Posts mit dem Label chocolate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label chocolate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Booo! Gespenstische Schokoladentorte mit Joghurtguss

Buuuuh!

...Na, habt ihr euch erschreckt? Heute wird's hier süß und nicht sauer, denn ich möchte euch, passend zur Halloweenzeit, ein gespenstischleckeres Rezept für eine saftige Schokoladentorte mit einem Joghurtguss zeigen. Und sie duftet so herrlich, dass sich schon ein paar Spinnen und kleine, schreckliche Gespenster auf ihr angesiedelt haben und auch nicht mehr gehen wollen.
Und die Torte ist so schnell daher gezaubert, da denkt man, man ist von allen bösen Geistern verlassen. Das geht so fix wie dreimal schwarzer Kater...

Spinnenbeine, Schlangenhaut und Krötenaugen sind ausnahmsweise kein Bestandteil dieser Torte, dafür aber ein paar andere schrecklich leckere Zutaten, die ich euch jetzt unten ins Rezept zaubere.




Die Zutaten:

Für den Schokoladenboden:

4 Eier
150g Zucker
2 Päckchen Vanilliezucker
150g griechischer Joghurt
2-3 EL Nutella oder andere Nuss-Nougatcreme
5 EL Backkakao
1 Packung Backpulver
300g Mehl
100g Raspelschokolade am besten zartbitter
50g Schokoladentröpfchen auch zartbitter




Für den Joghurtguss:

450g griechischer Joghurt
4 Päckchen Vanilliezucker
2 Päckchen Sahnesteif



Für die gespenstische Dekoration:

Backkakao
weiße Marshmallows
etwas Papier und eine Schere für die Schablonde



So geht's:

Um mit der Küchenspukerei zu beginnen, wird als erstes der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Als nächstes wird der schokoladige Teig hergestellt. Dafür werden die Eier, der Zucker, der Vanilliezucker, der Joghurt nd das Nutella miteinander verrührt. Seperat werden das Kakakopulver, das Backpulver und das Mehl miteinander vermengt, damit das Backpulver nachher keien Klümpchen bildet. Die Mehlmischung wird dann  langsam zu der Joghurtmasse, unter ständigem Rühren, gegeben. Wenn ein homogener Teig entstanden ist, werden noch die Raspelschokolade und die Kakaotröpfchen untergerührt.
Der fertige Teig kann dann in eine, mit Backpapier ausgelegte, eingefettete 26er-Springform gegeben werden. Wenn der Teig gleichmäßg verteilt ist, wird er im vorgeheizten Backofen für 35-40 Minuten gebacken.

Während der Kuchen im Hexenkessel schmort, kann schonmal der Guss angerührt werden. Dafür werden einfach alle Zuaten gründlich miteinander vermengt.




Wenn der Schokoladenboden fertig gebacken ist, wird die Springform entfernt und der Boden auf eine Tortenplatte gestürtzt. Dort sollte er dann gut auskühlen. Ist der Boden abgekühlt, kann der Joghurtguss gleichmäßig darauf verstrichen werden.

Für die Dekoration habe ich ein paar Marshmallows genommen, etwas gezogen und gedreht und mit einem Zahnstocher ein Gesicht herrein gedrückt und mit etwas Kakaopulver sichtbar gemacht.
Für die Spinne und die Spinnennetze habe ich aus Papier Schablonen ausgeschnitten, auf die Oberfläche gelegt und mit etwas Kakaopulver bestreut und anschließend die Schablonen wieder vorsichtig entfernt.

Die Torte schmeckt besonders gut, wenn sie eine Nacht im kühlen Gruselkeller verbracht hat und noch etwas durchgezogen ist.

Montag, 27. Oktober 2014

Cupcakes mit Cookiestückchen und mit einem Frosting aus Monte- Joghurts

Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch, wie vorraus gesagt, das Rezept für meine Cookie-Cupcakes zeigen. Darunter kann man sich jetzt erstmal viel vorstellen, aber ich meine damit saftige Cupcakes mit knusprigen American-Chocolatechip-Cookies, die ich zerkleinert und in den Teig mit eingebracht habe. Diese Cupcakes habe ich ja für die Abschiedsparty meiner Schwester gebacken, da ich weiß das Cookies momemtan total beliebt bei meiner Schwester und ihren Freundinnen sind. Um so mehr habe ich mich natürlich gefreut, dass sie ihnen geschmeckt haben. Sie können zwar nicht auf einer pariser Fashionweek mitlaufen, machen dafür aber auf den Partytisch ganz schön was her und klauen jedem fertig Kuchen die Show.
Für das Frosting  habe ich unter anderem Monte verwendet. Monte sind kleine, leckere Haselnuss-Kakaocremejoghurts von Zott, die vorallem bei Kindern gut ankommen. Auf die Idee gekommen bin ich, da meine Schwester sich einmal zum Frühstück ein paar Kekse zerkrümelt und in den Monte gestreut und sich diesem damit etwas aufgetoppt hat.




Die Zutaten:

Für 12 Cookie-Muffins:

2 Eier Größe L
 eine Prise Salz
100g Zucker
50g brauner Zucker
75g Margarine oder Butter
1-2 EL Nutella
1 Packung Vanilliezucker
1 Fläschchen Vanilliearoma
220g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Kakaopulver
7 zerkrümelte American Cookies

Für das Frosting:

200g Frischkäse
50g Puderzucker
50g Butter
2 Monte Joghurt

Und für die Dekoration:

natürlich noch mehr Cookies und ausgedruckte Cupcake-Topper





So geht's:


Da der Muffinteig wirklich flott und fix angerührt ist, wird als aller erstes der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Wenn der erste Schritt erledigt ist, werden die Eier, das Salz, der Zucker, der braune Zucker, der Vanilliezucker und das Vanilliearoma miteinander schaumig gerührt.
Anschließend wird die Butter oder die Margarine und das Nutella dazugegeben.
Das Backpulver wird mit dem Kakaopulver und dem Mehl vermengt und vorsichtig unter die Butter- Eimasse gerührt. Wenn aus den Zutaten ein homogener Teig entstanden ist, werden letztendlich die zerkleinerten Cookiestückchen untergemischt. 
Der fertige Teig kann nun in Papier- oder Silikonförmchen oder ein Muffinblech, welches vorhher gut eingefettet wurde, gegeben werden. Ich habe einfach Papierförmchen in ein Muffinblech gestellt, um ihnen etwas mehr Halt zu geben.
Die Muffins werden dann für 25-30 Minuten gebacken. Nach der Backzeit wird mit der Stäbchenprobe getestet, ob die Muffins schon ganz durchgebacken sind. Wenn an dem Holzspieß noch etwas Teig hängen bleibt, wandern sie einfach noch für weitere 5 Minuten in den Backofen.




Wenn die Muffins fertig gebacken sind und auskühlen, wird das Frosting angefertigt. Dafür werden einfach alle Zutaten miteinander vermengt und anschließend in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel gefüllt. Das Frosting sollte allerdings erst auf die Cupcakes gespritzt werden, wenn diese komplett ausgekühlt sind, da das Frosting ansonsten verläuft.

Sind die Muffins ausgekühlt und haben die Transformation, durch das Frosting, zum Cupcake überlebt, können sie dekoriert werden. Ich habe ein paar halbierte, ganze und zerkrümelte Cookies verwendet und zu Feier des Tages ein paar Paris- Cupcake- Topper, welche ich aus dem Internet ausgedruckt habe, ausgeschnitten und auf kleine Zahnstocher geklebt und diese in die Cupcakes gesteckt und ihnen somit noch etwas besonderes verliehen.




Die Cupcakes dufteten herrlich und machten auf dem Kaffeetischchen richtig was her. Die Monte- Joghurts haben dem Frosting einen ganz besonderen, schokoladigen, haselnussigen Geschmack verliehen und das hat echt supi mit den knusprigen Cookiestücken harmoniert.


Ich wünsche euch einen schönen Tag und hoffe euch hat mein Rezept gefallen, eure Marieke ♥

Dienstag, 30. September 2014

Black and white: Oreo- Cupcake- Zeit



Hallo ihr Lieben,

Erst muss man ihn Drehen, dann leckt man ihn ab und dann taucht man ihn ein... Na? Wer weiß was ich meine? Richtig, die Oreo's. Wer kennt sie nicht? Für meine Schwester sind sie so ziemlich die besten Kekse der Welt und da ich ja immer gerne eine "besondere Zutat" verbacke, habe ich mich diesmal für die schokoladigen Doppelkekse mit der zarten Vanilliecremefüllung entschieden. Die Oreo's. Und da ich schon lange keine Cupcakes mehr gebacken habe, habe ich mich für Oreo- Cupcakes entschieden. Also bin ich voller Elan los gezogen um die Zutaten zu Kaufen.
 
Und als ich fest entschlossen in der Keksabteilung das Keksregal rauf und runter gelaufen bin und vergeblich nach den Oreo's gesucht habe, war die Enttäuschung groß. Die Oreo's waren ausverkauft! Einfach weg! Keine mehr da! Planlos stand ich also du und überlegte krampfhaft was ich jetzt tun soll... Dann fiel mir nach einer Weile ein, dass meine Schwester mir mal erzählt hat, dass es bei Aldi Kekse gibt, die genauso schmecken wie Oreo-Kekse und sie im Gegensatz zu den Oreo's sogar nur einen Euro kosten. Erleichtert bin ich also zu Aldi gefahren und habe dort die "Black and White" Kekse von Biscotti gekauft und konnte nun doch meine "Oreo- Cupcakes".
Soo und jetzt zeige ich was ihr dafür braucht und wie ihr sie Nachbacken könnt.






Die Zutaten:

Für die Muffins:
2 Eier
eine Prise Salz
150g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
75g Butter
2-3 EL Nutella
50g  Backkakao
200g Mehl
1 Packung Backpulver
150ml Milch
Die Oreo-Kekse ohne Füllung (kleingehackt)


Für das Frosting:

250g Butter
200g Frischkäse
250g Puderzucker
Die Füllung der Oreo-Kekse
1 Fläschchen Vanilliearoma
2 Packungen Vanilliezucker


Für die Dekoration:

zerkrümelte, halbierte, geviertelte und ganze Oreo's





So geht's:

Als erstes wird der Muffinteig hergestellt und der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Für den Muffinteig werden alle Zutaten der Reihe nach zu einem homogenen Rührteig verarbeitet. Anschließend wird ein Muffinblech eingefettet oder mit Papierförmchen belegt und der Teig eingefüllt. Wenn der Backofen vorgeheizt ist, werden die Muffins für etwa 30 Minuten gebacken. Nach den30 Minuten werden die Muffins mit einem Holzspieß eingestochen und wenn noch Teig am Spieß hängen bleibt, sind die Muffins noch nicht richtig durch gebacken und müssen noch für 5-10 Minuten in den Ofen.

Während die Muffins im Ofen backen, wird das Frosting hergestellt. Dafür sollte die Butter mit dem Vanilliezucker und dem Vanilliearoma etwa 7 Minuten schaumig,cremig, auf höchster Stufe, aufgeschlagen werden. Dann wird unter ständigem Rühren der Frischkäse, die Füllung der Oreo's und der Puderzucker dazugegeben und unter gerührt, bis alle Zutaten Gut miteinander vermengt sind.



Wenn die Muffins fertig gebacken sind und das ganze Haus herrlich durftet, können sie vorsichtig aus dem Backofen geholt werden und auf einer feuerfesten Unterlage gut auskühlen, damit das Frosting nicht verläuft, wenn es auf die Muffins gespritzt wird.

Das fertige Frosting wird dann in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel gefüllt und auf die Muffins gespritzt. Wenn alle Muffins ihren "Hut" bekommen haben, kann das Frosting noch mit ein paar Oreo-Keksen dekoriert werden. Ich habe ein paar der Oreo-Kekse zerkrümelt und auf alle Cup-Cakes gestreut und jeden Cupcake mit geviertelten, halbierten oder ganzen Oreo's dekoriert.




Meiner Schwester, dem absoluten Oreo-Fan, haben die Cupcakes hervorragend geschmeckt und sie war total hin und weg, die hat die Cupcakes schon für ihren nächsten Geburtstag bei mir bestellt.

Montag, 25. August 2014

American Brownies- Grundrezept

Hallo ihr Lieben,

heute nehm' ich euch mal mit auf eine kleine Reise in die USA und zeige euch ein landestypisches, einfaches und leckeres Browniegrundrezept. Brownies sind Schokoschnitt'chen, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Bei den klassischen Brownies trifft zarter, klebriger Kern auf knackige, knusprige Kruste. Diese Traumteile werden in einer rechteckigen Form gebacken und werden anschließend in kleine Quadrate geschnitten und ich  habe mal gehört, dass Brownies angeblich durch einen Unfall entstanden sind, weil in einem Schokokuchenrührteig das Backpulver vergessen wurde. Hihi, das hätte mir auch passieren können... Jedenfalls mache ich einen riesen Kniefall vor diesem Genie...
Ich lieeeeebe es einfach Brownies zu backen, da man am Rezept immer wieder herum basteln und ständig neue Kreationen herzaubern kann. Für Schokifans sind Brownies aufjedenfall ein dickes, fettes Muss! Heute möchte ich euch ein Grundrezept zeigen, welches ihr in kurzer Zeit nachbacken und danach direkt vernaschen könnt. Ich würde ja gerne behaupten, ich hätte das Rezept von einem waschechten Amerikaner, den ich bei einem Zwischenstopp meiner Weltreise kennengelernt habe,
 aber da muss ich euch und mich selber leider enttäuschen...




Hier erstmal das Grundrezept für ungefähr 20 Brownies:

 Zutaten:

200g Zucker
3 Eier
100g Mehl
50g Kakao
1 Prise Salz
200g Butter oder Margarine
50g Chocolate- Chuncks

eine rechteckige Form, Puderzucker zum Bestäuben, eventuell Marmelade





So geht's:

Als erstes werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann wird die Butter oder Margarine geschmolzen und unter Rühren dazugegeben. Und dann werden die Eier untergerührt und alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrührt. Der Teig wird dann in eine rechteckige, mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 175°C Ober- und Unterhitze gebacken.
Zuletzt wird der Teig in 20 Brownies geschnitten und mit  Puderzucker bestäubt. Besonders gut schmecken die Brownies auch mit einer fruchtigen Marmelade nach Wahl.




Freitag, 15. August 2014

Ein Traum wird wahr: Kinder Bueno- Creme, Torte und Aufstrich selbstgemacht



Hallo ihr Lieben!


Ihr kennt doch bestimmt alle den leckeren Schokoladenriegel mit knuspriger Waffel und cremiger Haselnussfüllung von Ferrero Kinder oder? Der paradiesisch leckere Traumriegel hat einen Namen: Kinder Bueno. Für meine Schwester ist es nicht nur der beste Schokoriegel der Welt, sondern auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung. Ich kenne fast nichts, mit man ihr ein größeres Lächeln ins Gesicht zaubern könnte.
Ich hatte deshalb schon länger vor, die Creme aus den Bueno's, die sie so sehr liebt und vergöttert, nachzumachen und daraus eine Torte, einen Brotaufstrich oder ähnliches selbst zu zaubern. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn die Inhaltsstoffe lassen sich nicht so einfach im Supermarkt an der Ecke kaufen... Kakaobutter, Butterreinfett und ähnliche Zutaten, die im KINDER Bueno enthalten sind, ließen mich ein wenig stutzen und ich verwarf meine Idee schnell wieder. Ich habe, glaube ich, fast das ganze Internet nach einem Rezept für die Buenocreme abgesucht und in etlichen Foren mehrere verzweifelte Beiträge gesehen, in denen nach einem Rezept für die Creme gefragt wurde. Es gab jedoch leider keine weiterhelfenden Antworten, die für mich in Frage kamen...


Jetzt, ein paar Monate später, hat es mich, dank einem zweiten Kinder Buenoholiker wieder gepackt und zusammen haben wir entschlossen, die Herrausforderung anzunehmen und eine Buenocreme inklusive einer Buenotorte, so originalgetreu, wie uns nur möglich, herzustellen.

Als erstes habe ich mir also Kakaobutter besorgt. Für alle die es nicht wissen, Kakaobutter ist das Fett, was aus der Kakaobohne gewonnen wird. Es wird genutzt um Crem's schön cremig und geschmeidig zu machen. Und außerdem ist Kakaobutter eine wichtige Zutat in der Herstellung von Schokolade. Als ich diese Worte in der Produktbeschreibung gelesen habe, hat es mich total enwischt.
Denn mit Kakaobutter kann man also auch Schokolade Zuhause selber machen. Von der Idee war ich so begeistert, dass ich die relativ teure Kakaobutter (18€/1000g) direkt gekauft und bestellt habe.

Als die Kakaobutter dann nach sehensüchtigem Warten angekommen ist, konnte ich gar nicht abwarten los zu legen und  ich will euch auch nicht warten lassen, hier kommen die Zutaten und das passende Rezept.


Die Zutaten:

Für den Boden braucht man :

1 Packung Knusperwaffeln oder Butterwaffeln
200g Butter oder 200g Kuvertüre 


Für die Bueno-Tortencreme und den Buenoaufstrich braucht man:

200g gemahlene Haselnüsse ( am besten ihr nehmt dafür gehackte, enthäutete Haselnüsse und mahlt diese ganz fein, damit ihr keine Haselnusshaut in der Creme habt. Wenn ihr keine gehackten Haselnüsse findet oder nicht wisst, wie ihr diese so fein mahlen sollt, könnt ihr natürlich auch normale gemahlene Haselnüsse verwenden), 2-3 EL Nutella, 100g Puderzucker, 100g Kakaobutter, 100g Schlagsahne, 100g Kaffeeweißer, 3 El Palmin

und zusätzlich 600g Schlagsahne+3Päckchen Sahnefest für die Tortencreme und für den Aufstrich noch eine Packung gezuckerte Kondensmilch inklusive Gläschen zum Abfüllen.



Für die Dekoration:

3 Packungen Kinder Bueno, etwas Vollmilch-und Zartbitterkuvertüre, Knusper-/Butterwaffeln, etwas Palmin





So geht's:

Als erstes haben wir zusammen den Tortenboden hergestellt. Thorsten und ich hatten "feine Butterwaffeln" und "Knusperwaffeln" besorgt. Wir dachten, diese eignen sich ganz gut als Boden, da der Kinder Bueno ja auch mit einer Waffelhülle ummantelt ist. Die Waffeln haben wir dann in einem Gefrierbeutel zerkleinert. Der zweite Schritt ist optional: Es wird entweder Butter oder Kuvertüre geschmolzen und mit den zerkleinerten Waffeln vermengt. Die entstandene Masse wird dann in eine ausgelegte Springform gegeben und gleichmäßig verteilt. Der fertige Boden sollte nun kalt gestellt werden, damit er fest werden kann. Wir haben die Variante mit der Schokolade ausprobiert, da der Bueno ja auch eine Schicht aus Schokolade hat. Dadurch wurde die Torte jedoch sehr mächtig und ließ sich schlecht in Stücke schneiden. Der Boden schmeckte jedoch sehr gut, man konnte jedoch nur schwer ein Stück auf bekommen.




Dann haben wir uns an die Haselnuss-Creme bzw. den Aufstrich zubereitet. Dafür haben wir die Kakaobutter mit dem Palmin in einem Topf über einem Wasserbad geschmolzen und mit den fein gemahlenen, am besten enthäuteten Haselnüssen und der/dem Nutella vermengt den Kaffeeweißer und den Puderzucker dazu gegeben. Wenn alles gut mit einander vermengt ist werden noch 100g Schlagsahne hinzugefügt und ebenfalls untergerührt. Da die Haselnusscreme möglichst cremig und ohne Stückchen sein soll, haben wir die Masse noch ein paar Minuten mit einem Pürierstab püriert, sodass sie schön geschmeidig wurde.

Für den Aufstrich haben wir eine Dose gezuckerte Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt.
Dabei sollte gut gerührt werden, damit die Kondensmilch nicht anbrennt. Wenn sie anfängt anzudicken, werden 4-5 EL von der Haselnusscreme dazu gegeben und untergerührt.
Wenn alles gut vermengt ist, sollte der Aufstrich in Gläser abgefüllt und gut verschlossen werden.
Die Gläser mit dem Buenoaufstrich eignen sich gut als Geschenk oder kleines Mitbringsel für die Lieblingsmenschen in seinem Umfeld.


Aus der restlichen Haselnusscreme wird jetzt die Bueno-Tortencreme hergestellt. Dafür werden 600g Schlagsahne mit drei Päckchensahnefest steif geschlagen und mit der Haselnusscreme vermengt.
Es kann sein, dass sich kleine Klümpchen in der Bueno-Tortencreme bilden, da kein künstlicher Emulgator hinzugefügt wurde, sodass sich die Sahne nicht vollständig mit der Haselnusscreme verbinden konnte. Dies ist jedoch nicht schlimm, denn der Geschmack der Creme ändert sich dadurch nicht. Wer jedoch einen Emulgator hinzufügen möchte, kann dies gerne tun. Ich würde mich freuen, wenn ihr unten in die Kommentare schreiben würdet, welchen ihr verwendet habt oder ob euch einer einfällt, was bei mir leider nicht der Fall war.


 Wenn alle Bausteine für die Torte fertig sind, wird die Torte zusammen gesetzt. Der inzwischen feste Boden wird vorsichtig aus der Springform gelöst und auf eine Tortenplatte gegeben. Um den Boden wird ein Tortenring gelegt, damit nun ungefähr 3 Packungen Kinder Bueno im Kreis aufgestellt werden. Wir haben abwechselnt einen ganzen und einen halbierten Kinder Bueno im Kreis aufgestellt. Natürlich können auch nur halbierte oder nur ganze Kinder Bueno's verwendet werden, oder ihr lasst diese ganz weg, das bleibt ganz euch überlassen.

Wenn alle Bueno's stehen, wird die Haselnuss-Tortencreme in die Mitte gefüllt.
 Jetzt muss die Torte nur noch ein paar Stunden kalt gestellt werden, damit die Kuvertüre wieder fest wird und die Torte nicht auseinander fällt. Vor dem Servieren muss dann noch fix der Tortenring entfernt werden, bevor die Torte angeschnitten werden kann.




Wir waren sehr gespannt wie die Torte schmeckt und wie sehr die Creme ihrem Original ähnelt...
Mit dem Ergebnis waren wir super zufrieden und selbst meine kritische Schwester war begeistert. Das die Creme nicht haargenauso wie die echte Bueno-Creme schmecken würde, war uns klar, da dies nur von Ferrero industriell, mit uns nicht  verfügbaren Zutaten hergestellt werden kann. Jedoch waren wir uns alle einig, das wir verdammt nah an das Original heran gekommen sind. Es lohnt sich wirklich, das Rezept einmal auszuprobieren, wenn man ein Kinder Buenofan ist.
Wir hatten wirklich Spaß und einen tollen Nachmittag mit himmlischer Bueno- Torte und einen göttlichen Aufstrich, der uns jetzt die Morgende versüßt!

Eure Marieke ♥

Donnerstag, 14. August 2014

Schokoladiges Erdbeer-Wickeltörtchen


Hallo ihr Lieben! Zeit für was ernstes...

Es gibt Dinge, die nimmt man halt so hin- gute Filme kommen meistens um 20 Uhr 15, man muss in an der Kasse in der Schlange stehen und bevor man etwas backen kann, muss der Ofen erst eine Zeit vorheizen. Doch es gibt eine Sache mit der ich niemals klarkommen werde...
 Frische Erdbeeren gibt es nur im Sommer. Wie sehr habe ich mir immer einen Erdbeerkuchen mit frischen Erdbeeren zum Geburtstag gewünscht... Doch leider ist dies im November schlecht. Erdbeeren gibt es immer nur für eine bestimmte Zeit im Sommer. Und jetzt sind wir gerade wieder an dem Zeitpunkt angelangt, an dem sich die Erdbeersaison dem Ende zu neigt. Zeit um Tschüssi zu sagen und sich auf das nächste Jahr mit neuen Erdbeeren zu freuen.




Heute konnte ich noch eine letzte Schale mit Erdbeeren ergattern und habe ein kleines, schokoladiges Erdbeerwickeltörtchen gebacken. Es besteht aus einem, wie könnte es anders sein, lockeren Biskuitteig, selbstgemachter Erdbeermarmelade und einer schokoladigen Sahne. Und das gute daran ist, es ist super-fix zubereitet.



Für den Biskuitteig:

4 Eier, 100g Zucker, 1 Packung Vanilliezucker, 150g Mehl, 1 TL Backpulver.

Für die Füllung:

1 Glas Erdbeermarmelade

Für die Schoko-Sahne:

400g Schlagsahne, 2 Päckchen Sahnefest, 2 EL Backkakao

Für die Dekoration:

Ein paar Erdbeeren,  frische Minzblättchen, Schokoladenraspeln



Und so fix geht's:

Anders als sonst bei den Biskuitteigen werden die Eier nicht getrennt, sondern nur aufgeschlagen und mit Zucker und Vanilliezucker in eine Schüssel gegeben und schön schaumig und luftig durchgerührt. Dann wird das Backpulver mit dem Mehl vermischt und zu der Zucker-Eimasse gegeben.
Es sollte dann solange weiterrühren, bis ein lockerer, homogener Biskuitteig entstanden ist.
Der Teig wird dann gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 10 Minuten gebacken.
Wenn der Biskuitteig fertig gebacken ist, wir er mit der Erdbeermarmelade bestrichen. Der Biskuit sollte nun in vier oder fünf gleich breite, gleich lange Streifen geschnitten werden, je nachdem wie hoch ihr das Törtchen haben möchtet.
Jetzt geht's ans Wickeln. Einer der Streifen wird dann, an der kurzen Seite zu einer Schnecke aufgerollt. Wenn das erledigt ist, muss die Schnecke weiter geführt werden, in dem der nächste Streifen um den aufgewickelten Streifen gewickelt wird. In diesem Prinzip wird jetzt weiter gearbeitet, bis alle Streifen verbraucht sind. Das Wickeltörtchen sollte nun auf eine Tortenplatte gesetzt werden.

Jetzt wird die Schoko-Sahne geschlagen. Die Sahne wird mit dem Handrührgerät in einer Schüssel mit dem Sahnefest und dem Backkakao steif geschlagen. Die fertige Sahne kann nun mit einem Backhelfer oder einem Löffel oooooder einem Messer auf dem Törtchen verteilt werden, sodass es ganz mit der Sahne ummantelt ist. Für die Dekoration habe ich Erdbeeren auf die Torte gesetzt und den Rand mit ein paar frischen Minzblättchen aus dem Kräutergarten verziert. Der Rand sah mir noch etwas zu kahl aus, also habe ich ein paar Schokoraspeln aus Zartbitterschokolade an der Rand gestreut. Die Torte ist in ungefähr 30 Minuten fertig und kann sofort gegessen werden.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Oktoberfest-Torte



Hallo ihr Lieben!

Ich wurde gefragt, ob ich nicht eine Torte für einen 25. Geburtstag backen könnte. Da  ich es ja liebe zu backen, habe ich natürlich ja gesagt.
 Das Motto der Party ist Oktoberfest und die Gäste sollten Dirdl und Lederhosen tragen. Dem entsprechend wollte ich die Torte auch dekorieren.
Kennt ihr diese Milka-Snax? Da gibt es ja verschiedene Sorten und es gibt doch eine Sorte, in so einer blau-lilanen Tüte, wo solche, mit Schokolade umhüllen Brezeln drin sind. Ich habe die zwar noch nie gegessen, aber ich finde, sie passen schon mal gut zum Thema Oktoberfest.
Da ich die Torte gerne in weiß haben wollte, dachte ich mir, dass ich die Torte mit einem erfrischendem Frosting umhülle, da das im Sommer meiner Meinung nach genau das Richtige ist.
Im Boden habe ich Kokosraspeln und blanchierte, gemahlene  Mandeln untergebracht und habe mir gedacht, dass ich aus der Torte ja eine Art Pina-Colada Torte machen könnte. Also habe ich einen wunderbar lockeren Boden entworfen, den ich in der Mitte durchgeschnitten und mit Ananasstückchen belegt habe.




Die Zutaten für den Boden:

125g Butter, 120g Zucker, 150g Mehl, 1 Packung Backpulver, 3 EL Vanilliesirup, 100g gemahlene Mandeln, 150g Kokosraspeln, 5 getrennte Eier, 250ml Buttermilch


Für das Frosting:

400g Frischkäse, 125g Butter, 250g Puderzucker


Für die Füllung: 

1 Dose Ananas

Für die Dekoration:

Milka- Snax- Brezeln, Zuckerschrift, Kokosraspeln, blaue Lebensmittelfarbe

Als erstes wird für den Boden die Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen und das Eigelb und der Vanilliesirup unter gerührt. Die trockenen Zutaten werden vermengt und langsam untergerührt. Dann wird die Buttermilch dazu gegeben. Das Eiweiß wird, mit einer Prise Salz, steif geschlagen und vorsichtig untergehoben. Der Teig wird dann in eine eingefettete, ausgelegte Springform gegeben und bei 180°C etwa 35 Minuten gebacken, sodass er gold-braun gebacken ist. Der Boden sollte gut auskühlen.




In  der Zwischenzeit wird das Frosting vorbereitet, in dem einfach alle Zutaten miteinander vermengt werden.
Wenn der Boden gut ausgekühlt ist, sollte er mit einem Bindfaden in der Mitte halbiert werden. Den "Deckel" vorsichtig abnehmen und den unteren Boden mit den abgetropften Ananasstückchen belegen und anschließend eine Schicht von dem Frosting darüber streichen. Den oberen Boden wieder auf den belegten Boden legen und die ganze Torte mit dem Frosting bestreichen. Am besten geht das mit einem Teigschaber, damit das Frosting gleichmäßig verteilt wird.

Jetzt geht's an's Dekorieren. Die Brezeln werden am Rand der Torte in einen Kreis gelegt und die Kokosraspeln werden mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt und nach belieben auf der Torte verteilt.
In die Mitte habe ich mit Zuckerschrift zwei Herzen gemalt und den Namen des Geburtstagskindes und das Alter auf der Torte verewigt. Die Torte ist super angekommen und die Gäste haben vor Freude angefangen zu Jodeln. Der nächste Auftrag kommt bestimmt, wurde mir voller Überzeugung versichert.




Montag, 28. Juli 2014

Ein Traum in rosa: Marzipantorte mit frischen Erdbeeren



 Hallo ihr Lieben!


 Da ich ja mehrere Torten für den Geburtstag meiner Oma backen sollte, hab ich mal bei meiner Familie so rumgefragt, was sie denn gerne für Torten hätten. Die Vorschläge Marzipantorte und Erdbeertorte kamen mehrfach. Damit für jeden etwas dabei ist, habe ich beschlossen die beiden Torten miteinander zu kombinieren und dachte mir "Challenge accepted" und habe eine Marzipantorte mit Erdbeeren kreiert.




Die Zutaten für den Boden:

100g Zucker, 5 getrennte Eier, Mark einer Vanilleschote, 100g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 100g weiße, gemahlene Mandeln

Für den Füllung:

 Dr. Oetker Tortencreme für Erdbeer-Sahnetorten, 600ml Sahne,1 Packung Gelantine, 400g Marzipan, 80g Puderzucker, 3 Schalen Erdbeeren, Erdbeermarmelade

So geht's:

Als erstes muss das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen werden. Dazu werden 100g Zucker, eine Packung Vanilliezucker und nacheinander die Eigelbe gegeben. Das Mehl, das Backpulver und die Mandeln mit einander vermischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Eine Springform einfetten und bei 180°C eine halbe Stunde backen und anschließend auskühlen lassen und in drei Böden schneiden.

Die Erdbeeren waschen und ein paar schöne für die Dekoration zur Seite legen.
 Etwa die Hälfte der Erdbeeren mit 150g Zucker und einer Packung Vanilliezucker pürieren und die andere Hälfte klein schneiden. Die Dr. Oetker- Creme mit 200ml warmen Wasser vermengen und die Gelantine dazu geben und kurz quellen lassen und das Erdbeerpüree dazu geben.
600ml Sahne steif schlagen und mit der Erdbeermischung vermengen. Die Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
 200g von dem Marzipan in jeweils zwei gleich große Kreise ausrollen.
Auf den ersten Boden eine Marzipanschicht legen und 1 1/2 Packungen Erdbeeren kleinschneiden und davon die Hälfte auf die Marzipanschicht  legen und 1/3 der Erdbeercreme darauf verstreichen.
Dann den nächsten Boden darauf legen und den Prozess wiederholen. Den dritten Boden darauf legen und das letzte Drittel der Erdbeercreme gleichmäßig darauf verstreichen.
200g Marzipan zu zwei Tortenrand breiten streifen ausrollen und an den Rand der Torte andrücken.
Die zur Seite gelegten Erdbeeren in gleichem Abstand auf der Torte verteilen und mit Schokoherzen und Waffelröllchen dekorieren.
Ich habe mit Zuckerschrift an die Seite der Torte noch "Alles Gute" und eine "74" geschrieben um meiner Oma auch noch einmal auf diesem Weg zu gratulieren.



Die Torte war auf dem Geburtstagskaffetisch der Renner und meine Familie war der Meinung, dass ich die Torte jetzt auf jedem Geburtstag mitbringen soll. Hach was wäre das schön, wenn es die Erdbeeren das ganze Jahr über frisch aus dem Garten geben würde...

Dienstag, 22. Juli 2014

Banana Split Pie und Kindheitserinnerungen voller bunter Streusel



Hallo ihr Lieben!

Haaach, ich liebe dieses Wetter einfach! Ihr nicht auch? Die Sonne scheint und man kann die frische Luft draußen genießen, ins Freibad gehen oder Eis essen gehen. Beim Gedanken an die Eisdiele hab ich mich daran erinnert, dass meine Schwester und ich früher gerne einen Banana Split bestellt haben, wenn wir mit unseren Eltern, im Urlaub am Meer, Eisessen gegangen sind. Ich habe das Bild heute noch vor Augen: Das Eis, die Sahne, die bunten Streusel, die Schokoladensoße, Banane und die Kirsche oben drauf.
Ich habe mir dann überlegt, dass ich ja das Eis in einen sommerlichen Banana Split Pie umwandeln könnte.
Und das habe ich auch getan und dafür möchte ich euch das Rezept zeigen.



Für den Boden:

-5 getrennte Eier
-1 Prise Salz
-100g Zucker
-1 Packung Vanilliezucker
-150g Mehl
-1 halbe Packung Backpulver
-4 EL Kakao

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und anschließend den Zucker und den Vanilliezucker dazugeben und schaumig rühren. Die Eigelbe nach und nach unterrühren. Die übrigen trockenen Zutaten vermischen und vorsichtig unterheben.
Den Teig in eine eingefettete, mit Paniermehl ausgelegte Biskuitbodenform geben und 20 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze backen.

Die Creme:

- 2 Becher Sahne
- Sahnefest
- 2 Becher Schmand
- 80g Puderzucker
-1 Dose Coctailfrüchte (abgetropft)

Für die Creme muss die Sahne mit dem Sahnefest steif geschlagen werden.
Der Schmand wird mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel gegeben und vermengt. Anschließend wird die Sahne vorsichtig untergehoben und die Creme wird zwischenzeitlich kalt gestellt.

Für den Belag und die Dekoration:

- 3 Bananen
- 1-2 Kiwi's
- Süßkirschen
- bunte Streusel
- Haselnusskrokant
-Schokoladensauce

Nun beginnt das Schichten. Der gebackene Biskuitboden wird mit Schokoladensauce großzügig bestrichen.
Zwei der Bananen und die Kiwi's werden in Scheiben geschnitten und auf dem Boden verteilt, sodass dieser vollständig bedeckt ist. Darüber wird die Creme verteilt.

Jetzt wird dekoriert:
Die Banane kann senkrecht oder waagerecht in Scheiben geschnitten werden und auf dem Kuchen verteilt werden. Die Kirschen habe ich in einen Kreis gelegt und die Stängel als Dekoration dran gelassen.
Über das Obst und den Kuchen habe ich dann mit einer Gabel noch Schokoladensauce verteilt.
Mein Kuchen wäre ja kein richtiger Banana Split Pie, wenn ich nicht noch Haselnusskrokant und süße, bunte Streusel darüber gestreut hätte um das ganze Werk zu vollenden.


Mich hat dieser Kuchen unheimlich an Kindheit erinnert und er war für diese sommerlichen Tage genau das Richtige! Ich könnte mir auch gut vorstellen, diese Torte für einen Kindergeburtstag zu backen, ich glaube sie würde echt gut ankommen.


Donnerstag, 17. Juli 2014

Bibeltorte mit Marzipan und Amarenakirschen für Konfirmation und Kommunion


Hallo ihr Lieben!


Im Mai wurde meine Cousine konfirmiert und ich wurde gefragt, da ich es liebe zu Backen, ob ich eine Torte für ihre Konfirmationsfeier backen könnte. Ich wollte etwas ganz besonderes für sie backen, an das sie sich noch lange erinnert und da ist mir eingefallen, dass ich einmal zufällig im Internet eine Buch-Backform gesehen habe. Ich hab natürlich sofort danach gegooglet, fand aber 20 Euro für eine Backform, die man nur an einem Anlass verwenden kann, ziemlich teuer und beschloss eine Buchtorte ohne eine Form zu backen. Dazu habe ich einen hellen und einen dunklen Biskuitboden gebacken und einen der beiden Böden in der Mitte und an den Seiten mit einem Geschirrhandtuch eingedrückt, sodass zwei Bögen entstanden sind.
Zwischen die zwei Böden habe ich Sahne und selbstgemachte Amarenakirschen gefüllt und den oberen Boden mit einer Schokosahne und Schokorapeln bestrichen und darüber eine Marzipandecke gelegt.
Um den Kuchen noch aufzupeppen habe ich ihn mit selbstgemachten Marzipanrosen, einem Lesezeichen und Schokoladenschrift dekoriert. Der Kuchen ist zwar seeehr viel Arbeit, lohnt sich aber aufjedenfall.
Meine Cousine hat sich riesig gefreut und der Kuchen wurde bis auf den letzten Krümel aufgegessen.


 Die Torte selber ist an sich gar nicht so aufwendig, die Arbeit steckt eher in den kleinen Details, die die Torte verzieren. Die beiden luftig leichten Biskuitböden unterscheiden sich nur in der Farbe, welche durch 3 Eßlöffel Kakao verursacht wird.

Das Rezept für einen Biskuitboden: 

 7 getrennte Eier, 150g Zucker, 200g Mehl, 1 Packung Backpulver, 1 Packung Vanillinzucker, eine Prise Salz und für einen der Böden 3 EL Backkakao

Als erstes wird das Eiweiß mit einer Prise Salz aufgeschlagen. Der Zucker und der Vanillinzucker werden dazu gegeben, sodass ein Schaum entsteht. Dann wird das Eigelb nacheinander untergerührt. Das Mehl und das Backpulver (und der Kakao) werden vermixt, damit keine Klümpchen enstehen und auch mit dazugegeben, sodass ein luftiger Teig entsteht, der auf einem Backblech bei 180° C Ober- und Unterhitze 10 Minuten gebacken wird.

Der Boden, der nachher oben liegen soll, wird in der Mitte und an den Seiten mit einem Geschirrhandtuch eingedrückt, sodass eine Buchform entsteht.

Für die Amarenakirschfüllung braucht man nicht viel:

Ein Glas Sauerkirschen, 2 Packungen Vanillinzucker, 1 Fläschen Bittermandelöl, 2 EL Amaretto, etwas Speisestärke zum Andicken


Die Sauerkirschen werden in einem Topf erhitzt und die restlichen Zutaten werden hinzugegeben, die Reihenfolge ist dabei egal. Immer gut Umrühren, damit die Kirschen nicht anbrennen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Für die Sahnefüllungen braucht man:

3 Becher Sahne, Sahnesteif, Kakao, Raspelschokolade


Die Sahne wird mit Sahnesteif steif geschlagen. Mit 1/3 der Sahne wird der untere Boden der Torte bestrichen und darüber werden die Amarenakirschen verteilt.

Zu der restlichen Sahne wird nun 1 TL Kakao und beliebig viel Raspelschokolade gegeben, so dass eine schokoladige Sahne entsteht.

Der Zweite Boden wird auf die Amarenakirschen gelegt und mit der Schokosahne bestrichen.

500g Marzipanrohmasse wird zwischen zwei Streifen Frischhaltefolie ausgerollt. Falls das Marzipan zu sehr kleben sollte, einfach mit etwas Puderzucker bestreuen. Die fertig ausgesollte Marzipandecke wird über die Torte gelegt und kann nun dekoriert werden.

Ich habe einfach etwas Marzipanrohmasse mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und Rosen mit Blättern daraus geform und mit Zuckerschrift den Namen und das Konfirmationsdatum meiner Cousine auf die Torte geschrieben. Die Bibeltorte eignet sich übrigens auch für Kommunionen oder für Taufen.


Dienstag, 15. Juli 2014

Erdbeer- Stracciatella Biskuitrolle mit Muster

 Hallo ihr Lieben!

Biskuitrollen sind 'was tolles, wenn's mal schnell gehen soll und da man mit der Füllung und Dekoration vielseitig variieren kann!
Für meine Erdbeer-Stracciatella-Biskuitrolle werden folgende Zutaten benötigt:
5 getrennte Eier, Salz, 100g Zucker, 150g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 1 Becher Sahne, Sahnefest, Erdbeeren, Kakaopulver und Raspelschokolade

Das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und den Zucker hinzufügen.  Weiter schlagen und langsam das Eigelb dazugeben. Mehl und Backpulver vermengen und zu der Zucker-Eimasse geben. Einen Teil des Teiges in eine kleine Schüssel umfüllen und mit Kakao einfärben. 
Der eingefärbte Teig wird in eine Spritzbeutel gefüllt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt. 
Mit dem Spritzbeutel kann ein Muster auf das Backpapier gespritzt werden. Damit der Teig nicht verläuft und das Muster verwischt, kommt das Backblech für etwa eine Minute in den vorgeheizten Backofen bei 180ºC Ober- und Unterhitze.
Wenn der Teig nun leicht fest geworden ist, wird der helle Teig gleichmäßig darüber verteilt. Die Biskuitrolle wird jetzt erneut 10 Minuten gebacken. 
In der Zwischenzeit müssen die Erdbeeren gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten werden und die Sahne mit Sahnefest steif geschlagen werden.
Wenn die Biskuitrolle fertig ist, sollte sie erst kurz abkühlen, bevor die Sahne darauf gleichmäßig verteilt wird. Auf die Sahne werden die Erdbeerscheibchen gelegt und beliebig viel Raspelschokolade darauf verteilt. Mit Hilfe eines sauberen Geschirrhandtuchs wird die Biskuitrolle nun von oben nach unten aufgerollt. Da meine Biskuitrolle etwas zu lang für meinen Kuchenteller war, habe ich sie halbiert und mit Sahnetuffs, Erdbeeren und Schokoraspeln dekoriert.