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Mittwoch, 11. Februar 2015

I love you berry much - Red Velvet Valentinstags Herztorte für eure Liebsten




Hallo ihr Lieben!

Bald ist Valentinstag und es wird langsam Zeit sich Gedanken über eine kleine Aufmerksamkeit für eure oder euren Liebsten zu machen. Falls ihr noch keine Idee habt, bastelt doch vielleicht eine Karte und schreibt hinein, wie froh ihr seid den jenigen zu kennen, kauft oder pflückt ein paar hübsche Blumen, verschenkt Schmuck, Parfüm oder Sonstiges oder aber backt einen beerigen Red Velvet Kuchen, der von Herzen kommt. Für die letzte Variante habe ich mich entschieden und das Rezept dafür möchte ich euch heute zeigen.




Die Zutaten:

3 Eier
300g Zucker 
1 Packung Vanillezucker
150g Butter oder Margarine
300g Mehl
50g Speisestärke
1/2 Packung Backpulver
2 EL Backkakao
350ml Buttermilch
etwas rote Lebensmittelfarbe

Füllung:

500g Frischkäse
1 Spritzer Zitrone
150g Puderzucker


Für die Dekoration:

Beeren nach Wahl
Liebesperlen / Zuckerperlen
ein paar Blümchen
Puderzucker zum Bestäuben





So geht's: 

Als erstes werden die Eier, der Zucker und der Vanillezucker miteinander sehr schaumig aufgeschlagen. Dann wird die rote Lebensmittelfarbe (oder auch euer Herzensblut) hinzugefügt.
Die Butter oder Margarine wird geschmolzen und mit der Buttermilch vermengt. In einer zweiten Schüssel werden die restlichen, trockenen Zutaten miteinander vermischt (natürlich mit ganz viel Liebe ). Die Buttermilch- und die Mehlmischung müssen jetzt abwechselnd zu der Eimischung gegeben werden. Alles sollte gut miteinander vermengt werden, so dass ein homogener, in Liebe ertränkter Teig entsteht. Wenn der Teig euch noch zu hell ist, gebt ruhig noch etwas rote Lebensmittelfarbe hinzu und setzt eure rosa, rote Brille auf. Wenn ihr mit eurem Teig zufrieden seid, kann eine 26er Springform oder eine Herzform eingefettet und mit Backpapier ausgelegt werden. Anschließend wird der Teig eingefüllt und euer Red Velvet Kuchen bei 180° C Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Backofen für 45-50 Minuten gebacken, so dass ihm ganz warm um sein süßes Kuchenherz wird. Testet vorsichtig mit der Stäbchenprobe, ob euer Kuchen soweit fertig ist.
Es sollte kein Teig am Stäbchen kleben bleiben. Nach dem Backen sollte er gut auskühlen, bevor er in drei gleichgroße Böden zerschnitten wird.


Für die Füllung werden alle Zutaten zusammen, in einer Schüssel vermengt. Jeweils 1/3 der Füllung wird auf jedem Boden verstrichen. Die Böden werden nun gestapelt und die Oberfläche mit euren Lieblingsbeeren belegt und kann mit ein paar kleinen Blümchen und Liebesperlen dekoriert werden. 
Das Ganze kann letztenlich noch mit etwas Puderzucker bestäubt und an eure Liebsten verschenkt werden. Ich garantiere euch, über etwas Selbstgemachtes, was wirklich von Herzen kommt, freut man sich immer am meisten. ♥



Sonntag, 19. Oktober 2014

Tschüssi Deutschland, hallo Frankreich: Abschiedsparty im Parismotto

Hallo ihr Lieben!

Für meine Schwester wird es für zwei Monate abenteuerlich, denn sie macht einen Austausch vom Deutsch-Französischen Jugendwerk mit. Sie besucht eine nette Familie in Paris und dafür kommt dann nächstes Jahr eine kleine Französin zu ihr und lernt Deutschland und bestimmt auch meinen Kuchen kennen, hihi. Meine Schwester hat sich schon eine kleine To-Do-Liste geschrieben, auf der unteranderem Sachen wie den Eifelturm, le Louvre, les Catacombes, Disneyland und ähnliche Dinge besichtigen, stehen. Sie möchte auch französische Spezialitäten kennen lernen und zum Beispiel Froschschenkel probieren. Ich bin gespannt ob sie das auch wirklich tut... Meine Cousine hat schonmal Froschschenkel probiert und sagt die schmecken wie Hähnchenfleisch... Macarons, Crepes, Baguette und Croissants stehen natürlich auch auf der Liste. Wenn ihr noch ein paar Vorschläge für Paris habt und noch Sachen wisst, die man unbedingt gemacht oder gesehen haben muss, schreibt es bitte in die Kommentare, darüber würde ich mich wirklich sehr freuen!  Und nach großer Vorfreude und Planung geht es jetzt endlich los und meine Schwester bereitet sich schonmal auf Paris vor und fährt dann am Montag los. Natürlich lasse ich sie nicht ohne eine Abschieds- Parismotto -Party gehen. Und dafür habe ich einen Paris-Sweettable vorbereitet. Mit ein paar Chocolate-Chip-Cookie-Cupcakes und einer Stracciatellajoghurt-Kirsch-Paris-Torte. Die Torte ist die erste Fondanttorte die ich je gemacht habe und ich muss sagen, ich habe mir das Einkleiden wesentlich leichter vorgestellt. Dann habe ich noch Tischdeko und Cupcake-Topper im Parismotto gebastelt und ein paar kleine Abschiedsgeschenke dürften natürlich auch nicht fehlen.


 


Als Abschiedsgeschenk hat meine Schwester ein Notizbuch für ihre Erlebnisse in Frankreich, mit einem schönen Stift und einem Reiseführer bekommen.
Außerdem noch einen kleinen Kuschel-Hasen, damit sie einen kleinen Begleiter hat und ein paar Paris-Gummibärchen als Proviant für die Fahrt.
Das Ganze habe ich dann in ein Paris-Geschenkpapier eingepackt, welches ich für 1.99€ bei Butlers ergattert habe.
 




Diese Parisinas von Haribo habe ich übrigens auf Mallorca entdeckt und gleich mitgenommen.
Ich denke auch das diese Sorte in Deutschland nicht erhältlich ist, ich habe sie wenigstens in den Supermärkten noch nicht gesehen.



Für die Chocolate-Chip-Cookie-Cupcakes habe ich noch ein paar Cupcake-Topper im Parismotto ausgedruckt und auf Zahnstocher geklebt.
In den Cupcakes haben sich Cookiestückchen verstehckt und die Hälfte des Frischkäse-Frostings habe ich mit Monte-Joghurt einen besonderen Geschmack verliehen.
Das Rezept für die Cupcakes gibts demnächst auf meinem Blog.


 
Dann habe ich noch meine erste Fondant-Torte gebacken und ich muss sagen, ich habe es mir mit dem Ausrollen echt einfacher vorgestellt...
Dekoriert habe ich die Torte mit Zuckerschrift von Dr. Oetker und ich habe noch einen süßen Pudel aus eingefärbtem Fondant gemacht.
Die Torte hat einen Stracciatellajoghurt-Boden und eine Schmand-Sahne-weiße Schokoade- Kirschfüllung.
Das Rezept für diese Torte gibt es auch bald auf meinem Blog.



So sah der fertig gedeckte Tisch letztendlich aus. 
Morgen Abend geht es dann also los für meine Schwester und sie fährt von Hannover aus mit dem Nachtzug nach Paris. Ich habe ihr schon eingebläut sie soll ganz viele Fotos machen und mir ganz viel über Paris berichten. Ich werde sie aufjedenfall besuchen. Wenn ihr noch ein Paar Ideen oder Vorschläge für Paris habt, schreibt es bitte in die Kommentare.


Au revoir, eure Marieke ♥


Sonntag, 14. September 2014

Ich bin wieder da...






Soooo ihr Lieben...

Erst einmal möchte ich mich für die relativ lange Pause entschuldigen, in der ihr nichts von mir gehört habt. Und ich schwöre ehrlich, nach der kurzen Zeit als Blogger und der Zeit in der ich nichts schreiben und mit euch teilen konnte, kam ich mir vor wie ein kleines Kind was sehensüchtig die Tage bis zu seinem Geburtstag zählt. Das Bloggen hat mir wirklich unheimlich gefehlt und ich bin froh meine Finger wieder über die Tastatur meines geliebten Laptops fliegen lassen zu können.
Nun aber erstmal wieso es zu dieses Pause kam. Alles kam sehr kurzfristig und spontan auf mich zu, so dass ich gar keine Gelegenheit hatte Posts vorzubereiten oder euch vorzuwarnen.
Eigentlich war ein kleiner Kurzurlaub für ein paar Tage auf der kleinen Insel Spiekeroog geplant. Da hier an der Nordseeküste jedoch das Wetter ziemlich eskaliert ist, haben wir kurzfristig noch einen Urlaub auf der sonnigen Mittelmeerinsel Mallorca gebucht und da ich im Ausland eh kein Internet und erstrecht WLAN gehabt hätte, musste mein Laptop zuhause bleiben und sich ein bisschen erholen. In meinem Urlaub habe ich ständig an mein Blog gedacht und mich in meinem Kopf sind ganz viele neue Ideen herrum geschwirrt, die ich euch mit der Zeit vorstellen werde.

Angekommen, habe ich mich total gefreut bald los zu legen und möchte euch jetzt ein bisschen verraten was auf euch zu kommen wird oder eher gesagt, was ich mir für die nächste Zeit so vorstelle.

Als erstes möchte ich euch ein paar Einblicke in meinen Urlaub geben und euch ein paar Reisetipps und Reiseziele für Mallorca vorstellen. Zum Beispiel welche Buchten besonders schön sind, wo man am besten schnorcheln kann und man dabei nicht gestört wird und wo man günstig und gemütlich einen Kaffee oder eine Cola trinken kann. Dazu möchte ich euch dann durch eine kleine Bilderflut ein paar Einblicke geben.
 Dann möchte ich mich noch ganz offiziell von dem geliebten Sommer verabschieden und werde für den Sommer eine kleine Abschiedsfeier schmeißen und passend dazu eine Torte backen.
Außerdem wollte ich auf mein Blog eine neue Rubrik einführen,wozu ich mir noch einen Namen überlegen muss... Eigentlich hasse ich ja Backmischungen, da ich sie meistens langweilig finde und ich es schöner finde, alles selbst zu machen, einfach damit man ein gutes Gefühl im Bauch hat und da man dann ganz genau weiß, was alles in seinem Werk an Zutaten drin steckt. Aaaaber ich habe mir überlegt und schon ein paar mal gehört, dass man die Backmischungen ja durch ein gewisses Etwas, zum Beispiel durch eine außergewöhnliche Zutat aufpeppen kann und das wollte ich machen und euch ein paar Rezepte dazu vorstellen. Dafür muss ich mir aber erstmal einen passenden Namen einfallen lassen.
Und natürlich werden noch viele weitere Rezepte auf euch zukommen. Vorgestern habe ich für eine Einschulung gebacken und ich möchte euch mit dem Rezept und den Bildern dazu ein bisschen inspirieren. Ich hab auch noch ein paar coole Tipps zum selberbasteln von Schultüten auf Lager, die ich euch ebenfalls gerne zeigen möchte.

Ich hoffe ihr freut euch schon ein bisschen und bis sehr bald! Achja, falls ihr euch ein bestimmtes Rezept wünscht oder euch eine Zutat besonders gefällt und ihr dazu eine Torte, Kuchen oder irgendetwas anderes sucht, ich würde mich freuen, wenn ich euch weiterhelfen kann und werde mir dazu Gedanken machen und etwas überlegen. Über Kommentare und Feedback würde ich mich sehr freuen.

Allerliebste Grüße!

Marieke :)

Montag, 25. August 2014

American Brownies- Grundrezept

Hallo ihr Lieben,

heute nehm' ich euch mal mit auf eine kleine Reise in die USA und zeige euch ein landestypisches, einfaches und leckeres Browniegrundrezept. Brownies sind Schokoschnitt'chen, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Bei den klassischen Brownies trifft zarter, klebriger Kern auf knackige, knusprige Kruste. Diese Traumteile werden in einer rechteckigen Form gebacken und werden anschließend in kleine Quadrate geschnitten und ich  habe mal gehört, dass Brownies angeblich durch einen Unfall entstanden sind, weil in einem Schokokuchenrührteig das Backpulver vergessen wurde. Hihi, das hätte mir auch passieren können... Jedenfalls mache ich einen riesen Kniefall vor diesem Genie...
Ich lieeeeebe es einfach Brownies zu backen, da man am Rezept immer wieder herum basteln und ständig neue Kreationen herzaubern kann. Für Schokifans sind Brownies aufjedenfall ein dickes, fettes Muss! Heute möchte ich euch ein Grundrezept zeigen, welches ihr in kurzer Zeit nachbacken und danach direkt vernaschen könnt. Ich würde ja gerne behaupten, ich hätte das Rezept von einem waschechten Amerikaner, den ich bei einem Zwischenstopp meiner Weltreise kennengelernt habe,
 aber da muss ich euch und mich selber leider enttäuschen...




Hier erstmal das Grundrezept für ungefähr 20 Brownies:

 Zutaten:

200g Zucker
3 Eier
100g Mehl
50g Kakao
1 Prise Salz
200g Butter oder Margarine
50g Chocolate- Chuncks

eine rechteckige Form, Puderzucker zum Bestäuben, eventuell Marmelade





So geht's:

Als erstes werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann wird die Butter oder Margarine geschmolzen und unter Rühren dazugegeben. Und dann werden die Eier untergerührt und alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrührt. Der Teig wird dann in eine rechteckige, mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 175°C Ober- und Unterhitze gebacken.
Zuletzt wird der Teig in 20 Brownies geschnitten und mit  Puderzucker bestäubt. Besonders gut schmecken die Brownies auch mit einer fruchtigen Marmelade nach Wahl.




Montag, 18. August 2014

Zwetschgen- Bechkuchen mit Marzipan

Hallihallo ihr Lieben!

Mein Onkel hat viele Pflaumen- und Zwetschgenbäume im Garten und er und seine Familie können gar nicht gegen das ganze Obst an essen, obwohl der Hund die Pflaumen, die vom Baum gefallen sind, fleißig vom Boden frisst. Das ist immer sehr lustig mit anzusehen, wenn er sie dann, natürlich sammt dem Kern, herrunter schluckt. Naja, jedenfalls macht meine Oma schon immer Pflaumenkompott und Apfel-Plaumenmarmelade und ich habe mehrere Kilo Zwetschgen bekommen und da ich gar nicht weiß, wohin mit der ganzen Beute, habe ich gleich zwei Kuchen für meine ganze Familie gebacken und den Rest in meiner übervollen Gefriertruhe untergebracht, damit sie eine Weile Winterschlaf halten können.




Da es heute mal schnell gehen sollte, habe ich mich für zwei sehr einfache, jedoch superleckere Zwetschgenkuchen mit viel Frucht entschieden und möchte euch beide Rezepte zeigen.

Das erste Rezept ist ein Rezept für die Marzipanfans unter euch!






Für ein ganzes Backblech braucht man:

Für den Teig: 
400g Mehl
eine Packung Hefe
100g Zucker
200ml lauwarme Milch
1 Ei
100g Butter
1 Prise Salz


Für den Belag:
1 Packung Ursi Grießpudding im Tetrapack oder selbstgemachten Grießpudding
50g Zucker
200g Marzipanrohmasse
1 kg Zwetschgen



So geht's:

1. Das Mehl in einer Schüssel mit der Hefe und dem Zucker vermischen. Die Milch leicht anwärmen und mit dem Ei, dem Salz und der weichen Butter dazugeben und mit Knetharken des Handrührgeräts zu einem homogenen Teig verkneten. Den fertigen Teig auf einem mit Backpapier  ausgelegtem Backblech verstreichen.

2. Für den Belag wird der Grießpudding mit dem Zucker und der zerkleinerten Marzipanrohmasse vermengt und auf dem Teig verteilt. 

3. Jetzt können die halbierten, entsteinten Zwetschgen auf den Kuchen gelegt werden.

4. Nun wandert der Blechkuchen bei 180°C für 30-40 Minuten Ober- und Unterhitze in den Ofen.


Ich und Mister Marzipan-Zwetschgenkuchen sind dann zu meinen Großeltern "gereist", wo sich meine gesamte Familie getummelt hat und der Kuchen wurde innerhalb kürzester Zeit vernichtet. Aber Marieke wäre ja nicht Marieke, wenn sie nicht noch einen zweiten Kuchen gebacken hätte...




Freitag, 15. August 2014

Traumhafte Raffaello- Torte




Sunny, yesterday my life was filled with rain... Upsi, da hab ich wohl vor mich hin geträumt, ich verlier' mich nämlich immer total in der traumhaften Werbung von den Raffaello's...  Ihr wisst schon, die Werbung mit dem wunderbar hellblauen Wasser und dem weißen Sandstrand. Ich finde, man kann gar nicht anders, als sich sofort dahin beamen- und den Platz mit der blonden Frau im weißen Kleid und Strohhut tauschen zu wollen. Naja, genug geträumt.  Ich wollte schon länger mal etwas mit Raffaello's backen und dank dem guten, alten Deutschen Fernsehen ist es um mich geschehen und ich bin wieder in einen Backrausch verfallen und ich hab mir die Inhaltsstoffe von den weißen Traum-Kugeln angesehen und versucht, eine Raffaellotorte zu entwerfen, die möglichst nah an das Original herran kommt.



Für den Teig braucht man:

5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 150g Palmin (oder Margarine/Butter), 150g Zucker,  200g Kokosraspeln, 150g weiße, gemahlene Mandeln, 150g Mehl, 1 Packung Vanilliezucker, 1 Packung Backpulver, 50 ml Milch


Für die Raffaellocreme:

600ml Schlagsahne,  200g gezuckerte Kondenzmilch, 100g weiße Schokolade, 100g Palmin, 5 EL Kokosaroma z.B von Cofeshop, steht bei der Kaffeabteilung und ist eigentlich für Getränke

Für die Dekoration:

10, oder so viele Raffaello- Kugeln wie ihr möchtet, und Kokosrapeln



Ready, steady- go!

Als erstes wird das Eiweiß mit dem Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

In einer anderen Schüssel werden das weiche Palmin, der Zucker und der Vanilliezucker schaumig gerührt. Wer kein Palmin Zuhause hat, kann auch Butter oder Margarine verwenden, das geht genauso gut. Ich wollte die Torte nur möglichst weiß hinbekommen und habe deshalb Palmin verwendet.
 Als nächstes werden die übrigen, trockenen Zutaten vermischt und vorsichtig unter die Zucker-Palminmischung gerührt.
Dann wird die Milch hinzugegeben, damit der Teig nicht zu trocken ist. Wenn der Teig immer noch zu trocken ist, ruhig noch einen Schuss Milch dazugeben.

Wenn ihr dann mit dem Teig zufrieden seid, wird das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig untergehoben, so wird der Teig beim Backen schön luftig und locker.

Der Teig wird in eine, mit Backpapier ausgelegte, eingefettete Springform gegeben und bei 180°C eine halbe Stunde bei Ober- und Unterhitze gebacken.

In der Zwischenzeit kann die Creme vorbereitet werden:
Für die Creme wird die Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt. Die Schokolade wird in Stücke gebrochen und mit dem Palmin und dem Kokosaroma zu der Kondensmilch gegeben. Das Rühren nicht vergessen! Man merkt gut, wann die Creme vom Herd genommen werden muss, da die Creme anfängt anzudicken und zu einer Art Pudding wird. Die Creme sollte dann erstmal im Kühlschrank kalt gestellt werden. Aber das war's ja noch nicht mit der Creme. Die Schlagsahne muss noch steif geschlagen werden und damit die Kokoscreme untergehoben werden kann.

So, wenn der Boden fertig gebacken ist, muss er kurz auskühlen und dann, am besten mit Hilfe von einem Bindfaden, in zwei Teile schneiden und den oberen Boden abnehmen. Der untere Boden sollte nun auf eine Tortenplatte gelegt- und mit einem Teil der Kokoscreme bestrichen werden. Wenn das erledigt ist, wird die andere Bodenhälfte wieder oben drauf gelegt.
Die Torte wird nun mit der restlichen Creme bestrichen und kann dekoriert werden.

Dafür habe ich die komplette Torte in einen Kokomantel gehüllt und Raffaellokugeln im Kreis herum auf der Torte platziert.

Ich finde die Torte schmeckt genauso wie die Raffaellokugeln und ist perfekt für alle Raffaello- und Kokosfans wie mich. Und auch wenn ich jetzt nicht am weißen Sandstrand liege, habe ich mir einen kleinen Teil an Urlaubsfeeling nachhause geholt.







Montag, 28. Juli 2014

Ein Traum in rosa: Marzipantorte mit frischen Erdbeeren



 Hallo ihr Lieben!


 Da ich ja mehrere Torten für den Geburtstag meiner Oma backen sollte, hab ich mal bei meiner Familie so rumgefragt, was sie denn gerne für Torten hätten. Die Vorschläge Marzipantorte und Erdbeertorte kamen mehrfach. Damit für jeden etwas dabei ist, habe ich beschlossen die beiden Torten miteinander zu kombinieren und dachte mir "Challenge accepted" und habe eine Marzipantorte mit Erdbeeren kreiert.




Die Zutaten für den Boden:

100g Zucker, 5 getrennte Eier, Mark einer Vanilleschote, 100g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 100g weiße, gemahlene Mandeln

Für den Füllung:

 Dr. Oetker Tortencreme für Erdbeer-Sahnetorten, 600ml Sahne,1 Packung Gelantine, 400g Marzipan, 80g Puderzucker, 3 Schalen Erdbeeren, Erdbeermarmelade

So geht's:

Als erstes muss das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen werden. Dazu werden 100g Zucker, eine Packung Vanilliezucker und nacheinander die Eigelbe gegeben. Das Mehl, das Backpulver und die Mandeln mit einander vermischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Eine Springform einfetten und bei 180°C eine halbe Stunde backen und anschließend auskühlen lassen und in drei Böden schneiden.

Die Erdbeeren waschen und ein paar schöne für die Dekoration zur Seite legen.
 Etwa die Hälfte der Erdbeeren mit 150g Zucker und einer Packung Vanilliezucker pürieren und die andere Hälfte klein schneiden. Die Dr. Oetker- Creme mit 200ml warmen Wasser vermengen und die Gelantine dazu geben und kurz quellen lassen und das Erdbeerpüree dazu geben.
600ml Sahne steif schlagen und mit der Erdbeermischung vermengen. Die Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
 200g von dem Marzipan in jeweils zwei gleich große Kreise ausrollen.
Auf den ersten Boden eine Marzipanschicht legen und 1 1/2 Packungen Erdbeeren kleinschneiden und davon die Hälfte auf die Marzipanschicht  legen und 1/3 der Erdbeercreme darauf verstreichen.
Dann den nächsten Boden darauf legen und den Prozess wiederholen. Den dritten Boden darauf legen und das letzte Drittel der Erdbeercreme gleichmäßig darauf verstreichen.
200g Marzipan zu zwei Tortenrand breiten streifen ausrollen und an den Rand der Torte andrücken.
Die zur Seite gelegten Erdbeeren in gleichem Abstand auf der Torte verteilen und mit Schokoherzen und Waffelröllchen dekorieren.
Ich habe mit Zuckerschrift an die Seite der Torte noch "Alles Gute" und eine "74" geschrieben um meiner Oma auch noch einmal auf diesem Weg zu gratulieren.



Die Torte war auf dem Geburtstagskaffetisch der Renner und meine Familie war der Meinung, dass ich die Torte jetzt auf jedem Geburtstag mitbringen soll. Hach was wäre das schön, wenn es die Erdbeeren das ganze Jahr über frisch aus dem Garten geben würde...

Samstag, 26. Juli 2014

Der Klassiker: Oma's Käsekuchen




Morgen hat meine Oma Geburtstag und sie hat sich gewünscht, dass ich ihr ihr ein paar Torten backe, da unsere ganze große Familie zu Besuch kommt, um mit ihr ihren Geburtstag zu verbringen.
Ich habe meine Oma gefragt ob sie irgendwelche besonderen Wünsche hat, doch sie meinte nur, dass alles was ich backe lecker sei und ich mir nicht so viel Arbeit machen solle. Dann hab ich sie umarmt und ihr gesagt, dass das mir jetzt nicht so richitg weiter hilft und sie sich doch bitte etwas wünschen soll. Also hat sie mich gebeten ihren Lieblingskuchen, den Käsekuchen zu backen.
Käsekuchen gibt es ja in vielen unterschiedlichen Varriationen, ich habe mich jedoch dazu entschieden den Klassiker zu backen und diesen dann mit vielem verschiedenen Obst zu dekorieren, damit der Kuchen noch ein gewisses Etwas bekommt.






Das Rezept:

Für den Boden habe ich zwei verschiedene Varianten für euch. Einen Butterkeks-Boden oder den Boden des Klassikers.

Für den Butterkeks-Boden braucht man nur 200g Butterkekse und 100g geschmolzene Butter.
Die Butterkekse müssen in einem Gefrierbeutel zerkleinert werden. Am besten geht das, wenn ihr mit einem Nudelholz einfach über den verschlossenen Beutel rollt. Wenn die Kekse zerbröselt sind, wird die geschmolzene Butter dazu gegeben und das ganze wird verknetet. Die Keksmasse muss dann in eine mit Backpapier ausgelegte und zusätzlich eingefettete Springform gegeben. Die Keksmasse sollte am Rand etwa 3cm hoch sein.

Für den anderen Boden braucht man:
200g Mehl, 80g Zucker, 1 TL Backpulver, 1 Packung Vanilliezucker, 80g Margarine oder Butter.


Alle Zutaten müssen zu einer homogenen Masse verknetet werden und in eine ausgelegte, eingefettete Springform gegeben werden. Die Masse sollte am Rand 3cm hoch sein.




Für die Käsekuchenfüllung braucht man:

500g Quark, 500g Mascarpone, 250g Zucker, 1 Packung Vanilliepudding-Pulver, 300 ml Milch, 100ml Öl, 1 getrenntes Ei














Für den Belag den Quark, die Mascarpone,den Zucker, das Vanilliepudding-Pulver, die Milch, das Eigelb und das Öl verrühren. Die Mascarpone kann auch durch Quark ersetzt werden. Jedoch enthält die Mascapone mehr Fett, welches dafür sorgt, dass der Käsekuchen später fester wird und nicht verläuft und außerdem wird der Käsekuchen dann besonders cremig. Nicht erschrecken wenn die Masse sehr flüssig wirkt, sie wird beim Backen fest. In einer kleinen Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben. Das steifgeschlagene Eiweiß sorgt dafür, dass der Käsekuchen schön locker wird. Die fertige Masse wird dann auf den Boden gegeben und auf unterer Schiene bei 180°C, 1 Stunde gebacken. Der Kuchen muss bei niedriger Hitze gebacken werden, damit er nicht reißt und nicht eingeht. Man kann in die Quarkmasse auf noch zusätzlich Mandarinen, Himbeeren, anderes Obst oder Kakao geben, jedoch ist das dann kein Klassiker mehr, sondern ein etwas aufgepepptes Rezept.  Damit der Käsekuchen eine helle Oberfläche behält, kann er mit Alufolie abgedeckt werden. Wenn der Käsekuchen fertig gebacken ist, sollte er richtig auskühlen, damit der Belag schön fest werden kann und nicht zerläuft.   Ganz ohne Dekoration konnte ich es dann doch nicht ausgehalten, also habe ich ganze Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Melonenstückchen, Weintrauben, Brombeeren, Nektrarinen-,Pfirsich-, Kiwi- und Orangenscheiben bedeckt. Ich finde so hat der Käsekuchen etwas königliches

bekommen und sieht jetzt aus wie die Krone von King Julian, diesem Kata-Äffchen aus den Madagascar- Filmen, kennt ihr den?

 












Donnerstag, 17. Juli 2014

Lemon Blueberry Cream Cake


Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich bei Famila ein bisschen rumgestöbert und als ich da so durch die Gänge geschlendert bin, habe ich einen 1 Kilo Korb mit frischen Blaubeeren gesehen und mich sofort verliebt und natürlich welche mit nachhause gebracht.
Da die Sonne uns heute den Tag versüßt hat, habe ich mir überlegt, zur Feier des Tages einen frischen süß- sauren Lemon Blueberry Cream Cake zu backen. Da ich aber, wegen des schönen Wetters am liebsten die Küche nach draußen getragen hätte, um die Sonne auch richtig ausnutzen zu können, habe ich mich entschlossen einen Kuchen zu backen, der nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.



Die Zutaten:

Für den Boden benötigt man drei Zutaten. Man braucht 1 1/2 Packungen Butterkekse, 4 EL Butter oder Margarine, 2 EL Zucker und die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone.


Für die Creme braucht man:
 
 eine Packung Kondensmilch, zwei Becher Schmand, zwei Eier, 75g Zucker, den Saft von einer Zitrone und 200g Blaubeeren.

So geht's:

 Als erstes werden die Butterkekse in einen Gefrierbeutel gegeben und zerkleinert. Zu den Keksen werden dann der Zucker und die Zitronenschale gegeben. Als nächstes sollte die Butter geschmolzen und zu den Keksen gegeben werden. Alles einmal schön durchkneten, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht.
 Die Keksmasse wird dann in eine ausgelegte Springform  gedrückt. Der Keksboden kommt dann bei 180°C für 10 Minuten in den Backofen.


Für die Creme wird die Kondensmilch mit dem Zucker in einem Topf unter Rühren erhitzt, sodass sie anfängt anzudicken. Der Zitronensaft und die Eier werden dann dazugegeben und untergerührt. Wenn eine puddingartige Masse entstanden ist, den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Wenn die Masse nicht mehr so heiß ist, werden die Blaubeeren und der Schmand untergehoben.
Die Masse wird dann gleichmäßig auf dem Keksboden verteilt und muss dann kühl gestellt werden.

Wenn der Kuchen erkaltet ist, kann er sofort genossen werden. Ich habe ihn noch mit frischen Minzblättchen dekoriert. Er ist perfekt für warme Tage und ist nicht zu süß und nicht zu sauer. Die Blaubeeren und die Zitronencreme harmonieren perfekt zusammen mit dem knusprigen Keksboden.