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Dienstag, 26. August 2014

Erdbeer-Tarte und ein ins Wasser gefallenes Sommerfest





Bonjour mes cheries!


Heute möchte ich euch das Rezept für eine Erdbeer- Tarte zeigen. Eine Tarte ist ein Kuchen mit sehr dünnem, zarten Mürbeteigboden. Er ist ist im Geschmack sehr neutral und lässt sich deshalb vielfältig und nach Herzenslust belegen. Ohne die Tartefüllung wäre die Tarte keine richtige Tarte und da der Tarteboden nicht gerne alleine ist und auch nicht sehr wählerisch und sich allem anpasst, kann man ihn vielfältig als herzhaftes Hauptgericht oder süße, verführerisches Dessert einsetzen. Ich habe mich für eine fruchtig, süße und cremige Kombination mit selbstgepflückten, eingefrorenen Erdbeeren mit einer Schmand-Puddingcreme entschieden und sie in meiner neuen Tarteform für den Geburtstag meiner Mama gebacken. Eigentlich war ein kleines Gartenfest mit einer kleinen Feuerstelle, Gartenbeleuchtung, Girlanden, selbstgemachter Tischdekoration, einer fruchtigen Bowle und einer Grillparty unter unseren Apfelbäumen geplant, leider hat uns das Wetter da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gezogen und wir müssten alles absagen. Anstelle des Grillfestes haben wir dann einen gemütlichen Nachmittag drinnen verbracht und dafür habe ich dann wieder ein paar Kuchen gebacken und unteranderem diese Tarte.




Für die Erdbeer- Tarte:

Boden: 

250g Mehl
150g kalte Butter oder Margarine
1 Prise Salz
2-3 EL kaltes Wasser

Füllung:

200g Schmand
250g Grießpudding
250g gefrorene oder frische Erdbeeren
50g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft




So geht's:

Als erstes wird der Tarteteig hergestellt. Dafür wird das Mehl und Salz, mit der Butter oder der Margarine, mit den Fringerspitzen, zu Krümeln zerdrückt und das Wasser hinzugegeben und alle Zutaten werden zu einem Teig verarbeitet. Dabei muss darauf geachtet werden, das möglichst nicht geknetet wird, da der Teig sonst zäh wird. Der Teig sollte dann für eine Stunde gekühlt werden.

Während der Teig kühlt wird die Füllung vorbereitet. Dafür werden der Schmand, der Grießpudding, der Zucker und der Zitronensaft miteinander verrührt. Dann werden die Erdbeeren gewaschen oder aufgetaut und in mundgerechte Stücke geschnitten, je nach dem wie groß die Stücke sein sollen. Wenn die Erdbeeren zerkleinert wurden, werden sie unter die Schmand-Puddingmasse gehoben und alles wird mit einander verrührt, damit die Creme eine leicht rosane Farbe annimmt. 

Wenn der Tarteteig 1 Stunde gekühlt wurde, wird die Tarteform eingefettet und mit etwas Mehl bestäubt, damit sich die Tarte nachher leichter aus der Form lösen lässt. Der Tarteteig wird dann mit den Fingerspitzen, gleichmäßig in der Form platt gedrückt. Dabei sollte auch Teig seitlich am Rand angedrückt werden, sodass ein tarteformhoher Rand entsteht. Der Teig, der über den Rand herraus guckt, wird mit den flachen Fingern wieder herruntergedrückt. Wenn der Teig in der Form verteilt ist, kann die Tarte mit der Erdbeercreme befüllt werden. Die Tarte wird dann bei 180°C Ober-und Unterhitze für 35 Minuten gebacken und sollte dann gut kalt gestellt werden, damit die Masse noch etwas fest werden kann.

Sonntag, 17. August 2014

Wie der Bienenstich zu seinem Namen kam & Rezept für einen Kirsch-Bananen- Bienenstich

Hallo ihr Lieben!

Der Bienenstich, wer kennt ihn nicht?! Den Bienenstich findet man in fast jeder Bäckerei und jeder kennt ihn. Er ist bekannt für seine süße Mandelkruste und seine luftige Vanilliecreme. Da meine andere Oma am Wochenende ihren 83. Geburtstag gefeiert hat, habe ich beschlossen ihr einen Kuchen zu backen, den sie selbst immer backt und ihn ein bisschen neu aufgelegt, in dem ich etwas fruchtiges mit in den Kult-Kuchen eingebaut habe.



Beim Backen habe ich mich gefragt, wieso der Bienenstich eigentlich Bienenstich heißt und mich mal schlau gemacht und habe eine kleine Geschichte entdeckt.
Es gibt eine Stadt am Rhein names Andernach, welche eine Nachbarstadt von Linz ist. Angeblich hatte der Kaiser, vor mehreren hundert Jahren, den Andernachern Geld zugesprochen, welches sie nicht bekommen haben. Das Geld fehlte jetzt den Linzenern, worüber sie so sauer waren, dass sie Andersnach angriffen. Zwei Backlehrlinge, die an der Stadtmauer Honig naschten, sahen die Angreifer und bewarfen sie mit den Bienenstöcken und die wütenden Bienen vertrieben die Angreifer. Die Andersnacher freuten sich sehr und feierten mit einem gebackenen Kuchen, dem Bienenstich.

Siehste? Hat doch gar nicht wehgetan und jetzt weißte Bescheid. Ich hatte zwar vermutet, das der Bienenstich Bienenstich heißt, weil jemand beim Backen von einer Biene gestochen wurde oder weil die Mandelkruste irgendwie an Bienenstiche erinnern könnte. Naja, jetzt weiß ich's ja besser...





Soo ich habe das Bienenstich- Rezept ja ein bisschen aufgepeppt und für das Rezept braucht man:

4 Eier
150g Zucker
150g Mehl
1 Packung Vanilliepuddingpulver
1 TL  Backpulver
100g Mandelblättchen
80g Zucker
1 Packung Paradiescreme Vanillie
100 ml Bananensaft
100 ml Kirschsaft
100ml Milch
1 Glas Kirschen süß oder sauer





Und so geht's:

Als erstes werden die Eier mit 150g Zucker in einer Schüssel schaumig geschlagen. Dann wird das Puddingpulver mit dem Mehl und dem Backpulver vermischt und dazu gegeben und zu einer homogenen Masse verrührt. Der Teig wird dann in eine ausgelegte Springform gegeben und mit den Mandelblättchen und 80g Zucker gleichmäßig bestreut. Jetzt wandert der Bienenstich bei 180°C Ober- und Unterhitze  für 30 Minuten in den Backofen.

In der Zwischenzeit wird die Bienenstichcreme zubereitet. Dafür wird das Paradiescremepulver mit dem Bananen- und Kirschsaft und der Milch angerührt und noch eine Weile kaltgestellt.
Jetzt können auch schon die Kirschen abgetropft und ebenfalls bis zur Verwendung zur Seite gestellt werden.

Wenn der Boden fertig gebacken ist, sollte er ein bisschen abkühlen und in zwei Böden zerteilt werden. Der Deckel wird vorsichtig abgehoben und schon einmal in Tortenstücke geschnitten.

Auf dem unteren Boden wird nun die Kirsch-Bananencreme verstrichen und mit Kirschen belegt.
Jetzt werden nur noch die "Tortenstücke" mit der Mandelkruste darauf gelegt und der kinderleichte, fruchtige Bienenstich kann auf den Geburtstagstisch zu Oma wandern.

Montag, 28. Juli 2014

Ein Traum in rosa: Marzipantorte mit frischen Erdbeeren



 Hallo ihr Lieben!


 Da ich ja mehrere Torten für den Geburtstag meiner Oma backen sollte, hab ich mal bei meiner Familie so rumgefragt, was sie denn gerne für Torten hätten. Die Vorschläge Marzipantorte und Erdbeertorte kamen mehrfach. Damit für jeden etwas dabei ist, habe ich beschlossen die beiden Torten miteinander zu kombinieren und dachte mir "Challenge accepted" und habe eine Marzipantorte mit Erdbeeren kreiert.




Die Zutaten für den Boden:

100g Zucker, 5 getrennte Eier, Mark einer Vanilleschote, 100g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 100g weiße, gemahlene Mandeln

Für den Füllung:

 Dr. Oetker Tortencreme für Erdbeer-Sahnetorten, 600ml Sahne,1 Packung Gelantine, 400g Marzipan, 80g Puderzucker, 3 Schalen Erdbeeren, Erdbeermarmelade

So geht's:

Als erstes muss das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen werden. Dazu werden 100g Zucker, eine Packung Vanilliezucker und nacheinander die Eigelbe gegeben. Das Mehl, das Backpulver und die Mandeln mit einander vermischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Eine Springform einfetten und bei 180°C eine halbe Stunde backen und anschließend auskühlen lassen und in drei Böden schneiden.

Die Erdbeeren waschen und ein paar schöne für die Dekoration zur Seite legen.
 Etwa die Hälfte der Erdbeeren mit 150g Zucker und einer Packung Vanilliezucker pürieren und die andere Hälfte klein schneiden. Die Dr. Oetker- Creme mit 200ml warmen Wasser vermengen und die Gelantine dazu geben und kurz quellen lassen und das Erdbeerpüree dazu geben.
600ml Sahne steif schlagen und mit der Erdbeermischung vermengen. Die Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
 200g von dem Marzipan in jeweils zwei gleich große Kreise ausrollen.
Auf den ersten Boden eine Marzipanschicht legen und 1 1/2 Packungen Erdbeeren kleinschneiden und davon die Hälfte auf die Marzipanschicht  legen und 1/3 der Erdbeercreme darauf verstreichen.
Dann den nächsten Boden darauf legen und den Prozess wiederholen. Den dritten Boden darauf legen und das letzte Drittel der Erdbeercreme gleichmäßig darauf verstreichen.
200g Marzipan zu zwei Tortenrand breiten streifen ausrollen und an den Rand der Torte andrücken.
Die zur Seite gelegten Erdbeeren in gleichem Abstand auf der Torte verteilen und mit Schokoherzen und Waffelröllchen dekorieren.
Ich habe mit Zuckerschrift an die Seite der Torte noch "Alles Gute" und eine "74" geschrieben um meiner Oma auch noch einmal auf diesem Weg zu gratulieren.



Die Torte war auf dem Geburtstagskaffetisch der Renner und meine Familie war der Meinung, dass ich die Torte jetzt auf jedem Geburtstag mitbringen soll. Hach was wäre das schön, wenn es die Erdbeeren das ganze Jahr über frisch aus dem Garten geben würde...

Sonntag, 27. Juli 2014

DIY: Geschenkideen zum Selbermachen


Heute wollte ich euch ein paar kleine, selbstgemachte Geschenke präsentieren.
Am meisten freut man sich doch über die Geschenke, die mit vielen Gedanken ausgesucht oder mit viel Liebe hergestellt wurden. Ich finde es ist nicht schwierig Oma's etwas zu schenken, da Oma's sich meinstens über alles freuen was selbstgemacht ist. Trotzdem habe ich mir Mühe gegeben und mir überlegt, was meiner Oma gefallen könnte. Ich dachte mir, dass sie sich über ein selbstgemachtes Löwenzahnsirup, Kräutersalz und eine Mirabellenmarmelade sehr freuen würde.



Für den Löwenzahnsirup braucht man:

300g frischgepflückte Löwenzahnblüten, 1,5 kg braunen Zucker, 3 Bio- Zitronen, 1 Liter Wasser

Die Löwenzahnblüten pflücken und mit dem Wasser und den in Scheiben geschnittenen Zitronen etwa 30 Minuten kochen lassen. Dann das Ganze durch ein Geschirrtuch geben und den aufgefangenen Saft mit dem Zucker, eine Stunde lang köcheln lassen und dabei möglichst wenig Rühren.
Wenn der Zucker aufgelöst ist und ein Sirup entstanden ist, alles in Gläser füllen.




Für das Kräutersalz braucht man:

 grobkörniges Meersalz, getrocknete Kräuter, wie zum Beispiel Oregano, Rosmarin, Lavendelblüten, Kornblumenblüten und andere Kräuter

Die Kräuter trocknen und mit dem Salz in Gläser schichten.


Für die Mirabellenmarmelade:

1 kg Mirabellen, 500g Gelierzucker 2:1

Die Mirabellen entsteinen und mit dem Gelierzucker aufkochen lassen, so dass die Mirabellen entsaften und ein Brei entsteht. Dann in Gläser füllen, gut verschließen und auf dem Kopf hinstellen.


Ich habe die Gläser dann noch mit einer Serviete dekoriert und mit Geschenkband eine Schleife darum gebunden. Die Gläser habe ich dann in einen ebenfalls mit einer Serviette ausgelegten Korb gestellt und mit einer weißen Blume aus dem Garten aufgehübscht. Meine Oma hat sich rieeesig darüber gefreut und ich war glücklich, da mein Geschenk gut angekommen ist. Ich hoffe es waren ein paar brauchbare Ideen für euch dabei.

Samstag, 26. Juli 2014

Der Klassiker: Oma's Käsekuchen




Morgen hat meine Oma Geburtstag und sie hat sich gewünscht, dass ich ihr ihr ein paar Torten backe, da unsere ganze große Familie zu Besuch kommt, um mit ihr ihren Geburtstag zu verbringen.
Ich habe meine Oma gefragt ob sie irgendwelche besonderen Wünsche hat, doch sie meinte nur, dass alles was ich backe lecker sei und ich mir nicht so viel Arbeit machen solle. Dann hab ich sie umarmt und ihr gesagt, dass das mir jetzt nicht so richitg weiter hilft und sie sich doch bitte etwas wünschen soll. Also hat sie mich gebeten ihren Lieblingskuchen, den Käsekuchen zu backen.
Käsekuchen gibt es ja in vielen unterschiedlichen Varriationen, ich habe mich jedoch dazu entschieden den Klassiker zu backen und diesen dann mit vielem verschiedenen Obst zu dekorieren, damit der Kuchen noch ein gewisses Etwas bekommt.






Das Rezept:

Für den Boden habe ich zwei verschiedene Varianten für euch. Einen Butterkeks-Boden oder den Boden des Klassikers.

Für den Butterkeks-Boden braucht man nur 200g Butterkekse und 100g geschmolzene Butter.
Die Butterkekse müssen in einem Gefrierbeutel zerkleinert werden. Am besten geht das, wenn ihr mit einem Nudelholz einfach über den verschlossenen Beutel rollt. Wenn die Kekse zerbröselt sind, wird die geschmolzene Butter dazu gegeben und das ganze wird verknetet. Die Keksmasse muss dann in eine mit Backpapier ausgelegte und zusätzlich eingefettete Springform gegeben. Die Keksmasse sollte am Rand etwa 3cm hoch sein.

Für den anderen Boden braucht man:
200g Mehl, 80g Zucker, 1 TL Backpulver, 1 Packung Vanilliezucker, 80g Margarine oder Butter.


Alle Zutaten müssen zu einer homogenen Masse verknetet werden und in eine ausgelegte, eingefettete Springform gegeben werden. Die Masse sollte am Rand 3cm hoch sein.




Für die Käsekuchenfüllung braucht man:

500g Quark, 500g Mascarpone, 250g Zucker, 1 Packung Vanilliepudding-Pulver, 300 ml Milch, 100ml Öl, 1 getrenntes Ei














Für den Belag den Quark, die Mascarpone,den Zucker, das Vanilliepudding-Pulver, die Milch, das Eigelb und das Öl verrühren. Die Mascarpone kann auch durch Quark ersetzt werden. Jedoch enthält die Mascapone mehr Fett, welches dafür sorgt, dass der Käsekuchen später fester wird und nicht verläuft und außerdem wird der Käsekuchen dann besonders cremig. Nicht erschrecken wenn die Masse sehr flüssig wirkt, sie wird beim Backen fest. In einer kleinen Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben. Das steifgeschlagene Eiweiß sorgt dafür, dass der Käsekuchen schön locker wird. Die fertige Masse wird dann auf den Boden gegeben und auf unterer Schiene bei 180°C, 1 Stunde gebacken. Der Kuchen muss bei niedriger Hitze gebacken werden, damit er nicht reißt und nicht eingeht. Man kann in die Quarkmasse auf noch zusätzlich Mandarinen, Himbeeren, anderes Obst oder Kakao geben, jedoch ist das dann kein Klassiker mehr, sondern ein etwas aufgepepptes Rezept.  Damit der Käsekuchen eine helle Oberfläche behält, kann er mit Alufolie abgedeckt werden. Wenn der Käsekuchen fertig gebacken ist, sollte er richtig auskühlen, damit der Belag schön fest werden kann und nicht zerläuft.   Ganz ohne Dekoration konnte ich es dann doch nicht ausgehalten, also habe ich ganze Erdbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Melonenstückchen, Weintrauben, Brombeeren, Nektrarinen-,Pfirsich-, Kiwi- und Orangenscheiben bedeckt. Ich finde so hat der Käsekuchen etwas königliches

bekommen und sieht jetzt aus wie die Krone von King Julian, diesem Kata-Äffchen aus den Madagascar- Filmen, kennt ihr den?