Donnerstag, 30. Oktober 2014

Booo! Gespenstische Schokoladentorte mit Joghurtguss

Buuuuh!

...Na, habt ihr euch erschreckt? Heute wird's hier süß und nicht sauer, denn ich möchte euch, passend zur Halloweenzeit, ein gespenstischleckeres Rezept für eine saftige Schokoladentorte mit einem Joghurtguss zeigen. Und sie duftet so herrlich, dass sich schon ein paar Spinnen und kleine, schreckliche Gespenster auf ihr angesiedelt haben und auch nicht mehr gehen wollen.
Und die Torte ist so schnell daher gezaubert, da denkt man, man ist von allen bösen Geistern verlassen. Das geht so fix wie dreimal schwarzer Kater...

Spinnenbeine, Schlangenhaut und Krötenaugen sind ausnahmsweise kein Bestandteil dieser Torte, dafür aber ein paar andere schrecklich leckere Zutaten, die ich euch jetzt unten ins Rezept zaubere.




Die Zutaten:

Für den Schokoladenboden:

4 Eier
150g Zucker
2 Päckchen Vanilliezucker
150g griechischer Joghurt
2-3 EL Nutella oder andere Nuss-Nougatcreme
5 EL Backkakao
1 Packung Backpulver
300g Mehl
100g Raspelschokolade am besten zartbitter
50g Schokoladentröpfchen auch zartbitter




Für den Joghurtguss:

450g griechischer Joghurt
4 Päckchen Vanilliezucker
2 Päckchen Sahnesteif



Für die gespenstische Dekoration:

Backkakao
weiße Marshmallows
etwas Papier und eine Schere für die Schablonde



So geht's:

Um mit der Küchenspukerei zu beginnen, wird als erstes der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Als nächstes wird der schokoladige Teig hergestellt. Dafür werden die Eier, der Zucker, der Vanilliezucker, der Joghurt nd das Nutella miteinander verrührt. Seperat werden das Kakakopulver, das Backpulver und das Mehl miteinander vermengt, damit das Backpulver nachher keien Klümpchen bildet. Die Mehlmischung wird dann  langsam zu der Joghurtmasse, unter ständigem Rühren, gegeben. Wenn ein homogener Teig entstanden ist, werden noch die Raspelschokolade und die Kakaotröpfchen untergerührt.
Der fertige Teig kann dann in eine, mit Backpapier ausgelegte, eingefettete 26er-Springform gegeben werden. Wenn der Teig gleichmäßg verteilt ist, wird er im vorgeheizten Backofen für 35-40 Minuten gebacken.

Während der Kuchen im Hexenkessel schmort, kann schonmal der Guss angerührt werden. Dafür werden einfach alle Zuaten gründlich miteinander vermengt.




Wenn der Schokoladenboden fertig gebacken ist, wird die Springform entfernt und der Boden auf eine Tortenplatte gestürtzt. Dort sollte er dann gut auskühlen. Ist der Boden abgekühlt, kann der Joghurtguss gleichmäßig darauf verstrichen werden.

Für die Dekoration habe ich ein paar Marshmallows genommen, etwas gezogen und gedreht und mit einem Zahnstocher ein Gesicht herrein gedrückt und mit etwas Kakaopulver sichtbar gemacht.
Für die Spinne und die Spinnennetze habe ich aus Papier Schablonen ausgeschnitten, auf die Oberfläche gelegt und mit etwas Kakaopulver bestreut und anschließend die Schablonen wieder vorsichtig entfernt.

Die Torte schmeckt besonders gut, wenn sie eine Nacht im kühlen Gruselkeller verbracht hat und noch etwas durchgezogen ist.

Montag, 27. Oktober 2014

Cupcakes mit Cookiestückchen und mit einem Frosting aus Monte- Joghurts

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch, wie vorraus gesagt, das Rezept für meine Cookie-Cupcakes zeigen. Darunter kann man sich jetzt erstmal viel vorstellen, aber ich meine damit saftige Cupcakes mit knusprigen American-Chocolatechip-Cookies, die ich zerkleinert und in den Teig mit eingebracht habe. Diese Cupcakes habe ich ja für die Abschiedsparty meiner Schwester gebacken, da ich weiß das Cookies momemtan total beliebt bei meiner Schwester und ihren Freundinnen sind. Um so mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass sie ihnen geschmeckt haben. Sie können zwar nicht auf einer pariser Fashionweek mitlaufen, machen dafür aber auf den Partytisch ganz schön was her und klauen jedem fertig Kuchen die Show.
Für das Frosting  habe ich unter anderem Monte verwendet. Monte sind kleine, leckere Haselnuss-Kakaocremejoghurts von Zott, die vorallem bei Kindern gut ankommen. Auf die Idee gekommen bin ich, da meine Schwester sich einmal zum Frühstück ein paar Kekse zerkrümelt und in den Monte gestreut und sich diesem damit etwas aufgetoppt hat.




Die Zutaten:

Für 12 Cookie-Muffins:

2 Eier Größe L
 eine Prise Salz
100g Zucker
50g brauner Zucker
75g Margarine oder Butter
1-2 EL Nutella
1 Packung Vanilliezucker
1 Fläschchen Vanilliearoma
220g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Kakaopulver
7 zerkrümelte American Cookies

Für das Frosting:

200g Frischkäse
50g Puderzucker
50g Butter
2 Monte Joghurt

Und für die Dekoration:

natürlich noch mehr Cookies und ausgedruckte Cupcake-Topper





So geht's:


Da der Muffinteig wirklich flott und fix angerührt ist, wird als aller erstes der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Wenn der erste Schritt erledigt ist, werden die Eier, das Salz, der Zucker, der braune Zucker, der Vanilliezucker und das Vanilliearoma miteinander schaumig gerührt.
Anschließend wird die Butter oder die Margarine und das Nutella dazugegeben.
Das Backpulver wird mit dem Kakaopulver und dem Mehl vermengt und vorsichtig unter die Butter- Eimasse gerührt. Wenn aus den Zutaten ein homogener Teig entstanden ist, werden letztendlich die zerkleinerten Cookiestückchen untergemischt. 
Der fertige Teig kann nun in Papier- oder Silikonförmchen oder ein Muffinblech, welches vorhher gut eingefettet wurde, gegeben werden. Ich habe einfach Papierförmchen in ein Muffinblech gestellt, um ihnen etwas mehr Halt zu geben.
Die Muffins werden dann für 25-30 Minuten gebacken. Nach der Backzeit wird mit der Stäbchenprobe getestet, ob die Muffins schon ganz durchgebacken sind. Wenn an dem Holzspieß noch etwas Teig hängen bleibt, wandern sie einfach noch für weitere 5 Minuten in den Backofen.




Wenn die Muffins fertig gebacken sind und auskühlen, wird das Frosting angefertigt. Dafür werden einfach alle Zutaten miteinander vermengt und anschließend in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel gefüllt. Das Frosting sollte allerdings erst auf die Cupcakes gespritzt werden, wenn diese komplett ausgekühlt sind, da das Frosting ansonsten verläuft.

Sind die Muffins ausgekühlt und haben die Transformation, durch das Frosting, zum Cupcake überlebt, können sie dekoriert werden. Ich habe ein paar halbierte, ganze und zerkrümelte Cookies verwendet und zu Feier des Tages ein paar Paris- Cupcake- Topper, welche ich aus dem Internet ausgedruckt habe, ausgeschnitten und auf kleine Zahnstocher geklebt und diese in die Cupcakes gesteckt und ihnen somit noch etwas besonderes verliehen.




Die Cupcakes dufteten herrlich und machten auf dem Kaffeetischchen richtig was her. Die Monte- Joghurts haben dem Frosting einen ganz besonderen, schokoladigen, haselnussigen Geschmack verliehen und das hat echt supi mit den knusprigen Cookiestücken harmoniert.


Ich wünsche euch einen schönen Tag und hoffe euch hat mein Rezept gefallen, eure Marieke ♥

Freitag, 24. Oktober 2014

Meine erste Fondant-Torte mit Stracciatellajoghurtboden und Kirsch- Cremefüllung

Bonjour mes amies!


Heute möchte ich euch meine erste Fondant-Torte vorstellen. Wie ihr ja wisst, wenn ihr meinen letzten Post gelesen habt, ist meine Schwester ja nun in Paris und ich habe eine kleine Abschiedsparty für sie geschmissen. Das Motto der Party war natürlich Paris und ich habe dazu eine Fondant-Torte mit einem Eifelturm aus Zuckerschrift und einem Pudel aus eingefärbtem Fondant gebacken.
Für den Boden habe ich Stracciatellajoghurt verwendet, damit er besonders saftig wird. Für die Füllung habe ich eine Creme aus Schmand, Sahne, Frischkäse und Paradiescremepulver hergestellt und Kirschen aus dem Glas untergehoben.
Jetzt zeige ich euch das Rezept mit den genauen Mengenangaben und beschreibe euch Schritt für Schritt wie ihr sie nachbacken könnt.




Die Zutaten:

Für den saftigen Boden:

3 getrennte Eier
1 Prise Salz
150g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
500g Stracciatella-Joghurt (ich habe den aus dem 1kg Becher von Aldi verwendet)
400g Mehl
1 halbe Packung Backpulver 


Für die Füllung:

200g Schmand
200g Schlagsahne
200g Frischkäse
1 Packung Paradiescreme-weiße Schokolade
100g Puderzucker
1 Glas Sauerkirschen

Für die Dekoration:
500g Tortenfondant
pinke Lebensmittelfarbe
Zuckerschrift von Dr. Oetker
Minzblättchen



So geht's:


Als erstes wird der saftige Joghurtboden zubereitet. Dafür werden  die Eier getrennt und das Eiweiß in einer kleinen Schüssel mit einer Prise Salz steif geschlagen. In einer zweiten Schüssel wird das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig gerührt und der Joghurt hinzugefügt.
Das Mehl wird mit dem Backpulver vermengt und vorsichtig untergerührt. Nun sollte ein homogener Teig entstanden sein. Wenn euch der Teig zu trocken vorkommt, gebt einfach noch etwas Joghurt oder ein Ei hinzu. Sollte euch der Teig zu flüssig sein, gebt einfach noch etwas Mehl und Zucker dazu. Jetzt wird das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig untergehoben, sodass der Teig schön luftig und locker wird. Der Teig kann nun in eine ausgelegte, eingefettete Springform gegeben werden und bei 180°C Ober- und Unterhitze 45-50 Minuten gebacken werden.


Während der Kuchen im Ofen backt, kann die Füllung vorbereitet werden. 
Dafür werden einfach alle Zuaten, bis auf die Kirschen, der Reihe nach miteinander, mit dem Handrührgerät, vermengt. Die fertige Füllung wird dann, bis zum Gebrauch kalt gestellt. Die Kirschen werden abgetropft und ebenfalls zur Seite gestellt.

Wenn der Boden fertig gebacken ist, sollte er gut Auskühlen, bevor die Springform entfernt wird.
Ist der Boden abgekühlt und die Springform entfernt, muss der Boden einmal halbiert werden, damit der obere Boden abgenommen und der untere Boden mit den abgetropften Kirschen belegt und mit etwa 2/3 der cremigen, weißen Schoki-Traumfüllung bestrichen werden kann. Am besten setzt ihr den Boden vorher auf eine drehbare Tortenplatte. Ich habe noch eine Tortenspitze untergelegt, damit es besonders schön aussieht. Wenn der untere Boden auf der dekorierten Tortenplatte mit den Kirschen belegt und mit der Füllung bestrichen worden ist, kann der zweite Boden wieder vorsichtig und möglicht gerade darauf gesetzt werden. Das restliche Drittel der Cremefüllung wird nun gleichmäßig auf der Oberfläche und an den Seiten und Kanten der Torte verstrichen. Am besten lässt sich die Creme mit einem breiten Messer, einem Tortenheber oder aber einem Teigspachtel verstreichen. Ein kleiner Tipp von mir: Legt am besten rings um die Torte etwas Backpapier, dann ist es nicht so schlimm wenn etwas von der Creme hinunter tropft und die Tortenspitze bleibt schön sauber.

Jetzt geht es an das Dekorieren. Als erstes muss dafür aus etwas 450g Tortenfondant eine Tortendecke ausgerollt werden. Dafür sollte eure glatte Arbeitsfläche am besten mit etwas Puderzucker bestreut werden, damit der Fondant nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt. Ich habe den Fondant vorerst schön weich geknetet, zu einer Kugel geformt und ihn anschließend mit einem Nudelholz zu einer runden Decke ausgerollt. Achtet darauf, dass ihr den Fondant nicht zu dünn ausrollt, da er sonst reißt. Und wer hätte das gedacht, bei mir ist der Fondant gefühlte tausendmal gerissen, als ich ihn von der Arbeitsfläche anheben wollte. Als es dann endlich geklappt hat, habe ich den Fondant vorsichtig angehoben und erstmal leicht und zentral auf der Torte platziert und dann erstmal locker angedrückt. Der Fondant sollte dann Schritt für Schritt, einmal im Kreis immer fester angedrückt werden, so dass die Torte einmal mit einem schneeweißen Gewandt eingekleidet wurde. Der überschüssige Fondant wird dann zum Schluss einfach abgeschnitten und kann für eine nächste Torte oder die Motive erneut verwendet werden.

Mit Zuckerstiften habe ich dann mitten auf die Torte einen Eifelturm gemalt und ein paar französische Wörtchen geschrieben. Für den süßen Pudel habe ich einfach etwas von dem Fondant mit pinker Lebensmittelfarbe eingefärbt, ausgerollt und mit einem Messer die Körperteile ausgeschnitten und auf der Torte zusammen gelegt. Das Gesicht des Pudels habe ich ebenfalls mit den Zuckerstiften gemalt.

Um die Torte noch etwas auf zu frischen, habe ich den Tortenrand noch mit ein paar frischen Minzblättchen, aus dem Garten, dekoriert.

Noch ein kleiner Tipp für die, die es nicht wissen... Man kann den Fondant mit essen, ich empfehle jedoch den Fondant vorher zu entfernen, da er meiner Meinung nach, vieeeel zu süß schmeckt.
Der Fondant ist also nur als Dekoration und kleines Highlight auf dem Partytisch gedacht.




Meine Schwester ist übrigens gut angekommen. Sie wurde ganz herzlich aufgenommen und begrüßt und sie fühlt sich wirklich wohl in ihrer Gastfamilie. Sie freut sich schon auf die ganzen Erfahrungen und die neue Sprache, ihre Familie und die Umgebung besser kennen zu lernen.

Bis bald, eure Marieke ♥

Sonntag, 19. Oktober 2014

Tschüssi Deutschland, hallo Frankreich: Abschiedsparty im Parismotto

Hallo ihr Lieben!

Für meine Schwester wird es für zwei Monate abenteuerlich, denn sie macht einen Austausch vom Deutsch-Französischen Jugendwerk mit. Sie besucht eine nette Familie in Paris und dafür kommt dann nächstes Jahr eine kleine Französin zu ihr und lernt Deutschland und bestimmt auch meinen Kuchen kennen, hihi. Meine Schwester hat sich schon eine kleine To-Do-Liste geschrieben, auf der unteranderem Sachen wie den Eifelturm, le Louvre, les Catacombes, Disneyland und ähnliche Dinge besichtigen, stehen. Sie möchte auch französische Spezialitäten kennen lernen und zum Beispiel Froschschenkel probieren. Ich bin gespannt ob sie das auch wirklich tut... Meine Cousine hat schonmal Froschschenkel probiert und sagt die schmecken wie Hähnchenfleisch... Macarons, Crepes, Baguette und Croissants stehen natürlich auch auf der Liste. Wenn ihr noch ein paar Vorschläge für Paris habt und noch Sachen wisst, die man unbedingt gemacht oder gesehen haben muss, schreibt es bitte in die Kommentare, darüber würde ich mich wirklich sehr freuen!  Und nach großer Vorfreude und Planung geht es jetzt endlich los und meine Schwester bereitet sich schonmal auf Paris vor und fährt dann am Montag los. Natürlich lasse ich sie nicht ohne eine Abschieds- Parismotto -Party gehen. Und dafür habe ich einen Paris-Sweettable vorbereitet. Mit ein paar Chocolate-Chip-Cookie-Cupcakes und einer Stracciatellajoghurt-Kirsch-Paris-Torte. Die Torte ist die erste Fondanttorte die ich je gemacht habe und ich muss sagen, ich habe mir das Einkleiden wesentlich leichter vorgestellt. Dann habe ich noch Tischdeko und Cupcake-Topper im Parismotto gebastelt und ein paar kleine Abschiedsgeschenke dürften natürlich auch nicht fehlen.


 


Als Abschiedsgeschenk hat meine Schwester ein Notizbuch für ihre Erlebnisse in Frankreich, mit einem schönen Stift und einem Reiseführer bekommen.
Außerdem noch einen kleinen Kuschel-Hasen, damit sie einen kleinen Begleiter hat und ein paar Paris-Gummibärchen als Proviant für die Fahrt.
Das Ganze habe ich dann in ein Paris-Geschenkpapier eingepackt, welches ich für 1.99€ bei Butlers ergattert habe.
 




Diese Parisinas von Haribo habe ich übrigens auf Mallorca entdeckt und gleich mitgenommen.
Ich denke auch das diese Sorte in Deutschland nicht erhältlich ist, ich habe sie wenigstens in den Supermärkten noch nicht gesehen.



Für die Chocolate-Chip-Cookie-Cupcakes habe ich noch ein paar Cupcake-Topper im Parismotto ausgedruckt und auf Zahnstocher geklebt.
In den Cupcakes haben sich Cookiestückchen verstehckt und die Hälfte des Frischkäse-Frostings habe ich mit Monte-Joghurt einen besonderen Geschmack verliehen.
Das Rezept für die Cupcakes gibts demnächst auf meinem Blog.


 
Dann habe ich noch meine erste Fondant-Torte gebacken und ich muss sagen, ich habe es mir mit dem Ausrollen echt einfacher vorgestellt...
Dekoriert habe ich die Torte mit Zuckerschrift von Dr. Oetker und ich habe noch einen süßen Pudel aus eingefärbtem Fondant gemacht.
Die Torte hat einen Stracciatellajoghurt-Boden und eine Schmand-Sahne-weiße Schokoade- Kirschfüllung.
Das Rezept für diese Torte gibt es auch bald auf meinem Blog.



So sah der fertig gedeckte Tisch letztendlich aus. 
Morgen Abend geht es dann also los für meine Schwester und sie fährt von Hannover aus mit dem Nachtzug nach Paris. Ich habe ihr schon eingebläut sie soll ganz viele Fotos machen und mir ganz viel über Paris berichten. Ich werde sie aufjedenfall besuchen. Wenn ihr noch ein Paar Ideen oder Vorschläge für Paris habt, schreibt es bitte in die Kommentare.


Au revoir, eure Marieke ♥


Dienstag, 14. Oktober 2014

Oktoberfest-Cupcakes mit Nutella


Hallo ihr Lieben!

An was denkt ihr wenn ihr an den Monat Oktober denkt? Ich verbinde den Oktober mit bunten, herrunter gefallenen Blättern, warmen Strickpullovern, Schlauchschals, Kürbis und natürlich frische, knackige Äpfel aus denen leckere, noch warme Apfelkuchen gebacken werden, die dann bei einer Tasse Tee und kuschigen Socken auf dem Sofa vernascht werden können...
Doch das geht nicht allen so, das absolute Highlight für die Münchener in Süddeutschland ist natürlich das Oktoberfest, für sie eins der wichtigsten Feste des Jahres.
Irgendwann möchte ich auch einmal auf das Oktoberfest in einem waschechten Dirndl in pink. Und dann kauf ich mir ein großes Lebkuchenherz und eine Brezel. Undum mich schonmal darauf ein zu stimmen, habe ich hier in Norddeutschland ein paar Oktoberfest- Nutella- Cupcakes gebacken und diese mit den Schokobrezeln von Milka-Snax dekoriert. Um die Oktoberfest- Cupcakes nach zu backen braucht ihr ein par Zutaten die ich euch jetzt zeigen werde.


Die Zutaten für 12 Muffins:

2 Eier
150g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
1 Prise Salz
120g Butter oder Margarine
175g Mehl
25g Speisestärke
1 TL Backpulver
2-3 EL Backkakao
3-4 EL Nutella oder andere Nuss-Nougat-Creme

Wer mag kann auch noch ungefähr 20-30 zerkleinerte Salzstangen in den Teig geben. Hört sich vielleicht komisch an, schmeckt aber supi.

Für das Frosting:

200g Butter mit Raumtemperatur
150g Puderzucker
150 Frischkäse
2 EL Milch
etwas Vanilliearoma


Für die Dekoration:

blaue und rosane Zuckerperlen
Milka Snax Brezeln
eventuell blaue oder rosane Lebensmittelfarbe um das Frosting ein zu färben



So geht's:

Als erstes wird der Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorgeheizt und der Teig für die Muffins zubereitet. Für den Teig werde Die Eier,in einer Rührschüssel, mit dem Zucker, dem Vanilliezucker und dem Salz schaumig aufgeschlagen und die Butter oder Margarine dazu gegeben. Die trockenen Zutaten, also das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver und das Kakaopulver werden dann mit einander vermengt und ebenfalls vorsichtig dazu gegeben. Zuletzt werden dann noch das Nutella und die zerkleinerten Salzstangen untergerührt. Wenn alle Zutaten miteinander vermengt sind, wird der Teig in kleine Muffinförmchen gegeben, sodass diese etwa zu 3/4 befüllt sind.
Die Muffins werden dann für 30-40 Minuten im vorgeheizten Backofen gebacken. Anschließend sollten die Muffins gut auskühle, bevor das Frosting auf ihnen verteilt wird. Wenn die Muffins zu warm sind, verläuft das Frosting.

Für das Frosting werden alle Zuaten in einer Rührschüssel zu einem cremigen verarbeitet. Wenn alle Zutaten miteinander vermengt sind,  wird das Frosting in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel gefüllt und in kreisenden Bewegungen auf die Muffins gespritzt.

Aber die Cupcakes sind ja noch nicht fertig, denn sie müssen ja noch dekoriert werden.
Ich habe ein paar Blaue und rosane Zuckerperlen genommen und jeweils auf den Cupcakes verteilt und jeden einzelnen noch mit einer Schoko-Brezel von Milka Snax verziert.


Falls ihr jetzt ein bisschen Lust bekommen habt auf dem Oktoberfest vorbei zu gucken, aber leider wie ich zu weit weg wohnt, könnt ihr ja eine kleine Oktoberfest-Party bei euch zuhause schmeißen und dazu ein paar Freunde einladen um ihnen ein paar Oktoberfest- Nutella- Cupcakes zu servieren.
Viel Spaß und bis zum nächsten mal, eure Marieke ♥

Sonntag, 12. Oktober 2014

Und wenn es mal schnell gehen muss: Himmlische Giotto-Cupcakes



Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich ein sehr einfachens, jedoch nahezu perfektes Rezept für euch, vorraus gesetzt ihr habt keine Haselnussallergie... Alles fing so an: Samstagnachmittag, 15 Uhr drölf, Langeweile, keine Kekse im Haus, wunderschönes Wetter, Besuch kommt in einer Stunde und Marieke hat mal wieder tierische Lust, schnell ewas zu backen.
Und da ich wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, nicht mehr davon ab zu bringen bin (unterkeinen Umständen, auf keinen Fall, wirklich niemals...), habe ich mir überlegt schnell ein paar Cupcakes zu backen und da ich gerade Giotto's im Haus hatte und ja gerne immer eine Zutat "verbacke", dachte ich mir, dass mein Besuch sich bestimmt über ein paar Giotto-Cupcakes freuen würden. Und falls ihr Lust auf einen Nachmittagssnack habt und gerade ein bisschen Zeit über dann kommen jetzt die Zutaten zum Nachbacken.



Die Zutaten für 12 Muffins:

3 Eier
150g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
1 Becher Creme Fraich
75g Butter oder Margarine
1 alten Schokoladen Osterhasen oder 100g Schokoladenstückchen
150g Mehl
25g Speisestärke 
1 TL Backpulver
5 EL Backkakakao
12 Giotto's

Für das Frosting:

250g Butter (Raumtemperatur)
150g Puderzucker
1  EL Haselnuss- oder Vanilliearoma
2-3 EL Milch

Für die Dekoration:

12 Giotto's
etwas Haselnusskrokant




So geht's:

Als erste wird der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Dann werden die Eier, der Zucker und der Vanilliezucker, in einer Rührschüssel, schaumig aufgeschlagen. Dann werden die Creme Fraich, die Margarine oder Butter und der zerstörte Osterhase untergerührt.
Die restlichen, trockenen Zuataten werden seperat miteinander vermengt und ebenfalls untergerührt.
Alles sollte so gut durchgerührt werden, bis sich alle Zuatten miteinander verbunden haben und ein homogener Teig entstanden ist. Dann wird ein Muffinblech mit Papierförmchen ausgelegt oder eingefettet. Mit zwei Esslöffeln werden diese dann mit den Teig befüllt, sodass sie zu 3/4 befüllt sind.
Nun kommen die Giotto's ins Spiel. Diese werden dann pro Muffin, jeweils eine Kugel in die Mitte des Teiges gedrückt. Nun werden die Muffins für eine halbe Stunde im vorgeheizten Backofen gebacken.

In de Zwischenzeit wird das Frosting zubereitet. Dafür wird die Butter mit dem Aroma in einer Rührschüssel aufgeschlagen. Dann wird der Puderzucker gesiebt und mit der Milch hinzugefügt.
Wenn ein cremiges Frosting entstanden ist, wird dieses in eine Gebäckspritze oder oder einen Spritzbeutel gefüllt.

Wenn das ganze Haus herrlich duftet und die 30 Minuten um sind, wird dir Stäbchenprobe gemacht, um zu gucken ob die Muffens ertig sind. Wenn noch Teig am Holzspieß hängen geblieben ist, sollten die Muffins noch für weitere 5-10 Minuten gebacken werden. Anschließend sollte die Muffins jedoch gut auskühlen, bevor das Frosting auf ihnen verteilt wird, da dieses, wenn die Muffins noch zu warm sind, herrunter laufen würde.

Sind die Muffins dann kalt, wird das Frosting aufgetragen und dekoriert. Dafür habe ich etwas Haselnusskrokant  über die Cupcakes gestreut und jeden noch mit einem Giotto verziert.


Als ich gerade fertig und zufrieden mit meinem Werk war, klingelte es an der Tür und mein Besuch wurde von dem schokoladigen Duft begrüßt. Schnell Wasser aufgestzt für Tee und die Muffins nach draußen auf die Terrasse getragen und dann konnten wir die Oktobersonne mit ein paar frisch gebackenen Giotto- Cupcakes genießen und ein bisschen quatschen und lachen.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen Sonntag noch, eure Marieke ♥

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Spekulatius- Cheesecake mit heißen Kirschen an einem goldenen Oktober-Tag





Hallo ihr Lieben,

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch. Ich habe einen Klassiker komplett neu aufgelegt. Ich rede von einem cremigen Käsekuchen, dem ich einen knackig-knusprigen Spekulatiusboden verpasst habe und passend dazu habe ich noch ein paar heiße, angedickte Kirschen serviert. Das aller beste kommt aber erst noch: Ich konnte den Spekulatius- Cheesecake auf der Terrasse mit ein paar herrlich warmen Sonnenstrahlen, die durch die duftenden Blätter zu uns herrunter geschienen sind, servieren. Wie es aussieht haben wir dieses Jahr einen goldenen Oktober. Wenn das so weiter geht, macht der Herbst doch richtig Spaß!





Die Zutaten für den Spekulatiusboden:

400g Gewürz-Spekulatius
200g Butter
1 Packung Vanilliezucker



Die Zutaten für die Käsekuchenfüllung:

500g Magerquark
250g Speisequark
400g Frischkäse
2 Eier (Größe L)
75g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
1 Packung Vanilliepudding-Pulver
3 EL Rapsöl


Für die heißen Kirschen:

1 Glas Sauerkirschen
1 Packung Vanilliezucker
100g Zucker
3 EL Speisestärke

Wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma oder etwas Amaretto dazu geben.




So geht's:

Als erstes wird der Spekulatiusboden zubereitet. Dafür werden die Spekulatius in einen Gefrierbeutel gefüllt und zum Beispiel mit einem Nudelholz zerkleinert. Es sollten keine großen Stücke mehr vorhanden sein. Alle Spekulatius sollten zu Krümeln verarbeitet werden. Als nächstes wird die Butter geschmolzen und zu den Spekulatius gegeben. Alles sollte dann gut durchgeknetet werden, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht und alle Krümel angefeuchtet sind. Dann wird eine 26er Springform mit Backpapier ausgelegt und die Krümel werden gleichmäßig angedrückt. Dafür könnt ihr euch zum Beispiel einen Tortenheber zur Hilfe nehmen. Der Spekulatiusboden wird nun für 10 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze, im vorgeheizten Backofen gebacken werden, damit die Spekulatiuskrümel besser zusammen haften.

Für die Käsekuchenfüllung werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig gerührt und anschließend die Milchprodukte und das Öl dazugegeben und alle gut miteinander verrührt. Anschließend werden die trockenen Zutaten mit einander vermengt und ebenfalls unter gerührt. Wenn alle Zuataten zu einer cremigen Masse vermengt sind, kann diese auf dem fertig gebackenen Spekulatiusboden verstrichen werden. 
Jetzt wandert das gute Stück noch einmal für eine Stunde bei 170°C Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Backofen.
Der Käsekuchen sollte mit Alufolie abgedeckt und auf unterster Schiene gebacken werden damit der Kuchen keine Risse bekommt und nicht dunkel wird. Während der Käsekuchen backt, auf keinen Fall den Backofen öffnen, da sonst dennoch Risse entstehen können.



Nach dem Backen wird der Käsekuchen aus dem Ofen genommen und sollte dann gut auskühlen, damit die Käsekuchenmasse gut fest wird. Am besten stellt ihr ihn dafür kurz in den Kühlschrank.
Wenn er abgekühlt ist, kann die Alufolie und die Springform entfernt und der Käsekuchen auf einer Tortenplatte platziert werden.

Für die schönen, heißen Kirschen werden die Sauerkirschen mit dem Saft, dem Vanilliezucker, dem Zucker, der Speisestärke und dem Amaretto oder dem Bittermandelaroma aufgekocht und gut durch gerührt. Dann werden sie von Herd genommen und können noch etwas auskühlen, bis sie nicht mehr ganz so heiß sind und sich zum Essen eignen.
 Die Kirschen können dann entweder über den ganzen Käsekuchen gegeben werden oder seperat in einer kleinen Schüssel dazu gestellt werden, sodass sich jeder etwas davon zu seinem Stück nehmen kann. Falls ihr den Kuchen nicht am selben Tag noch aufbekommt, empfehle ich die zweite Variante, da die Kirschen dann am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt werden können.





Ich schwöre, der Spekulatiusboden, die cremige Käsekuchenfüllung und die süßen, heißen Kirschen haben sich perfekt ergänzt. Meine Gäste haben gut zugeschlagen und ich werde ihn ganz bestimmt noch einmal wieder backen. Der Cheesecake hat den Tag noch einmal richtig abgerundet.