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Donnerstag, 2. April 2015

Schwarzbraun mit der Haselnuss- Original französischer Gâteau au chocolat mit Toffifee (auch glutenfrei)





Nach langer, langer Zeit liege ich nun endlich gemütlich auf meinem Bett und habe ein bisschen Zeit etwas zu bloggen. Da ich momentan viel zu tun hatte, habe ich leider weniger gebacken und hatte deswegen keine neuen Rezepte, die ich euch hätte vorstellen und zeigen können.
Heute habe ich jedoch etwas für die Schokofans unter euch. Ich möchte euch das Rezept für einen original französischen Schokoladenkuchen zeigen oder wie die Franzosen sagen für einen "Gâteau au chocolat". Das Rezept stammt von der Gastschwester meiner kleinen Schwester und wird bei ihnen zuhause ständig gebacken. Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass er super super saftig und sehr einfach zu zu bereiten ist. Da ich den Schokoladenkuuchen natürlich noch etwas mariekefizieren musste, habe ich das Rezept jedoch noch etwas abgeändert und mit Toffifee aufgepimpt.





Die Zutaten/ Les ingredients:

250g Zartbitterschokolade / 250g du Chocolat noir
250g Butter (Süßrahm oder Normale) / 250g du Beurre
4 Eier / 4 œufs
80g Puderzucker / 80g du sucre en pudre
50g Mehl oder gemahlene Haselnüsse / 50g de la farine ou
noisettes broyées
eine zerhackte Packung Toffifee / un pack du Toffifee haché

50 ml Wasser / 50 ml de l'eau

Kakaopulver zum Bestäuben / Cacao en poudre pour poudrage
Toffifee zum Dekorieren / Pour décorer Toffifee



 So geht's: 

Als erstes werden die 4 Eier in einer Schüssel schaumig aufgeschlagen und der Puderzucker wird langsam untergerührt. Dann wird die Schokolade in kleine Schückchen gebrochen und die Butter in kleine Würfel geschnitten.  Der Backofen kann übrigens schonmal auf 170°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
Jetzt muss die Zartbitterschokolade und die Butter über einem Wasserbad geschmolzen werden.
Dafür benötigt ihr einen kleinen Topf und eine kleine Schüssel, in die ihr dann die Schokolade und die Butter füllt. Damit das Schmelzen etwas schneller geht, verwende ich gekochtes Wasser aus dem Wasserkocher und gieße es in den Topf. Der Topf wird dann auf euer erhitztes Kochfeld gestellt. Die Schüssel mit der Schokolade wird nun auf den Topf gestellt. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Schüssel dabei das kochende Wasser nicht berührt. Achtet auch darauf, dass ihr euer Kochfeld nicht zu heiß einstellt und die Schokoladen-Buttermasse immer gut umrührt, damit nichts anbrennt. Wenn alles geschmolzen ist und die ganze Küche nach Schokolade duftet, wird die Schokoladen-Buttermasse zu den aufgeschlagenen Eiern gegeben und untergerührt.
Nun werden die Toffifee's klein gehackt und mit dem Mehl oder den gemahlenen Haselnüssen ebenfalls untergerührt. Wer möchte, kann die Toffifee's natürlich auch ganz, oder weg lassen.




Der fertige Teig wird nun in eine mit Backpapier ausgelegte und eingefettete Springform gefüllt und anschließend vorsichtig mit 50ml Wasser übergossen. Das ist ein Trick, damit der Kuchen schön saftig bleibt und nicht austrocknet. Ich selbst hatte vorher noch nie von dieser Methode gehört und war ganz angetan, als ich ihn von der Gastschwester meiner Schwester lernte.
Der Kuchen muss nun für eine Stunde in den vorgeheizten Backofen.
Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, kann er noch mit etwas Kakaopulver oder Puderzucker bestäubt werden. Dekoriert habe ich den Kuchen mit gehacken, halbierten und natürlich ganzen Toffifee's.
 Eure Marieke ♥
 

Samstag, 31. Januar 2015

Jetzt wird's extra schokoladig: Toblerone- Mousse mit Mango-Maracuja-Soße

Heute habe ich was super schokoladiges für euch. Ich zeige euch das Rezept für ein perfektes Toblerone-Mousse und einer dazu passenden Mango-Maracuja-Soße.
Wie immer ist das Dessert superschnell zubereitet und man hat nur wenig Aufwand.

Alles was ihr braucht:

200ml Schlagsahne
eine Toblerone oder andere Milchschokolade mit Honig- und Mandel-Nougat
2 Eier
etwas Haselnusskrokant
eine fruchtige Soße (z.B. Mango-Maracuja)



So geht's:

Als erstes wird die Toblerone kleingehackt und in einem Topf über einem Wasserbad geschmolzen.
Die beiden Eier werden getrennt und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt. Das Eigelb wird dann zu der geschmolzenen Schokolade gegeben. In einer anderen Schüssel wird die Schlagsahne ebenfalls steif geschlagen. Wenn die Sahne steif ist, wird die geschmolzene Toblerone mit dem Eigelb untergerührt so, dass alles gut mit einander vermengt ist. Zum Schluss wird das Eiweiß vorsichtig untergehoben. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht zu doll rührt, damit eure Mousse schön luftig bleibt.

Das Ganze kann nun in kleine Schälchen oder Gläser gefüllt und kalt gestellt werden, damit die Masse fest werden kann. Am besten ist es, wenn ihr das Dessert über Nacht kalt stellt und und es schon am Vortag zubereitet.

Wenn alles schön fest geworden ist, kann das Ganze noch mit etwas Haselnusskrokant und der fruchtigen Soße aufgehübscht werden.


Viel Spaß bei Naschen ♥

Dienstag, 30. September 2014

Black and white: Oreo- Cupcake- Zeit



Hallo ihr Lieben,

Erst muss man ihn Drehen, dann leckt man ihn ab und dann taucht man ihn ein... Na? Wer weiß was ich meine? Richtig, die Oreo's. Wer kennt sie nicht? Für meine Schwester sind sie so ziemlich die besten Kekse der Welt und da ich ja immer gerne eine "besondere Zutat" verbacke, habe ich mich diesmal für die schokoladigen Doppelkekse mit der zarten Vanilliecremefüllung entschieden. Die Oreo's. Und da ich schon lange keine Cupcakes mehr gebacken habe, habe ich mich für Oreo- Cupcakes entschieden. Also bin ich voller Elan los gezogen um die Zutaten zu Kaufen.
 
Und als ich fest entschlossen in der Keksabteilung das Keksregal rauf und runter gelaufen bin und vergeblich nach den Oreo's gesucht habe, war die Enttäuschung groß. Die Oreo's waren ausverkauft! Einfach weg! Keine mehr da! Planlos stand ich also du und überlegte krampfhaft was ich jetzt tun soll... Dann fiel mir nach einer Weile ein, dass meine Schwester mir mal erzählt hat, dass es bei Aldi Kekse gibt, die genauso schmecken wie Oreo-Kekse und sie im Gegensatz zu den Oreo's sogar nur einen Euro kosten. Erleichtert bin ich also zu Aldi gefahren und habe dort die "Black and White" Kekse von Biscotti gekauft und konnte nun doch meine "Oreo- Cupcakes".
Soo und jetzt zeige ich was ihr dafür braucht und wie ihr sie Nachbacken könnt.






Die Zutaten:

Für die Muffins:
2 Eier
eine Prise Salz
150g Zucker
1 Packung Vanilliezucker
75g Butter
2-3 EL Nutella
50g  Backkakao
200g Mehl
1 Packung Backpulver
150ml Milch
Die Oreo-Kekse ohne Füllung (kleingehackt)


Für das Frosting:

250g Butter
200g Frischkäse
250g Puderzucker
Die Füllung der Oreo-Kekse
1 Fläschchen Vanilliearoma
2 Packungen Vanilliezucker


Für die Dekoration:

zerkrümelte, halbierte, geviertelte und ganze Oreo's





So geht's:

Als erstes wird der Muffinteig hergestellt und der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Für den Muffinteig werden alle Zutaten der Reihe nach zu einem homogenen Rührteig verarbeitet. Anschließend wird ein Muffinblech eingefettet oder mit Papierförmchen belegt und der Teig eingefüllt. Wenn der Backofen vorgeheizt ist, werden die Muffins für etwa 30 Minuten gebacken. Nach den30 Minuten werden die Muffins mit einem Holzspieß eingestochen und wenn noch Teig am Spieß hängen bleibt, sind die Muffins noch nicht richtig durch gebacken und müssen noch für 5-10 Minuten in den Ofen.

Während die Muffins im Ofen backen, wird das Frosting hergestellt. Dafür sollte die Butter mit dem Vanilliezucker und dem Vanilliearoma etwa 7 Minuten schaumig,cremig, auf höchster Stufe, aufgeschlagen werden. Dann wird unter ständigem Rühren der Frischkäse, die Füllung der Oreo's und der Puderzucker dazugegeben und unter gerührt, bis alle Zutaten Gut miteinander vermengt sind.



Wenn die Muffins fertig gebacken sind und das ganze Haus herrlich durftet, können sie vorsichtig aus dem Backofen geholt werden und auf einer feuerfesten Unterlage gut auskühlen, damit das Frosting nicht verläuft, wenn es auf die Muffins gespritzt wird.

Das fertige Frosting wird dann in eine Gebäckspritze oder einen Spritzbeutel gefüllt und auf die Muffins gespritzt. Wenn alle Muffins ihren "Hut" bekommen haben, kann das Frosting noch mit ein paar Oreo-Keksen dekoriert werden. Ich habe ein paar der Oreo-Kekse zerkrümelt und auf alle Cup-Cakes gestreut und jeden Cupcake mit geviertelten, halbierten oder ganzen Oreo's dekoriert.




Meiner Schwester, dem absoluten Oreo-Fan, haben die Cupcakes hervorragend geschmeckt und sie war total hin und weg, die hat die Cupcakes schon für ihren nächsten Geburtstag bei mir bestellt.

Samstag, 27. September 2014

Fruchtiger Apfel trifft auf knackigen Twix Schoko-Knusperriegel: Das Dream- Team in Tortenform und ein lustiger Nachmittag






Hallo ihr Lieben,

Ich kann's gar nicht abwarten euch von meiner knusprig-karamelligen Versuchung zu erzählen. Manchmal hab ich Lust etwas zu kombinieren und dieses mal habe ich überlegt, was zu meinen heißgeliebten Äpfeln aus dem Garten passen könnte. Und da ich den frischen, leicht säuerlichen Äpfeln einen kleinen süßen und schokoladigen Kontrast geben wollte, kam ich auf einen herrlich knusprigen Schokoriegel. Den Twix. Ich habe mir überlegt, einen Biskuitboden zu backen, diesen zu halbieren, mit einer cremigen Karamellsoße zu beträufeln, mit einer Sahne-Apfel-Twix-Füllung zu füllen, den zweiten Boden wieder drauf zu legen, und die Oberfläche mit gehackten Äpfeln und Twix zu garnieren und diese mit der cremigen Karamellcreme zu ummanteln.
 Na, wem ist schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen? Ich kann doch sehen wie sich eure Äuglein geweitet haben, gebt's zu. Und damit ihr auch möglichst schnell die Apfel-Twix-Torte Nachbacken könnt, zeige ich euch schnell die Zutaten und was ihr tun müsst. Ich schwöre, diese Torte ist das Backen aufjedenfall wert!





Die Zutaten:

Biskuitboden:

6 Eier (Größe M)
eine Prise Salz
120g Zucker 
1 Packung Vanilliezucker
1 Fläschchen Vanilliearoma
175g Mehl
1 Packung Backpulver

Für die Karamellsoße:

1 Packung Karamellbonbons ( meine waren von Küstengold)
150 ml Schlagsahne
1/2 TL Salz

Für die Füllung:

600 ml frische Schlagsahne
3 Packungen Sahnefest
2 keine- mittlere, leicht säuerliche in Würfel geschnittene Äpfel (z.B Granny Smith)
3/4 Packung Twix-White
3/4  Packung Twix

Für den Belag:

1 1/2 gewürfelte Äpfel ( z.B. Granny Smith)
1/3 Packung Twix-White
1/3 Packung Twix





So geht's: 

Der Biskuitboden:
Als erstes werden die Eier getrennt und das Eiweiß mit der Prise Salz steif geschlagen.
Wenn das Eiweiß steif ist, wird der Zucker, der Vanilliezucker und das das Vanilliearoma  vorsichtig untergerrührt. Danach wird das Eigelb dazu gegeben, sodass eine luftige Masse entsteht.

Die übrigen, trockenen Zutaten werden mit einander vermengt und vorsichtig unter die Eimasse gerührt. Wenn alle Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeitet wurden, kann dieser in eine 26er Springform gefüllt werden, die zuvor mit Backpapier ausgelegt und eingefettet wurde.
Wenn der Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt ist, kann der Biskuitboden für eine halbe Stunde gebacken werden.

Während der Boden im Ofen gold-braun gebacken wird, können schonmal die Twix ausgepackt und mit den gewaschenen Äpfeln in kleine Stücke geschnitten werden.
Wer mag, kann ein paar Twix für die Dekoration ganz lassen.





Die Füllung:

Für die Füllung wird die Schlagsahne mit dem Sahnefest steif geschlagen und 3/4 der Twix und 3/4 der Apfel-Würfel vorsichtig untergehoben.

Die Karamellcreme:

Für die Karamellsoße werden die Karamellbonbons ausgepackt und in einem Topf mit der Sahne unter Rühren erhitzt. Solange, bis die Karamellbonbons sich vollständig aufgelöst haben.
Dann wird noch die Prise Salz untergerührt um das Süße noch etwas hervorzuheben.





Und schnell auf die Uhr geguckt... Jipp, der Biskuitboden ist fertig und kann aus dem Backofen genommen werden. Der Biskuitboden sollte erstmal gut auskühlen, bevor der Rand der Springform entfernt und der Boden mit einem großen Messer oder etwas Zahnseide halbiert wird.
Zahnseide? Das ist ein alter Trick, den ich von meiner Mutter gelernt habe. Man legt die Zahnseide einmal um den Boden an die Stelle an, an der man den Boden halbiert haben möchte. Also quasi wie einen Gürtel einmal um den Boden herrum. Dann wird die Zahnseide enger und immer enger gezogen, bis der Boden halbiert ist.

Wenn der Boden halbiert ist, kann er auf eine Tortenplatte gestürzt werden. Dann wird das Backpapier und der Springformboden entfernt und der untere Boden, welcher jetzt oben liegt, herunter gehoben werden, damit 1/3 der Karamellsoße darauf geträufelt und die Sahnefüllung auf dem unteren Boden verstrichen werden kann.
 
Dann wird der zweite Boden wieder auf die Füllung gesetzt und mit den gehackten Twix und den gewürfelten Äpfeln garniert werden kann. Über diese wird dann der Rest der Karamellsoße gegossen und wer möchte, kann die Torte noch mit den heile gelassenen Twix dekorieren.
Die Torte sollte dann für 1 Stunde gut kaltgestellt werden.





Ich habe diese Torte zusammen mit Freunden gebacken und es hat irre viel Spaß gemacht. Wir haben zusammen die Küche eingesaut, Tee getrunken, total viel gelacht, Spaß gehabt und letztendlich die Torte angeschnitten und probiert.
Und ich habe meinen aller ersten Geocache gefunden, in der Zeit die Torte noch etwas abgekühlt ist. Sie macht zwar sehr satt, aber dafür hat man ja länger etwas davon. Ich bin schon gespannt was wir als nächstes zaubern werden!

Bis zum nächsten mal und vieeeel Spaß beim Nachbacken! Ich wünsche euch einen knusprig-karamelligen Nachmittag und noch etwas Herbstsonne und ich hoffe euch hat das Rezept gefallen.

Liebe Grüße, Marieke

Montag, 25. August 2014

American Brownies- Grundrezept

Hallo ihr Lieben,

heute nehm' ich euch mal mit auf eine kleine Reise in die USA und zeige euch ein landestypisches, einfaches und leckeres Browniegrundrezept. Brownies sind Schokoschnitt'chen, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Bei den klassischen Brownies trifft zarter, klebriger Kern auf knackige, knusprige Kruste. Diese Traumteile werden in einer rechteckigen Form gebacken und werden anschließend in kleine Quadrate geschnitten und ich  habe mal gehört, dass Brownies angeblich durch einen Unfall entstanden sind, weil in einem Schokokuchenrührteig das Backpulver vergessen wurde. Hihi, das hätte mir auch passieren können... Jedenfalls mache ich einen riesen Kniefall vor diesem Genie...
Ich lieeeeebe es einfach Brownies zu backen, da man am Rezept immer wieder herum basteln und ständig neue Kreationen herzaubern kann. Für Schokifans sind Brownies aufjedenfall ein dickes, fettes Muss! Heute möchte ich euch ein Grundrezept zeigen, welches ihr in kurzer Zeit nachbacken und danach direkt vernaschen könnt. Ich würde ja gerne behaupten, ich hätte das Rezept von einem waschechten Amerikaner, den ich bei einem Zwischenstopp meiner Weltreise kennengelernt habe,
 aber da muss ich euch und mich selber leider enttäuschen...




Hier erstmal das Grundrezept für ungefähr 20 Brownies:

 Zutaten:

200g Zucker
3 Eier
100g Mehl
50g Kakao
1 Prise Salz
200g Butter oder Margarine
50g Chocolate- Chuncks

eine rechteckige Form, Puderzucker zum Bestäuben, eventuell Marmelade





So geht's:

Als erstes werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann wird die Butter oder Margarine geschmolzen und unter Rühren dazugegeben. Und dann werden die Eier untergerührt und alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrührt. Der Teig wird dann in eine rechteckige, mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 175°C Ober- und Unterhitze gebacken.
Zuletzt wird der Teig in 20 Brownies geschnitten und mit  Puderzucker bestäubt. Besonders gut schmecken die Brownies auch mit einer fruchtigen Marmelade nach Wahl.




Freitag, 15. August 2014

Ein Traum wird wahr: Kinder Bueno- Creme, Torte und Aufstrich selbstgemacht



Hallo ihr Lieben!


Ihr kennt doch bestimmt alle den leckeren Schokoladenriegel mit knuspriger Waffel und cremiger Haselnussfüllung von Ferrero Kinder oder? Der paradiesisch leckere Traumriegel hat einen Namen: Kinder Bueno. Für meine Schwester ist es nicht nur der beste Schokoriegel der Welt, sondern auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung. Ich kenne fast nichts, mit man ihr ein größeres Lächeln ins Gesicht zaubern könnte.
Ich hatte deshalb schon länger vor, die Creme aus den Bueno's, die sie so sehr liebt und vergöttert, nachzumachen und daraus eine Torte, einen Brotaufstrich oder ähnliches selbst zu zaubern. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn die Inhaltsstoffe lassen sich nicht so einfach im Supermarkt an der Ecke kaufen... Kakaobutter, Butterreinfett und ähnliche Zutaten, die im KINDER Bueno enthalten sind, ließen mich ein wenig stutzen und ich verwarf meine Idee schnell wieder. Ich habe, glaube ich, fast das ganze Internet nach einem Rezept für die Buenocreme abgesucht und in etlichen Foren mehrere verzweifelte Beiträge gesehen, in denen nach einem Rezept für die Creme gefragt wurde. Es gab jedoch leider keine weiterhelfenden Antworten, die für mich in Frage kamen...


Jetzt, ein paar Monate später, hat es mich, dank einem zweiten Kinder Buenoholiker wieder gepackt und zusammen haben wir entschlossen, die Herrausforderung anzunehmen und eine Buenocreme inklusive einer Buenotorte, so originalgetreu, wie uns nur möglich, herzustellen.

Als erstes habe ich mir also Kakaobutter besorgt. Für alle die es nicht wissen, Kakaobutter ist das Fett, was aus der Kakaobohne gewonnen wird. Es wird genutzt um Crem's schön cremig und geschmeidig zu machen. Und außerdem ist Kakaobutter eine wichtige Zutat in der Herstellung von Schokolade. Als ich diese Worte in der Produktbeschreibung gelesen habe, hat es mich total enwischt.
Denn mit Kakaobutter kann man also auch Schokolade Zuhause selber machen. Von der Idee war ich so begeistert, dass ich die relativ teure Kakaobutter (18€/1000g) direkt gekauft und bestellt habe.

Als die Kakaobutter dann nach sehensüchtigem Warten angekommen ist, konnte ich gar nicht abwarten los zu legen und  ich will euch auch nicht warten lassen, hier kommen die Zutaten und das passende Rezept.


Die Zutaten:

Für den Boden braucht man :

1 Packung Knusperwaffeln oder Butterwaffeln
200g Butter oder 200g Kuvertüre 


Für die Bueno-Tortencreme und den Buenoaufstrich braucht man:

200g gemahlene Haselnüsse ( am besten ihr nehmt dafür gehackte, enthäutete Haselnüsse und mahlt diese ganz fein, damit ihr keine Haselnusshaut in der Creme habt. Wenn ihr keine gehackten Haselnüsse findet oder nicht wisst, wie ihr diese so fein mahlen sollt, könnt ihr natürlich auch normale gemahlene Haselnüsse verwenden), 2-3 EL Nutella, 100g Puderzucker, 100g Kakaobutter, 100g Schlagsahne, 100g Kaffeeweißer, 3 El Palmin

und zusätzlich 600g Schlagsahne+3Päckchen Sahnefest für die Tortencreme und für den Aufstrich noch eine Packung gezuckerte Kondensmilch inklusive Gläschen zum Abfüllen.



Für die Dekoration:

3 Packungen Kinder Bueno, etwas Vollmilch-und Zartbitterkuvertüre, Knusper-/Butterwaffeln, etwas Palmin





So geht's:

Als erstes haben wir zusammen den Tortenboden hergestellt. Thorsten und ich hatten "feine Butterwaffeln" und "Knusperwaffeln" besorgt. Wir dachten, diese eignen sich ganz gut als Boden, da der Kinder Bueno ja auch mit einer Waffelhülle ummantelt ist. Die Waffeln haben wir dann in einem Gefrierbeutel zerkleinert. Der zweite Schritt ist optional: Es wird entweder Butter oder Kuvertüre geschmolzen und mit den zerkleinerten Waffeln vermengt. Die entstandene Masse wird dann in eine ausgelegte Springform gegeben und gleichmäßig verteilt. Der fertige Boden sollte nun kalt gestellt werden, damit er fest werden kann. Wir haben die Variante mit der Schokolade ausprobiert, da der Bueno ja auch eine Schicht aus Schokolade hat. Dadurch wurde die Torte jedoch sehr mächtig und ließ sich schlecht in Stücke schneiden. Der Boden schmeckte jedoch sehr gut, man konnte jedoch nur schwer ein Stück auf bekommen.




Dann haben wir uns an die Haselnuss-Creme bzw. den Aufstrich zubereitet. Dafür haben wir die Kakaobutter mit dem Palmin in einem Topf über einem Wasserbad geschmolzen und mit den fein gemahlenen, am besten enthäuteten Haselnüssen und der/dem Nutella vermengt den Kaffeeweißer und den Puderzucker dazu gegeben. Wenn alles gut mit einander vermengt ist werden noch 100g Schlagsahne hinzugefügt und ebenfalls untergerührt. Da die Haselnusscreme möglichst cremig und ohne Stückchen sein soll, haben wir die Masse noch ein paar Minuten mit einem Pürierstab püriert, sodass sie schön geschmeidig wurde.

Für den Aufstrich haben wir eine Dose gezuckerte Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt.
Dabei sollte gut gerührt werden, damit die Kondensmilch nicht anbrennt. Wenn sie anfängt anzudicken, werden 4-5 EL von der Haselnusscreme dazu gegeben und untergerührt.
Wenn alles gut vermengt ist, sollte der Aufstrich in Gläser abgefüllt und gut verschlossen werden.
Die Gläser mit dem Buenoaufstrich eignen sich gut als Geschenk oder kleines Mitbringsel für die Lieblingsmenschen in seinem Umfeld.


Aus der restlichen Haselnusscreme wird jetzt die Bueno-Tortencreme hergestellt. Dafür werden 600g Schlagsahne mit drei Päckchensahnefest steif geschlagen und mit der Haselnusscreme vermengt.
Es kann sein, dass sich kleine Klümpchen in der Bueno-Tortencreme bilden, da kein künstlicher Emulgator hinzugefügt wurde, sodass sich die Sahne nicht vollständig mit der Haselnusscreme verbinden konnte. Dies ist jedoch nicht schlimm, denn der Geschmack der Creme ändert sich dadurch nicht. Wer jedoch einen Emulgator hinzufügen möchte, kann dies gerne tun. Ich würde mich freuen, wenn ihr unten in die Kommentare schreiben würdet, welchen ihr verwendet habt oder ob euch einer einfällt, was bei mir leider nicht der Fall war.


 Wenn alle Bausteine für die Torte fertig sind, wird die Torte zusammen gesetzt. Der inzwischen feste Boden wird vorsichtig aus der Springform gelöst und auf eine Tortenplatte gegeben. Um den Boden wird ein Tortenring gelegt, damit nun ungefähr 3 Packungen Kinder Bueno im Kreis aufgestellt werden. Wir haben abwechselnt einen ganzen und einen halbierten Kinder Bueno im Kreis aufgestellt. Natürlich können auch nur halbierte oder nur ganze Kinder Bueno's verwendet werden, oder ihr lasst diese ganz weg, das bleibt ganz euch überlassen.

Wenn alle Bueno's stehen, wird die Haselnuss-Tortencreme in die Mitte gefüllt.
 Jetzt muss die Torte nur noch ein paar Stunden kalt gestellt werden, damit die Kuvertüre wieder fest wird und die Torte nicht auseinander fällt. Vor dem Servieren muss dann noch fix der Tortenring entfernt werden, bevor die Torte angeschnitten werden kann.




Wir waren sehr gespannt wie die Torte schmeckt und wie sehr die Creme ihrem Original ähnelt...
Mit dem Ergebnis waren wir super zufrieden und selbst meine kritische Schwester war begeistert. Das die Creme nicht haargenauso wie die echte Bueno-Creme schmecken würde, war uns klar, da dies nur von Ferrero industriell, mit uns nicht  verfügbaren Zutaten hergestellt werden kann. Jedoch waren wir uns alle einig, das wir verdammt nah an das Original heran gekommen sind. Es lohnt sich wirklich, das Rezept einmal auszuprobieren, wenn man ein Kinder Buenofan ist.
Wir hatten wirklich Spaß und einen tollen Nachmittag mit himmlischer Bueno- Torte und einen göttlichen Aufstrich, der uns jetzt die Morgende versüßt!

Eure Marieke ♥

Dienstag, 15. Juli 2014

Erdbeer- Stracciatella Biskuitrolle mit Muster

 Hallo ihr Lieben!

Biskuitrollen sind 'was tolles, wenn's mal schnell gehen soll und da man mit der Füllung und Dekoration vielseitig variieren kann!
Für meine Erdbeer-Stracciatella-Biskuitrolle werden folgende Zutaten benötigt:
5 getrennte Eier, Salz, 100g Zucker, 150g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 1 Becher Sahne, Sahnefest, Erdbeeren, Kakaopulver und Raspelschokolade

Das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und den Zucker hinzufügen.  Weiter schlagen und langsam das Eigelb dazugeben. Mehl und Backpulver vermengen und zu der Zucker-Eimasse geben. Einen Teil des Teiges in eine kleine Schüssel umfüllen und mit Kakao einfärben. 
Der eingefärbte Teig wird in eine Spritzbeutel gefüllt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt. 
Mit dem Spritzbeutel kann ein Muster auf das Backpapier gespritzt werden. Damit der Teig nicht verläuft und das Muster verwischt, kommt das Backblech für etwa eine Minute in den vorgeheizten Backofen bei 180ºC Ober- und Unterhitze.
Wenn der Teig nun leicht fest geworden ist, wird der helle Teig gleichmäßig darüber verteilt. Die Biskuitrolle wird jetzt erneut 10 Minuten gebacken. 
In der Zwischenzeit müssen die Erdbeeren gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten werden und die Sahne mit Sahnefest steif geschlagen werden.
Wenn die Biskuitrolle fertig ist, sollte sie erst kurz abkühlen, bevor die Sahne darauf gleichmäßig verteilt wird. Auf die Sahne werden die Erdbeerscheibchen gelegt und beliebig viel Raspelschokolade darauf verteilt. Mit Hilfe eines sauberen Geschirrhandtuchs wird die Biskuitrolle nun von oben nach unten aufgerollt. Da meine Biskuitrolle etwas zu lang für meinen Kuchenteller war, habe ich sie halbiert und mit Sahnetuffs, Erdbeeren und Schokoraspeln dekoriert.