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Sonntag, 21. September 2014

Mein kleiner Mallorca- Guide- Teil 2: Die Buchten

Hallo ihr Lieben!

Im letzten Teil meines Mallorca Guides habe ich euch ja ein paar der schönsten Dörfer im Westen vorgestellt. Heute möchte ich euch ein paar der schönsten Buchten Mallorca's vorstellen. Alle Buchten die ich euch zeige, waren nie überfüllt und eher etwas einsamer, da ich mich bei den von Touristen überlaufenen Buchten gar nicht erst aufgehalten habe.

Die erste Bucht die ich euch zeigen möchte, ist die erste Bucht, in der ich je im Mittelmeer geschwommen bin. Diese Bucht liegt bei dem kleinen Dörfchen Camp de Mar im Süd-Westen von Mallorca und heißt Platja de ses Dones. In Camp de Mar wohnt übrigens die Mutter von Claudia Schiffer. Ein Felsvorsprung grenzt diese Bucht von Camp de Mar ab und die meisten Leute wissen gar nicht das sie existiert. es handelt sich um einen Felsstrand, an dem sich zwei Betonsteege ins Meer hinaus strecken. Auf diesen Steegen kann man gut sein Handuch ausbreiten und von da aus direkt ins glasklare Wasser springen. Der Boden ist aus hellgrauem, feinen Sandstrand und es wird nur langsam etwas tiefer. Wer gerne Schnorcheln oder Tauchen möchte, ist dort genau richtig aufgehoben. Man kann große und kleine Fische an sich vorbei schwimmen sehen, die so nah an einem vorbei schwimmen, das man sie sogar berühren könnte.
Bei stärkerem Wind können die Steege jedoch manchmal überschwemmt sein, sodass man sein Handtuch eher auf dem Felsvorsprung ausbreiten muss.



Die nächste und meiner Meinung nach schönste Bucht Mallorca's ist Cala de S'Almunia, welche im Süden liegt. Ich habe die Bucht in einem Strandführer entdeckt, jedoch gelesen das sie etwas schwierig zu finden sei, sie jedoch dann zufällig entdeckt habe.
Man muss etwa 100 Stufen folgen, die einen direkt zu dieser Bucht führen. Man trifft dort hauptsachlich auf einheimische und kann wählen ob man nach links zum Sandstrand oder nach rechts zum Kiesstrand gehen möchte.
In dieser Bucht gibt es mehrere Höhlen zum Tauchen und man kann bei dem glasklaren, türkisem Wasser durchaus mal Seenadeln, große und kleine Fische oder auch bei ganz großem Glück auf Delfine und Schildkröten treffen.
Es  gibt dort auch mehrere Felsen, von denen aus die Menschen, die ein bisschen Adrinalin gebrauchen können, herunter springen.
In der linken Bucht ist am Meeresboden ein weißer Sandstrand, während man in der rechten Hälfte auf Muscheln, Steine und andere Schätze trifft.
Hier sind jedoch Badeschuhe zu empfehlen. Besonders schön war auch die Abendsonne, die man von dieser Bucht aus besonders gut genießen kann. Diese Bucht bietet jedoch keinerlei Service, wie zum Beispiel Toiletten oder Restaurants.






Die nächste Bucht heißt Platja de Son Bunyola und besteht steilen, roten Felsen, in denen kleine Bootsgeragen eingebaut sind. Man kann sein Handtuch entweder auf den getrockneten Algen oder auf den betonierten Geragenauffahrten ablegen. Das Wasser wird hier schnell tief und sie wirkt sehr naturbelassen. Wer Tauchen oder Schnorcheln möchte, wird hier viele schöne Kieselsteine und Muscheln finden, da der ganze Strandboden hieraus besteht. Die Muscheln die ich gefunden habe, waren sogar noch mit kleinen Einsiedlerkrebsen bewohnt.
Es ist auch sehr interessant zu zu sehen wie die Einwohner ihre kleinen Boote aus ihren Geragen holen und sie zu Wasser lassen, um zu segeln oder angeln zu gehen.





Diese Buchten sind eher etwas für die Menschen, die in Ruhe ihren Urlaub genießen wollen und sich keine Gedanken darüber machen möchten, sich einen letzten Platz auf einer Liege zu ergattern. Außerdem eigenen sich diese Buchten hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen, also für die jenigen, die es etwas abenteuerlicher mögen.
Mein großer Favorit ist Cala de S'Almunja, denn dort ist für jeden etwas dabei, da diese Bucht sehr vielfältig in ihrem Angebot ist.

Über größere, touristenüberlaufene Sandstrände mit Liegen und Bars kann ich jedoch wenig sagen, da wir diese größtenteils gemieden haben.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps für euren nächsten Mallorcaurlaub geben und es hat euch Spaß gebracht mich ein bisschen in meinem Urlaub zu begleiten. Wie angekündigt ist es jedoch noch nicht mit meinem Mallorca- Guide vorbei, da ich euch noch ein paar Fischerhäfen vorstellen und noch ein paar allgemeine Tipps für einen perfekten Mallorcaurlaub geben möchte.

Bis zum nächsten mal und macht es gut, eure Marieke ♥

Donnerstag, 18. September 2014

Mein kleiner Mallorca- Guide- Teil 1: Die Dörfer im Westen

Hallo ihr Lieben!

Die jenigen, die meinen vorletzten Post gelesen haben, wissen vielleicht, dass ich 10 Tage auf der sonnigen Insel Mallorca Urlaub gemacht habe. Wer denkt, auf Mallorca gibt es nur überfüllt Strände, Ballermann und Party's bis in die Nacht hinein, täuscht sich gewaltig und wird über Mallorcas Vielfalt und die Natur erstaunt sein.

Während es im Norden eher lange Sandstrände gibt, findet man im Süden eher einsame, felsige Buchten mit glasklarem Wasser zum Tauchen und Schnorcheln vor.
Über den Westen entlang streckt sich die bergige Tramuntana mit Wäldern, Olivenhainen und urigen Straßen und Wegen welche sich perfekt zum Wandern eignen.
Im Osten gibt es ebenfalls lange Sandstrände und lange Promenaden.

Heute möchte ich euch ein paar sehenswerte Dörfer im Westen von Mallorcas

Als erstes stelle ich euch Valldemossa vor. Valldemossa ist ein kleines Dorf mit engen Gassen, urigen Wegen, Bäumen die aus der gepflasterten Straße empor wachsen und eine Allee bilden.

Das folgende Bild habe ich von einer Postkarte abfotografiert um euch einen groben Überblick über Valldemossa zu verschaffen.



Die urigen Gassen und die alten Häuser mit Fensterläden, die von wunderschönen Blumen umrankt sind, wirken sehr einladend und man fühlt sich gleich wie Zuhause.






Mitten im Dorf gibt es eine alte Kirche, welche von der Abendsonne in ein gold-gelbes Licht gehüllt wurde und den Blauton besonders gut zur Geltung brachte.




Das nächste Dorf, welches ich euch vorstellen möchte heißt Deia. Deia ist als Künstlerdorf Mallorca's bekannt, da sich dort vor ein paar hundert Jahren mehrere Künstler nieder gelassen haben. Das Dorf schlängelt sich an einem Hügel empor und wenn man der gepflasterten Straße folgt, kommt man zu einer Kirche die ganz oben auf dem Hügel steht.Von da aus hat man einen schönen Blick über Deia mit den alten Finkas und die umliegenden Hügel und Berge, die mit Oliven- und anderen Bäumen bewachsen sind.





Als ich durch die Straßen von Deia geschlendert bin, habe ich ein kleines Häuschen gefunden, in dem eine ältere Dame selbstgemachte Orangenmarmelade verkaufte. Sie hatte einen kleinen Tisch auf ihrer Terrasse aufgestellt und darauf mehrere Gläser platziert. Insgesamt wirkte es sehr einladend und ich habe mir ein Glas frische Marmelade gekauft, da es sich meiner Meinung nach, gut als Mitbringsel eignet.



Insgesamt hat sich Deia für mich nicht richtig gelohnt, da man nicht so viel zu sehen bekommt, wie man von einem Künstlerdorf erwartet. Es gibt zwar ein kleines Museum und ein paar Gallerien, die ich mir jedoch nicht angesehen habe, da ich eher das gute Wetter draußen nutzen wollte.


Mit dem einem alten Holzzug von Palma nach Soller fahren. Diesem Tipp wird man in fast jedem Reiseführer von Mallorca begegnen. Dieser alte Holzzug nennt sich "Roter Blitz" und wurde ursprünglich zum Transport von Gemüse, Mandeln, Oliven und Zitrusfrüchten genutzt. Man fährt 27,6 km durch eine felsige Landschaft, hat einen Blick über die Berge, Olivenhaine und Mandelbaum-, Zitronen- und Orangenbaumfelder. Man wird auch ein paar Tiere wie Esel und Ziegen sehen. Ziegen sind auf Mallorca ausgewildert und die Chancen stehen gut, dass man welchen begegnet. Sie sind jedoch sehr scheu und lassen keine Menschen an sich herran. Auf der Fahrt, welche sich nicht zum schnellen Vorrankommen eignet, kommt man durch mehrere Tunnel und es wird zwischendurch auch mal in kleinen Dörfchen auf dem Weg nach Soller angehalten.
Für die, die sich kein Auto gemietet haben und trotzdem einen Eindruck von der vielfältigen Natur bekommen möchten, ist eine Fahrt von Palma nach Soller und wieder zurück, empfehlenswert.
Für die die sich jedoch ein Auto gemietet haben, lohnt sich eine Fahrt mit dem Auto durch die Straßen der Tramuntana jedoch mehr.



In Soller angekommen, begrüßt einen der kleine, alte Bahnhof. Von dort aus kann man einer gepflasterten Straße folgen, die einen in zwei Minuten direkt ins Zentrum von Soller führt.


Im Zentrum befindet sich eine große, majestätische Kirche, mehrere Cafe's zum Entspannen und eine kleine Einkaufsstraße mit mehreren Spezialitätenläden, in denen man Mitbringsel wie mallorquinisches Meersalz, Marmeladen, Chutney's, Honig oder Öle kaufen kann. Durch das Dorf führen mehrere, schmale Gassen und Wege, die sehr gemütlich, urig und einladent wirken.







Das waren drei der Dörfer, die es wert sind zu besucht zu werden, falls ihr einmal im Westen Mallorca's Urlaub macht noch keine Erfahrungen und Eindrücke von Mallorca habt und noch ein bisschen Inspiration braucht.

Als Nächstes möchte ich euch noch ein paar allgemeine Tipps für Mallorca geben, schöne Buchten zeigen und ein paar südliche Dörfer, Frischerhäfen und andere Platze zum Wohlfühlen zeigen.

Ich hoffe ihr habt einen Eindruck bekommen und meine Urlaubseindrücke haben euch gefallen.

Habt einen schönen Tag und träumt von eurem nächsten Urlaub! Liebe Grüße!

Marieke