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Freitag, 15. August 2014

Ein Traum wird wahr: Kinder Bueno- Creme, Torte und Aufstrich selbstgemacht



Hallo ihr Lieben!


Ihr kennt doch bestimmt alle den leckeren Schokoladenriegel mit knuspriger Waffel und cremiger Haselnussfüllung von Ferrero Kinder oder? Der paradiesisch leckere Traumriegel hat einen Namen: Kinder Bueno. Für meine Schwester ist es nicht nur der beste Schokoriegel der Welt, sondern auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung. Ich kenne fast nichts, mit man ihr ein größeres Lächeln ins Gesicht zaubern könnte.
Ich hatte deshalb schon länger vor, die Creme aus den Bueno's, die sie so sehr liebt und vergöttert, nachzumachen und daraus eine Torte, einen Brotaufstrich oder ähnliches selbst zu zaubern. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn die Inhaltsstoffe lassen sich nicht so einfach im Supermarkt an der Ecke kaufen... Kakaobutter, Butterreinfett und ähnliche Zutaten, die im KINDER Bueno enthalten sind, ließen mich ein wenig stutzen und ich verwarf meine Idee schnell wieder. Ich habe, glaube ich, fast das ganze Internet nach einem Rezept für die Buenocreme abgesucht und in etlichen Foren mehrere verzweifelte Beiträge gesehen, in denen nach einem Rezept für die Creme gefragt wurde. Es gab jedoch leider keine weiterhelfenden Antworten, die für mich in Frage kamen...


Jetzt, ein paar Monate später, hat es mich, dank einem zweiten Kinder Buenoholiker wieder gepackt und zusammen haben wir entschlossen, die Herrausforderung anzunehmen und eine Buenocreme inklusive einer Buenotorte, so originalgetreu, wie uns nur möglich, herzustellen.

Als erstes habe ich mir also Kakaobutter besorgt. Für alle die es nicht wissen, Kakaobutter ist das Fett, was aus der Kakaobohne gewonnen wird. Es wird genutzt um Crem's schön cremig und geschmeidig zu machen. Und außerdem ist Kakaobutter eine wichtige Zutat in der Herstellung von Schokolade. Als ich diese Worte in der Produktbeschreibung gelesen habe, hat es mich total enwischt.
Denn mit Kakaobutter kann man also auch Schokolade Zuhause selber machen. Von der Idee war ich so begeistert, dass ich die relativ teure Kakaobutter (18€/1000g) direkt gekauft und bestellt habe.

Als die Kakaobutter dann nach sehensüchtigem Warten angekommen ist, konnte ich gar nicht abwarten los zu legen und  ich will euch auch nicht warten lassen, hier kommen die Zutaten und das passende Rezept.


Die Zutaten:

Für den Boden braucht man :

1 Packung Knusperwaffeln oder Butterwaffeln
200g Butter oder 200g Kuvertüre 


Für die Bueno-Tortencreme und den Buenoaufstrich braucht man:

200g gemahlene Haselnüsse ( am besten ihr nehmt dafür gehackte, enthäutete Haselnüsse und mahlt diese ganz fein, damit ihr keine Haselnusshaut in der Creme habt. Wenn ihr keine gehackten Haselnüsse findet oder nicht wisst, wie ihr diese so fein mahlen sollt, könnt ihr natürlich auch normale gemahlene Haselnüsse verwenden), 2-3 EL Nutella, 100g Puderzucker, 100g Kakaobutter, 100g Schlagsahne, 100g Kaffeeweißer, 3 El Palmin

und zusätzlich 600g Schlagsahne+3Päckchen Sahnefest für die Tortencreme und für den Aufstrich noch eine Packung gezuckerte Kondensmilch inklusive Gläschen zum Abfüllen.



Für die Dekoration:

3 Packungen Kinder Bueno, etwas Vollmilch-und Zartbitterkuvertüre, Knusper-/Butterwaffeln, etwas Palmin





So geht's:

Als erstes haben wir zusammen den Tortenboden hergestellt. Thorsten und ich hatten "feine Butterwaffeln" und "Knusperwaffeln" besorgt. Wir dachten, diese eignen sich ganz gut als Boden, da der Kinder Bueno ja auch mit einer Waffelhülle ummantelt ist. Die Waffeln haben wir dann in einem Gefrierbeutel zerkleinert. Der zweite Schritt ist optional: Es wird entweder Butter oder Kuvertüre geschmolzen und mit den zerkleinerten Waffeln vermengt. Die entstandene Masse wird dann in eine ausgelegte Springform gegeben und gleichmäßig verteilt. Der fertige Boden sollte nun kalt gestellt werden, damit er fest werden kann. Wir haben die Variante mit der Schokolade ausprobiert, da der Bueno ja auch eine Schicht aus Schokolade hat. Dadurch wurde die Torte jedoch sehr mächtig und ließ sich schlecht in Stücke schneiden. Der Boden schmeckte jedoch sehr gut, man konnte jedoch nur schwer ein Stück auf bekommen.




Dann haben wir uns an die Haselnuss-Creme bzw. den Aufstrich zubereitet. Dafür haben wir die Kakaobutter mit dem Palmin in einem Topf über einem Wasserbad geschmolzen und mit den fein gemahlenen, am besten enthäuteten Haselnüssen und der/dem Nutella vermengt den Kaffeeweißer und den Puderzucker dazu gegeben. Wenn alles gut mit einander vermengt ist werden noch 100g Schlagsahne hinzugefügt und ebenfalls untergerührt. Da die Haselnusscreme möglichst cremig und ohne Stückchen sein soll, haben wir die Masse noch ein paar Minuten mit einem Pürierstab püriert, sodass sie schön geschmeidig wurde.

Für den Aufstrich haben wir eine Dose gezuckerte Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt.
Dabei sollte gut gerührt werden, damit die Kondensmilch nicht anbrennt. Wenn sie anfängt anzudicken, werden 4-5 EL von der Haselnusscreme dazu gegeben und untergerührt.
Wenn alles gut vermengt ist, sollte der Aufstrich in Gläser abgefüllt und gut verschlossen werden.
Die Gläser mit dem Buenoaufstrich eignen sich gut als Geschenk oder kleines Mitbringsel für die Lieblingsmenschen in seinem Umfeld.


Aus der restlichen Haselnusscreme wird jetzt die Bueno-Tortencreme hergestellt. Dafür werden 600g Schlagsahne mit drei Päckchensahnefest steif geschlagen und mit der Haselnusscreme vermengt.
Es kann sein, dass sich kleine Klümpchen in der Bueno-Tortencreme bilden, da kein künstlicher Emulgator hinzugefügt wurde, sodass sich die Sahne nicht vollständig mit der Haselnusscreme verbinden konnte. Dies ist jedoch nicht schlimm, denn der Geschmack der Creme ändert sich dadurch nicht. Wer jedoch einen Emulgator hinzufügen möchte, kann dies gerne tun. Ich würde mich freuen, wenn ihr unten in die Kommentare schreiben würdet, welchen ihr verwendet habt oder ob euch einer einfällt, was bei mir leider nicht der Fall war.


 Wenn alle Bausteine für die Torte fertig sind, wird die Torte zusammen gesetzt. Der inzwischen feste Boden wird vorsichtig aus der Springform gelöst und auf eine Tortenplatte gegeben. Um den Boden wird ein Tortenring gelegt, damit nun ungefähr 3 Packungen Kinder Bueno im Kreis aufgestellt werden. Wir haben abwechselnt einen ganzen und einen halbierten Kinder Bueno im Kreis aufgestellt. Natürlich können auch nur halbierte oder nur ganze Kinder Bueno's verwendet werden, oder ihr lasst diese ganz weg, das bleibt ganz euch überlassen.

Wenn alle Bueno's stehen, wird die Haselnuss-Tortencreme in die Mitte gefüllt.
 Jetzt muss die Torte nur noch ein paar Stunden kalt gestellt werden, damit die Kuvertüre wieder fest wird und die Torte nicht auseinander fällt. Vor dem Servieren muss dann noch fix der Tortenring entfernt werden, bevor die Torte angeschnitten werden kann.




Wir waren sehr gespannt wie die Torte schmeckt und wie sehr die Creme ihrem Original ähnelt...
Mit dem Ergebnis waren wir super zufrieden und selbst meine kritische Schwester war begeistert. Das die Creme nicht haargenauso wie die echte Bueno-Creme schmecken würde, war uns klar, da dies nur von Ferrero industriell, mit uns nicht  verfügbaren Zutaten hergestellt werden kann. Jedoch waren wir uns alle einig, das wir verdammt nah an das Original heran gekommen sind. Es lohnt sich wirklich, das Rezept einmal auszuprobieren, wenn man ein Kinder Buenofan ist.
Wir hatten wirklich Spaß und einen tollen Nachmittag mit himmlischer Bueno- Torte und einen göttlichen Aufstrich, der uns jetzt die Morgende versüßt!

Eure Marieke ♥

Sonntag, 27. Juli 2014

DIY: Geschenkideen zum Selbermachen


Heute wollte ich euch ein paar kleine, selbstgemachte Geschenke präsentieren.
Am meisten freut man sich doch über die Geschenke, die mit vielen Gedanken ausgesucht oder mit viel Liebe hergestellt wurden. Ich finde es ist nicht schwierig Oma's etwas zu schenken, da Oma's sich meinstens über alles freuen was selbstgemacht ist. Trotzdem habe ich mir Mühe gegeben und mir überlegt, was meiner Oma gefallen könnte. Ich dachte mir, dass sie sich über ein selbstgemachtes Löwenzahnsirup, Kräutersalz und eine Mirabellenmarmelade sehr freuen würde.



Für den Löwenzahnsirup braucht man:

300g frischgepflückte Löwenzahnblüten, 1,5 kg braunen Zucker, 3 Bio- Zitronen, 1 Liter Wasser

Die Löwenzahnblüten pflücken und mit dem Wasser und den in Scheiben geschnittenen Zitronen etwa 30 Minuten kochen lassen. Dann das Ganze durch ein Geschirrtuch geben und den aufgefangenen Saft mit dem Zucker, eine Stunde lang köcheln lassen und dabei möglichst wenig Rühren.
Wenn der Zucker aufgelöst ist und ein Sirup entstanden ist, alles in Gläser füllen.




Für das Kräutersalz braucht man:

 grobkörniges Meersalz, getrocknete Kräuter, wie zum Beispiel Oregano, Rosmarin, Lavendelblüten, Kornblumenblüten und andere Kräuter

Die Kräuter trocknen und mit dem Salz in Gläser schichten.


Für die Mirabellenmarmelade:

1 kg Mirabellen, 500g Gelierzucker 2:1

Die Mirabellen entsteinen und mit dem Gelierzucker aufkochen lassen, so dass die Mirabellen entsaften und ein Brei entsteht. Dann in Gläser füllen, gut verschließen und auf dem Kopf hinstellen.


Ich habe die Gläser dann noch mit einer Serviete dekoriert und mit Geschenkband eine Schleife darum gebunden. Die Gläser habe ich dann in einen ebenfalls mit einer Serviette ausgelegten Korb gestellt und mit einer weißen Blume aus dem Garten aufgehübscht. Meine Oma hat sich rieeesig darüber gefreut und ich war glücklich, da mein Geschenk gut angekommen ist. Ich hoffe es waren ein paar brauchbare Ideen für euch dabei.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Ein echter Sonntagshit- Die besten Backofen Berliner, ohne Frittieren!



Gestern war kein besonderer Tag. Es hat geregnet und es war kein schöner Sommertag. Ich hatte mal wieder Lust etwas zu backen und ich hatte Lust auf frische Berliner. Kennt ihr das, wenn man Lust auf etwas hat und sich dann einfach nicht mehr davon abbringen lässt? So ging es mir. Ich hatte aber keine große Lust auf fritieren und habe also beschlossen fettarme Backofen Berliner zu backen. Sie sind sehr einfach und perfekt zum Tee am Nachmittag geeignet.




Die Zutaten:

350g Mehl, 150 ml Milch,1 Ei, 1 Packung Trockenhefe oder einen halben Würfel frische Hefe, 50g Zucker, 40g Butter oder Margarine, 1 Prise Salz, Marmelade oder Pudding zum Befüllen, Puderzucker und Wasser für den Guss


Und so einfach geht's:

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Kuhle ausheben . Die Milch aufwärmen, bis sie lauwarm ist und mit der Hefe,dem Ei, dem Salz und dem Zucker in die Mehlkuhle geben. Mit Knetharken des Handrührgerätes verkneten und die Margarine dazugeben. Solange kneten bis ein schöner, luftiger Hefeteig entstanden ist. 10 Minuten abgedeckt gehen lassen und anschließend Berliner oder andere Formen formen. Die Berliner dann auf einem ausgelegten Backblech 15 Minuten gehen lassen.
In dem Backofen bei 180°C, 15 Minuten gold-braun backen. In der Zwischenzeit aus Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss herstellen. Wer dies nicht möchte, kann die Berliner auch mit Zucker oder Puderzucker bestreuen.
Wenn die Berliner fertig gebacken sind, kurz abkühlen lassen und mit einer Sahnespritze Marmelade oder Pudding einfüllen.
Tipp: Wer keine Sahnespritze hat, kann die Berliner auch durchschneiden und mit Marmelade oder anderem bestreichen.

 Danach die Berliner mit einer Seite in den Zuckerguss tunken oder mit geschmolzener Butter einstreichen und mit Zucker oder Pudelzucker bestreuen.


Dies ist eine leichte Alternative zu den üblichen, frittierten Berlinern und meiner Familie schmeckten diese sogar noch besser.

Ein kleiner Nachtrag:

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass meine Berliner sogar schon nachgebacken wurden und mir dazu auch Bilder geschickt wurden. Mir wurde versichert, dass wenn man den Zuckerguss weglässt, die Berliner auch gut mit Fleischsalat, Käse und Salami schmecken würden. Darüber musste ich wirklich sehr lachen!