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Samstag, 4. April 2015

Osterfeuerzeit: Stockbrotrezept, Folienkartoffel mit Rosmarin und verschiedenen Dipps

Hallo meine Lieben!

Am Samstagabend den 04.04.2015 ist es wieder soweit: Es ist Osterfeuerzeit. Ein Osterfeuer wird jedes Jahr traditionell einen Abend vor Ostersonntag gemacht. Angeblich soll die übergebliebende Asche auf den Feldern verteilt werden, um das Land fruchtbar zu machen. Das dies schonmal jemand gemacht hat, habe ich zwar noch nie gehört aber ich finde es ansich eine schöne Idee.
Seit ich denken kann versammelt sich unsere Dorfgemeinde an Ostersamstag immer bei den zusammen gesammelten Ästen und Sträuchern, die auf einen Haufen zusammen getragen wurden. Gegen Abend, wenn es dunkel wird, werden diese angezündet und es gibt meistens etwas zu Trinken und zu Essen. Die Kinder kokeln mit Ästen in dem Feuer rum und Marshmallows und Folienkartoffeln werden ins Feuer gehalten.
Seit ein paar Jahren machen wir immer selbst ein kleines Lagerfeuer im Garten, weil wir das ein bisschen schöner und gemütlicher finden. Hierzu bereite ich meistens einen Stockbrotteig vor, kaufe ein paar Kabanossis und Marshmallows, schneide ein paar Käsewürfel, bereite ein paar Dipps und
Folienkartoffeln vor und dafür wollte ich euch jetzt  meine Rezepte vorstellen.

Das Stockbrot:

500g Mehl
eine Prise Salz
1 Packung Trockenhefe oder frische
200ml Warmes Wasser 
7-10 EL Speiseöl
(etwas Knoblauchpulver)
ein paar Kräuter nach Wahl (z.B. Oregano, Rosmarin, Paprikapulver, Petersilie, Dill, Basilikum...)

Für die, die es eher süß mögen, empfehle ich die Gewürze weg zu lassen und durch Schokoladendrops zu ersetzen. In den Teig kann dann natürlich auch etwas Zucker gegeben werden.


Als Erstes wird das Mehl in eine Schüssel gegeben und eine Mulde in die Mitte gedrückt. Die Hefe und das Salz werden in die Mitte gestreut und das warme Wasser mit dem Olivenöl darüber gegeben. Nun wird alles gut verknetet und wer will kann noch die Kräuter dazu gegeben.  Nun sollte der Teig für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort, abgedeckt ruhen. Aus dem fertigen Teig kann dann Stockrot geformt werden, das ganz einfach um saubere Holzstöcke gewickelt wird. Für die die das Stockbrot etwas aufpeppen wollen, kann in den Teig noch etwas Käse, Bockwurst oder Minisalami eingewickelt werden. Für die, die es lieber etwas süßer mögen, können auch gerne Mashmallows mit einbacken und in Nutella oder andere Nuss- Nougatcreme eindippen. Dann entsteht eine Art S'mores Stockbrot.



Die Folienkartoffeln:

Die gewünschte Menge an Kartoffeln
etwas Butter
Kräutersalz
Rosmarin

Alufolie

Die Kartoffeln werden gut sauber gemacht und in der Mitte wird ein Schlitz geschnitten. In den Schlitz wird etwas Butter, das Kräutersalz und Rosmarin gegeben. Nun werden die Kartoffeln in etwas Alufolie eingewickelt und können in der heißen Glut des Feuers gegarrt werden.


Der Kräuterquark:

ein Bund Frühlingszwiebeln
ein Bund Schnittlauch
500g Magerquark
etwas Salz 
eine Prise Pfeffer
(Schinkenwürfel nach Belieben)

Für den Kräuterquark werden alle Zutaten miteinander vermengt und in kleine Schüsseln gefüllt.

 
Honig- Senf- Dipp:

ein Becher Creme Fraich
3 EL Honig
2 EL Senf
1 TL Zucker
1/2 TL Salz

Für den Honig-Senf-Dipp ebenfalls alle Zutaten miteinander vermengen.

Ich hoffe ihr habt ein gemütliches Osterfeuer zusammen mit eurer Familie und euren Feunden und genießt die Zeit zusammen und lasst es euch ordentlich schmecken. 

Eure Marieke ♥

Sonntag, 15. Februar 2015

Es ist Faschingszeit, Zeit für zuckersüße Mini-Krapfen

Helau und Alaaf...

Es ist es wieder soweit: Die Faschingszeit hat begonnen und die Karnevalsumzüge starten erneut, mit all ihren verkleideten, jubelnden Menschen, die voller guter Laune nur so vor sich hin sprudeln. Die Meinungen spalten sich ja was die närrische Fastnachtszeit angeht und viele Rheinländer flüchten hier zu uns in den Norden, denn hier wird Fastnacht oder auch Fasching nicht so groß gefeiert und Umzüge finden leider auch nicht statt. Doch was hier bei uns an Fasching auf keinen Fall fehlen darf, sind die klassischen, leckeren Berliner, die dann in Massen in den Bäckerein verkauft werden.
Berliner, Krapfen, Kreppel oder wie auch immer ihr sie bei euch nennt, sind nämlich ein zuckersüßes Muss, was auf keinem Sonntags-Fastnachts-Kaffeetisch fehlen darf. 
Heute zeige ich euch ein supereinfaches Rezept, ohne viel Aufwand und Zeit, das sich total easy Nachbacken lässt.  Klassische Berliner bestehen aus einem Hefeteig, der in Fett ausgebacken wird, doch heute habe ich die, meiner Meinung nach "gesündere" und einfachere Variante für euch parat.
 Meine Mini-Berliner werden nämlich fettfrei im Backofen gebacken. Damit sie jedoch genauso saftig und lecker schmecken, werden sie mit geschmolzener Butter bestrichen und mit Zucker, Puderzucker oder Zuckerguss garniert. Also los geht's mit dem lustigen Backen. ♥

Die Zutaten für eine ganze Mini-Berlinerparade:

100ml warme Milch
1 Würfel Hefe oder eine Packung Trockenhefe
3 EL Zucker
450g Mehl
50g Speisestärke
3 Eier
2 Eigelb
75g Zucker
75g Butter

Eure Lieblingsmarmelade
etwas geschmolzene Butter
etwas Puderzucker, Zuckerguss oder Zucker zum Bestäuben



So geht's:

Die Milch wird erwärmt und die Hefe hinein gebröckelt und in der Milch aufgelöst. Die 3 EL Zucker werden dazu gegeben und das Ganze sollte etwa 5 Minuten gehen.
 Für den Vorteig werden 200g Mehl und die Hefemischung miteinander verknetet. Der homogene Teig sollte dann für 15-20 Minuten, an einem warmen Ort etwas aufgehen.
Die Eier, das Eigelb der Zucker, die Butter und das restliche Mehl werden anschließend gut untergeknetet und der Teig sollte dann erneut etwa 15 Minuten aufgehen.
Nach den 15 Minuten wird der Teig noch einmal gut durchgeknetet und es werden kleine Kügelchen geformt, die anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt werden.
Wer einfache Kugeln zu langweilig findet, kann auch gerne andere Formen ausprobieren.
Die fertigen Kügelchen müssen dann noch eine halbe Stunde aufgehen und können dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 10 Minuten schön gold-braun gebacken werden.

Nach dem Backen müssen die Berliner natürlich noch befüllt werden. Das macht ihr ganz einfach mit einer Gebäckspritze und eurer Lieblingsmarmelade, die ihr vorher am besten erwärmt.
Wer nicht so der Marmeladentyp ist, kann natürlich auch gerne Pudding, Nutella oder Apfelmus verwenden oder die Füllung einfach weglassen.

Wenn die Berliner oder auch Krapfen, wie auch immer, befüllt sind, wird etwas Butter geschmolzen und mit einem Pinsel auf den Berlinern verteilt. Die Berliner können dann in Zucker gerollt, mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss, den ihr aus etwas Puderzucker und Wasser herstellt, bestrichen werden.

Ich wünsche euch eine bunte und närrische Faschingszeit mit ganz viel guter Laune und Freude beim Nachbacken und genießen. ♥

Samstag, 31. Januar 2015

Jetzt wird's extra schokoladig: Toblerone- Mousse mit Mango-Maracuja-Soße

Heute habe ich was super schokoladiges für euch. Ich zeige euch das Rezept für ein perfektes Toblerone-Mousse und einer dazu passenden Mango-Maracuja-Soße.
Wie immer ist das Dessert superschnell zubereitet und man hat nur wenig Aufwand.

Alles was ihr braucht:

200ml Schlagsahne
eine Toblerone oder andere Milchschokolade mit Honig- und Mandel-Nougat
2 Eier
etwas Haselnusskrokant
eine fruchtige Soße (z.B. Mango-Maracuja)



So geht's:

Als erstes wird die Toblerone kleingehackt und in einem Topf über einem Wasserbad geschmolzen.
Die beiden Eier werden getrennt und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt. Das Eigelb wird dann zu der geschmolzenen Schokolade gegeben. In einer anderen Schüssel wird die Schlagsahne ebenfalls steif geschlagen. Wenn die Sahne steif ist, wird die geschmolzene Toblerone mit dem Eigelb untergerührt so, dass alles gut mit einander vermengt ist. Zum Schluss wird das Eiweiß vorsichtig untergehoben. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht zu doll rührt, damit eure Mousse schön luftig bleibt.

Das Ganze kann nun in kleine Schälchen oder Gläser gefüllt und kalt gestellt werden, damit die Masse fest werden kann. Am besten ist es, wenn ihr das Dessert über Nacht kalt stellt und und es schon am Vortag zubereitet.

Wenn alles schön fest geworden ist, kann das Ganze noch mit etwas Haselnusskrokant und der fruchtigen Soße aufgehübscht werden.


Viel Spaß bei Naschen ♥

Sonntag, 25. Januar 2015

Einfaches Himbeer-Biskuit-Trifle-Schichtdessert mit Joghurt im Glas

Heute habe ich wieder einen kleinen Blogpost über Desserts für euch, denn es ist Sonntag und draußen liegt Schnee. Und was passt nach einem winterlichen Schneespaziergang besser als ein fruchtiges Dessert?! Das gute ist, ihr braucht nicht viel und das Dessert ist praktischerweise schnell zubereitet.







Die Zutaten für 3 Desserts im Glas:

Für die Biskuit-Schicht:

3 Eier (Größe M)
eine Prise Salz
50g Zucker
25g Rohrzucker
ein Päckchen Vanillezucker
100g Mehl
2 TL Backpulver


Für die Joghurtschicht:

500g Naturjoghurt
200g Sahne
Saft einer halben Zitrone
50ml Honig


Für die Himbeerschicht:

1 Glas Himbeersoße oder Himbeermarmelade




So geht's:

Als erstes muss ein Biskuitteig angerührt und der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Dafür müssen zuerst die Eier getrennt und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen werden. Dann wird der Zucker, der braune Zucker und der Vanillezucker dazugegeben und das das Eigelb untergerührt. Seperat wird das Mehl mit dem Backpulver vermischt unter die Eimasse gerührt. Wenn ein homogener Teig entstanden ist, kann dieser gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verstrichen werden. Der Biskuitteig kann nun im Ofen für 12 Minuten gebacken werden.

Für die Joghurtmasse wird der Saft einer halben Zitrone und der Honig mit dem Joghurt verrührt und die Schlagsahne steif geschlagen und ebenfalls vorsichtig untergehoben.

Wenn der Biskuitteig fertig gebacken ist, nehmt ihr euch drei schöne Gläser zuhand, in die ihr euer Dessert schichten wollt. Mit einem der Gläser stecht ihr nun aus dem Biskuitteig mehrere Kreise aus.

Jetzt kann geschichtet werden. Die Reihenfolge spielt dabei überhaupt keine Rolle. Ich habe als erstes etwas Himbeersoße, dann etwas Joghurtcreme und dann einen Biskuitkreis in das Glas gegeben und dann den Prozess wiederholt. 
Garniert habe ich das Ganze mit einpaar frischen Himbeeren.


Habt ihr übrigens schonmal das Wort "Desserts" rückwärts gelesen? Rückwärts heißt das nämlich "stressed". Also nicht stressen lassen sondern gemütlich bei einer Tasse Tee euer Himbeer-Biskuit-Trifle genießen und euren Sonntag schön ausklingen lassen. ♥







Freitag, 16. Januar 2015

Superschnelles Dessert für Zwischendurch: Kinder Bueno-Oreo-Parfait mit Himbeeren und Blaubeeren

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich ein kleines Rezept zu einen total tollen Nachtisch für euch, für das ihr nur ein paar Minuten braucht und nicht ewig in der Küche stehen müsst. Denn gerade, wenn man von der Arbeit oder aus der Schule kommt, ist man meist abgespannt und im Eimer und möchte sich einfach nur mit einer Decke und etwas zum Naschen auf das gemütliche Sofa verkrümeln.
 Dafür ist das Kinder Bueno-Oreo-Parfait genau richtig, denn es sieht sehr schön aus und ist fix zubereitet.





Die Zutaten:

Paradiescreme Schokolade
Oreo's
einen Kinder Bueno
Himbeeren
Blaubeeren

Und natürlich ein schönes Glas mit einem langen Löffel





So geht's:


Sooo, als erstes muss die Paradiescreme nach den Anweisungen auf der Packung angerührt werden. Dann nehmt ihr euch ein paar Oreos zur Hand und zerkleinert diese auf die gewünschte Größe. Die Himbeeren und die Blaubeeren sollten gut werden abgewaschen. Jetzt muss nur noch geschichtet werden. Dafür nehmt ihr euch ein schönes Glas oder einen länglichen Behälter, der euch besonders gut gefällt und schichtet die Paradiescreme, die Oreobrösel und die Beeren abwechselnd. Wenn das Glas etwa zur Hälfte gefüllt ist, kommt der Kinder Bueno ins Spiel. Diesen stellt ihr einfach an den Rand des Glases, sodass er ungefähr zur Hälfte rausguckt und dann schichtet ihr euer Dessert weiter, bis das Glas  ganz gefüllt ist. Zum Schluss könnt ihr das Ganze noch mit ein paar Beeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben um es besonders schön aussehen zu lassen. Jetzt ist euer Nachtisch fertig und kann euch den Abend hoffentlich  etwas versüßen.

Liebe Grüße,
Marieke

Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes Neues, Silvesterliche Krachertorte und auf 2015!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und ich hoffe ihr seid alle heil und gesund reingekommen und habt die Feiertage und das alte Jahr 2014 gut ausklingen lassen.
Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich die Sache mit dem Adventskalender doch nicht ganz so geschafft habe, wie ich es mir eigentlich gewünscht und vorgestellt hatte.



Zum Ende des Jahres habe ich für Silvester eine Butterkeks-Zitronenquarktorte gebacken um besonders schön mit dem Jahr 2015 zu starten.
Der absolute Kracher an dieses Torte ist, dass ihr sie in letzter Minute vorbereiten könnt und sie dafür nicht einmal Backen müsst.
 Die Torte habe ich passend zu Silvester dann in eine cremige Uhr verwandelt, die mit einem kleinen Glücksbringer verziert wurde. Passend zu dem bunten Feuerwerk habe ich den Rand mit buntem Konfetti aus Zuckerperlen verziert.



Die Zutaten:

Für den Butterkeksboden:

1 Packung Butterkekse
100g geschmolzene Butter

Für die Zitronenfüllung:

500g Quark
400 ml Schlagsahne
2 Packungen Gelantine Fix von Dr. Oetker
Abrieb einer Bio-Zitrone
Saft einer halben Zitrone
1 abgetropfte Dose Manderinen


Für die Dekoration:

Etwas Backkakao
Zuckerkonfetti
ein Glücksbringer






So geht's:

Als erstes werden die Butterkekse aus der Packung geholt und in einen Gefrierbeutel gegeben und zu kleinen Krumeln verarbeitet. Die groben Stückchen habe ich zuerst mit der Hand zerkleinert und dann den Rest verfeierert, in dem ich den Gefrierbeutel verschlossen und mehrmals mit einem Nudelholz darüber gerollt habe. Wenn eine krümelige Masse entstanden ist, kann diese in eine Schüssel gegeben werden. Als nächstes wird die Butter erwärmt und geschmolzen und anschließend mit den Kekskrümeln vermengt. Wenn sich die Butter verteilt hat und eine klebrige Masse entstanden ist, kann diese gleichmäßig, mit einem Löffel oder einer Gabel in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform gegeben und vertreilt werden. Wenn alles glatt verstrichen ist, sollte der Boden kalt gestellt werden, damit die Butter wieder hart und der Boden fest wird.

Für den Zitronenquark wird die Schlagsahne steif geschlagen und der Quark mit dem Zitronenabrieb und dem Zitronensaft vermegt. Mit dem Zitronenquark wird nun die Schlagsahne und das Gelantine Fix verrührt. Die Creme wird dann ebenfalls kalt gestellt.


Wenn der Boden fest ist, wird dieser auf eine Tortenplatte gestürzt und mit einem Tortenring umrandet. Nun sollten die abgetropften Mandarinen gleichmäßig auf dem Boden verteilt und die Zitronencreme gleichmäßig darüber verstrichen werden.
Jetzt ist die Torte im Prinzip schon fertig und kann dekoriert werden.

Für die Dekoration habe ich die Zahlen 3,6,9 und 12 und zwei Zeiger ausgeschnitten und eine Schablone angefertigt um eine Uhr mit etwas Kakaopulver auf die Torte zu Streuen. Die Zeiger der Uhr habe ich so platziert, dass sie fünf Minuten vor Zwölf anzeigen.
In die Mitte der Uhr habe ich dann einen kleinen Glücksbringer in Form eines Marzipan- Schornsteinfegers platziert und den Rand der Torte mit buntem Zuckerkonfetti bestreut.




Ich hoffe ihr seid gut in das Jahr 2015 mit vielen guten und neuen Vorsätzen gestartet und das alle eure Wünsche in Erfüllung gehen! Eure Marieke ♥

Montag, 24. November 2014

Thanksgiving - Einfacher Schokoladengugelhupf mit Äpfeln im Truthahnkostüm

Hallo ihr Lieben!

Bestimmt habt ihr schon einmal von dem weitverbreiteten Trend aus den USA gehört,  den die Amerikaner "Thanksgiving" nennen. Thanksgiving ist eine Form von unserem Erntedankfest mit anderen Traditionen. Es ist nämlich für die Amerikaner das wichtigste Familienfest im Jahr. Es findet jeden vierten Donnerstag im November statt und traditionell kommt jedes Jahr ein Truthahn auf den Tisch. Dieses Jahr ist der vierte Donnerstag am 27. November.
Und da ich von Festen und dem Zusammensein  mit der Familie ja immer ganz begeistert bin, werde ich dieses Jahr an Thanksgiving, zur Feier des Tages, einen süßen, kleinen Truthahn servieren, der dann verputzt wird. Jedoch habe ich mich gegen einen echten Truthahn entschieden und stattdessen werde ich einen schokoladigen Gugelhupf im Truthahnkostüm backen, der mindestens genausoviel her macht und nicht so aufwendig ist.



Zutaten:

5 Eier
1 Päckchen Vanilliezucker
120g Zucker
3-4 EL Nutella oder andere Nuss- Nougatcreme
120g Margarine
3 EL Backkakao
1 Packung Backpulver
375g Mehl
3-4 mittelgroße Äpfel

+ 200g Zartbitterschokolade für die Glasur
Für die Dekoration:

weiße Marshmallows
gelbe, orange und rote Lebensmittelfarbe
3 Schaschlikspieße






So geht's:
 
Da der Teig im Null,Nix zubereitet ist, kann der Backofen schonmal auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
Für den Rührteig werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig gerührt und  die Margarine und die Nuss- Nougatcreme dazu gegeben. In einer zweiten Schüssel werden das Mehl, das Backpulver und der Backkakao vermischt, damit das Backpulver keine Klümpchen bildet.
Anschließend wird die Mehlmischung portionsweise unter die Eimischung gerührt. Wenn alle Zutaten gut miteinander vermengt sind, können die kleingeschnittenen Äpfel (ohne Schale) untergehoben werden. Sollte euer Teig euch nicht flüssig genug vorkommen, könnt ihr einfach noch einen Schuss Milch oder noch ein Ei hinzugeben.

Bevor ihr den Teig in eure Guglhupfform einfüllt, sollte diese gut eingefettet und mit etwas Paniermehl bestreut werden, damit sich euer Kuchen nachher einfach aus der Form lösen lässt.
Wenn der Teig dann eingefüllt ist, wird euer Guglhupf für 45 Minuten gebacken.





Nach dem Backen solltet ihr euren Guglhupf auf einen Teller, eine Tortenplatte oder eine andere Unterlage stülpen und gut auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit können schonmal jeweils 3 Marshmallows in einer Farbe eingefärbt werden und einer sollte für die Augen eures Truthahnes halbiert werden. Für den Schnabel und das Ding was an dem Kinn des Truthahnes baumelt (ich weiß nicht ob es dafür ein Wort gibt, aufjedenfall habe ich krampfhaft überlegt und mir ist nichts eingefallen), habe ich einen Marshmallow schräg durchgeschnitten und eine Hälfte rot und die andere Hälfte orange eingefärbt.
Auf die Spieße werden jeweils ein gelber, ein orangener und ein roter Marshmallow aufgespießt.

Die Schokolade wird geschmolzen und auf den Guglhupf gestrichen. Auf die Marshmallows, die für die Augen gedacht sind, wird jeweil ein Klecks von der Schokolade mittig als Pupille plaziert.
Zuletzt werden die Spieße in den Guglhupf gesteckt und die Gesichtsteile auf den Guglhupf gesetzt.




Unser Thanksgiving wird zwar nicht so groß und feierlich ausgefallen wie in Amerika, dafür jedoch mit einem süßen, vegetarischen Truthahn, der noch nicht einmal gestorben ist.
Falls ihr auch Lust habt, einmal mehr im Jahr zu feiern und noch nie Thanksgiving mitgemacht habt und keinen riesigen Truthahnbraten zu servieren, probiert doch einfach mal die einfache, schokoladige Variante aus, die bestimmt noch besser ankommt und bei Kindern gern gesehen ist.

Ich wünsche euch ein schönes Thanksgiving, eure Marieke ♥

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Spekulatius- Cheesecake mit heißen Kirschen an einem goldenen Oktober-Tag





Hallo ihr Lieben,

Heute habe ich ein ganz besonderes Rezept für euch. Ich habe einen Klassiker komplett neu aufgelegt. Ich rede von einem cremigen Käsekuchen, dem ich einen knackig-knusprigen Spekulatiusboden verpasst habe und passend dazu habe ich noch ein paar heiße, angedickte Kirschen serviert. Das aller beste kommt aber erst noch: Ich konnte den Spekulatius- Cheesecake auf der Terrasse mit ein paar herrlich warmen Sonnenstrahlen, die durch die duftenden Blätter zu uns herrunter geschienen sind, servieren. Wie es aussieht haben wir dieses Jahr einen goldenen Oktober. Wenn das so weiter geht, macht der Herbst doch richtig Spaß!





Die Zutaten für den Spekulatiusboden:

400g Gewürz-Spekulatius
200g Butter
1 Packung Vanilliezucker



Die Zutaten für die Käsekuchenfüllung:

500g Magerquark
250g Speisequark
400g Frischkäse
2 Eier (Größe L)
75g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
1 Packung Vanilliepudding-Pulver
3 EL Rapsöl


Für die heißen Kirschen:

1 Glas Sauerkirschen
1 Packung Vanilliezucker
100g Zucker
3 EL Speisestärke

Wer mag, kann noch etwas Bittermandelaroma oder etwas Amaretto dazu geben.




So geht's:

Als erstes wird der Spekulatiusboden zubereitet. Dafür werden die Spekulatius in einen Gefrierbeutel gefüllt und zum Beispiel mit einem Nudelholz zerkleinert. Es sollten keine großen Stücke mehr vorhanden sein. Alle Spekulatius sollten zu Krümeln verarbeitet werden. Als nächstes wird die Butter geschmolzen und zu den Spekulatius gegeben. Alles sollte dann gut durchgeknetet werden, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht und alle Krümel angefeuchtet sind. Dann wird eine 26er Springform mit Backpapier ausgelegt und die Krümel werden gleichmäßig angedrückt. Dafür könnt ihr euch zum Beispiel einen Tortenheber zur Hilfe nehmen. Der Spekulatiusboden wird nun für 10 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze, im vorgeheizten Backofen gebacken werden, damit die Spekulatiuskrümel besser zusammen haften.

Für die Käsekuchenfüllung werden die Eier mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig gerührt und anschließend die Milchprodukte und das Öl dazugegeben und alle gut miteinander verrührt. Anschließend werden die trockenen Zutaten mit einander vermengt und ebenfalls unter gerührt. Wenn alle Zuataten zu einer cremigen Masse vermengt sind, kann diese auf dem fertig gebackenen Spekulatiusboden verstrichen werden. 
Jetzt wandert das gute Stück noch einmal für eine Stunde bei 170°C Ober- und Unterhitze in den vorgeheizten Backofen.
Der Käsekuchen sollte mit Alufolie abgedeckt und auf unterster Schiene gebacken werden damit der Kuchen keine Risse bekommt und nicht dunkel wird. Während der Käsekuchen backt, auf keinen Fall den Backofen öffnen, da sonst dennoch Risse entstehen können.



Nach dem Backen wird der Käsekuchen aus dem Ofen genommen und sollte dann gut auskühlen, damit die Käsekuchenmasse gut fest wird. Am besten stellt ihr ihn dafür kurz in den Kühlschrank.
Wenn er abgekühlt ist, kann die Alufolie und die Springform entfernt und der Käsekuchen auf einer Tortenplatte platziert werden.

Für die schönen, heißen Kirschen werden die Sauerkirschen mit dem Saft, dem Vanilliezucker, dem Zucker, der Speisestärke und dem Amaretto oder dem Bittermandelaroma aufgekocht und gut durch gerührt. Dann werden sie von Herd genommen und können noch etwas auskühlen, bis sie nicht mehr ganz so heiß sind und sich zum Essen eignen.
 Die Kirschen können dann entweder über den ganzen Käsekuchen gegeben werden oder seperat in einer kleinen Schüssel dazu gestellt werden, sodass sich jeder etwas davon zu seinem Stück nehmen kann. Falls ihr den Kuchen nicht am selben Tag noch aufbekommt, empfehle ich die zweite Variante, da die Kirschen dann am nächsten Tag noch einmal aufgewärmt werden können.





Ich schwöre, der Spekulatiusboden, die cremige Käsekuchenfüllung und die süßen, heißen Kirschen haben sich perfekt ergänzt. Meine Gäste haben gut zugeschlagen und ich werde ihn ganz bestimmt noch einmal wieder backen. Der Cheesecake hat den Tag noch einmal richtig abgerundet.