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Montag, 15. September 2014

Goodbye summer- frischgebackene Schmetterlingsbrandteigtorte mit Erdbeeren und den letzten Sonnenstrahlen





Hallo ihr Lieben...

Für die die es noch nicht mitbekommen haben, meine allerliebste Lieblingsjahreszeit ist Sommer.
Es ist einfach die schönste Jahreszeit, weil die Sonne von morgens bis Abends scheint, man viel vom Tag hat und durch das gute Wetter kann man sich auch meistens draußen aufhalten und viel unternehmen. Es sieht einfach immer so schön aus wenn die Blumen blühen, die Insekten summend durch die Gegend fliegen und man sich abends gemütlich den Sonnenuntergang angucken kann. Und wenn der Sommer dann irgendwann vorbei ist, freu ich mich schon auf den nächsten Sommer und fange im Kopf schon mit den Planungen an. Von mir aus könnte der Sommer das ganze Jahr über sein. Und da ich nicht will das der Sommer ohne richtigen Abschied an uns vorbei zieht, dachte ich mir, ich backe ich  kleine Schmetterlingsabschiedstorte und schmeiß' eine klitzekleine Sommerabschiedsfeier, damit Herr Sommer dann in Ruhe an Kollegen Herbst übergeben kann.

Jeder der ein paar meiner Beiträge gelesen hat, weiß das ich eine sehr große Familie habe und meine Kuchen und Torten niemals schlecht werden, da sie immer recht schnell verputzt sind. Und da hab ich kurzerhand zum Telefon gegriffen und ein paar meiner Verwandten zum Kaffee und Tee im Garten, unterm Apfelbaum trinken, eingeladen.

Da ich spontan Lust dazu hatte, etwas mit Brandteig zu backen, habe ich mich für eine sommerliche Brandteigtorte mit Erdbeeren entschieden, welche ich noch beim Netto um die Ecke ergattern konnte.
Ich habe mich schon richtig auf das Backen gefreut, da das das erste mal für mich war, mit Brandteig zu arbeiten. Ich schwöre es ist kinderleicht und kein bisschen kompliziert, so wie man es sich vorstellt.




Die Zutaten für den Mürbeteig:

200g Mehl
100g Zucker
1 Ei
120g Butter oder Margarine
eine Prise Salz
Zitronenschale von einer Bio- Zitrone
 + einen Gefrierbeutel


Für den Brandteig:

100g Butter oder Margarine
300ml Wasser
1 Päckchen Vanilliezucker
120g Mehl
4 Eier
1 Prise Salz
+einen beschichteten Topf


Für den Tortenbelag:

200ml Schlagsahne
1 Packung Sahnefest
1 Packung Vanilliezucker
ein Schälchen gewaschene, geviertelte Erdbeeren 

Für die Dekoration:

Minzblättchen, ein paar Blumen aus dem Garten, Schweineöhrchen (Kekse)







So geht's:

1. Als erstes habe ich mit dem Mürbeteig begonnen. Für den Mürbeteig werden Mehl, Zucker, Salz, das Ei und die kalte Butter oder Margarine miteinander in eine Rührschüssel gegeben und mit den Knetharken eures Handrührgerätes verknetet und dann mit euren frischgewaschenen Händchen die grob durchgemischten Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten. Dann wird der fertige Mürbeteig in einen Gefrierbeutel gefüllt und für die Zeit, in der der Brandtteig vorbereitet wird, kühl gelagert.

2. Für den Brandteig werden das Wasser, die Butter oder Margarine, der Vanilliezucker und das Salz miteinander vermengt und in einen beschichteten Topf gegeben und miteinander aufgekocht. Dann wird das ganze Mehl aufeinmal in den Topf gegeben und alles wird gut durchgerührt. Als nähstes macht man dem Teig einbisschen Feuer unter'm Hintern und er wird mit einem Holzlöffel gut durchgerührt. Es muss solange gerührt werden, bis sich ein Klumpen bildet und sich eine weiße Schicht am Topfboden absetzt. Daran kann man erkennen das der Teig gut ist. 

3. Wenn der Teig dann gut ist, sollte er in eine Rührschüssel gefüllt und die Eier einzelt untergerührt werden. Dann ist der Teig fertig und kann in einen Spritzbeutel gefüllt werden. 
Wenn ihr gerade keinen Spritzbeutel zur hand haben solltet, könnt ihr auch einen Gefrierbeutel nehmen, ein kleines Loch in eine der Ecken schneiden und den Aufsatz einer Gebäckspritze dadurch drücken. Wenn ihr soetwas auch gerade nicht zuhause habt, tut es auch nur das kleine Loch in dem Gefrierbeutel. Jedoch sieht das Endergebnis dann nicht so schön aus, schmeckt  jedoch genauso toll.

4. Jetzt braucht ihr eine 26er Springform, die ihr mit Backpapier ausgelegt habt und den gekühlten Mürbeteig. Der Mürbeteig sollte möglichst gleichmäßig in der Springform verteilt werden. Da der Teig geküht ist, könnt ihr ihn ganz einfach, mit euren Fingerspitzen,  andrücken, da er jetzt nicht mehr an den Fingern klebt.

5.  Nun kommt der Brandteig wieder ins Spiel. Wenn ihr ihn schon in den Spritzbeutel oder euren provisorischen Spritzbeutel gefüllt habt, wird er am Rand der Springform entlang, im Kreis, in einem beliebigen Muster gespritzt. 
Dieses Teig-Duo sollte nun bei 200°C etwa 25 Minuten Ober-und Unterhitze, schön gold-braun gebacken werden.

6. Während der Boden der Torte backt, werden die Erdbeeren gewaschen, entgrünt und letztendlich geviertelt. Danach wird die Sahne mit einer Packung Sahnefest und einem Päckchen Vanilliezucker steif geschlagen. Wenn die Sahne steif ist, kann ein Teil der Erdbeeren untergehoben werden. Den anderen Teil hab ich, als Dekoration, später oben druff gelegt.

7. Wenn der Boden schön gold-braun ist, sollte er auskühlen, damit die Sahne nicht zerläuft. In der Zwischenzeit war ich draußen und habe ein paar Blümchen gepflückt und den Kaffeetisch gedeckt.

8. Jetzt sollte der Boden ausgekühlt sein und auf eine Tortenplatte oder einen Teller umdeponiert werden und dann kann die Sahne in dem 'Brandteignest' platziert werden. Dann habe ich die restlichen Erdbeeren darauf verteilt und das ganze mit zwei Schweineöhrchen als Schmetterling und ein paar Minzplättchen und Blumen dekoriert.






Pünktlich um vier Uhr kam dann meine Familie und wir haben einen schönen, gemütlichen Nachmittag miteinander verbracht und uns vom Sommer verabschiedet. Herr Sommer hat sich ziemlich gefreut und sich mit ein paar Sonnenstrahlen bedankt. Meiner Familie schmeckt die Kombination aus Brandteig und Mürbeteig besonders gut und vorallem haben sie den letzten Erdbeerkuchen für dieses Jahr von mir genossen. Der Kuchen schmeckte besonders leicht und frisch und wurde noch am selben Nachmittag, mit sehr viel Spaß, vernichtet.

Nun freue ich mich auch schon einbisschen auf Kollegen Herbst und seine bunten Blätter und vielen neuen Rezepten mit Obst aus der Saison.

Ich wünsche euch viel, viel Spaß beim Ausprobieren!

Marieke


Freitag, 22. August 2014

Zwetschgenkuchen Nr°2 mit viel Zwetschgen und einem kleinen Gartenfest

Sooooo... Ihr wollt sicher wissen, was ich mit den restlichen Zwetschgen so angestellt habe und wie der zweite Kuchen aussieht, den ich gebacken habe. Im großen und ganzen kann ich jetzt sagen, ich hab ein kleines Zwetschgenfest mit meiner Familie im Garten, unter (wie sollte es anders sein) den Zwetschgenbäumen gefeiert. Wir haben ein paar Gartentische und Stühle aufgestellt, da ich die Kuchen gebacken habe und die Sonne uns noch ein paar strahlende Augenblicke geschenkt hat und eine kleine Familien-Gartenparty gefeiert. So haben wir uns das, mit den Zwetschgenkuchen in einer gemütlichen Runde, gut gehen lassen und die Sonne hat ihre letzten paar Strähl'chen auf unsere übervollen Bäuche scheinen lassen. Das war der letzte schöne Sommertag, an dem man hier in der Gegend noch ohne Regen draußen sitzen konnte. Aber der Sommer wollte sich anscheidend, bedauerlicherweise eine kleine Auszeit vom Sommerdasein gönnen und hat kurzerhand einfach mal "Tschüssi" gesagt und an Kollege Herbst übergeben. LIEBER HERR SOMMER, FALLS SIE DAS LESEN, ES HAT SICH AUSGEURLAUBT, JETZT IST WIEDER ARBEITEN ANGESAGT. KEINE WIEDERREDE. Naja, der Hund hat in der Zwischenzeit wieder die heruntergefallenden Zwetschgen und Pflaumen vom Boden gefressen und fröhlich mit dem Schwanz gewedelt.

Der zweite Kuchen ist ein Zwetschgenkuchen mit einem besonderen Mürbeteig und extra vielen Zwetschgen, damit möglicht viel von den Massen verwertet werden konnte... Die Gefrierschränke quellen nämlich mittlerweile über...




Das Rezept: 
1 Ei
100g brauner Zucker
120g Margarine oder Butter
200g Mehl
1-2 TL Zimt
 600g entsteinte Zwetschgen

Für die Streusel:
100g brauner oder weißer Zucker (oder Hälfte/Hälfte)
100g Mehl
100g Butter oder Margarine
1 TL Zimt



Und so geht's:

Als erstes werden Ei, Zucker, Margarine oder Butter und Zimt zusammen zu einem homogenen Teig verrührt und dieser wandert dann für eine Stunde in den Kühlschrank oder für eine  halbe Stunde ins Gefrier, je nachdem wie eilich ihr es habt. Danach wird der Backofen auf 180°C  Ober- und Unterhitze vorgeheizt und eine 26er Springform mit Backpapier ausgelegt und eingefettet. Wenn das erledigt ist, wird der Mürbeteig, mit Hilfe von Frischhaltefolie, mit den Fingerspitzen in der Springform verteilt. Es sollte aufjedenfall ein etwa 2-3 cm hoher Rand an der Seite entstehen. Jetzt werden die entsteinten Zwetschgen einfach darauf gegeben und die Streusel vorbereitet, in dem einfach alle Zutaten, mit den Knetharken des Handrührgerätes, zu Streuseln verarbeitet werden. Diese Streusel werden dann auf die Zwetschegen gegeben und gleichmäßig verteilt. Ich hatte noch so viele Zwetschgen über, das ich, just for fun, nocheinmal ein paar Zwetschgenhälften auf die Streusel gelegt und mit etwas Zimt bestreut habe. Diesen Schritt kann man sich aber reintheoretisch sparen.
Der Kuchen wird dann für 35-40 Minuten in dem vorgeheizten Backofen gebacken.




Und obwohl ich schon so viele Zwetschgen verbacken habe, habe ich immernoch sooo viele übrig und werde euch demnächst vielleicht noch eins meiner Lieblingszwetschgenrezepte zeigen, wenn ihr sie noch nicht satt habt.
Bis bald, dann nehm ich euch mit auf eine kleine Reise...

Freitag, 15. August 2014

Traumhafte Raffaello- Torte




Sunny, yesterday my life was filled with rain... Upsi, da hab ich wohl vor mich hin geträumt, ich verlier' mich nämlich immer total in der traumhaften Werbung von den Raffaello's...  Ihr wisst schon, die Werbung mit dem wunderbar hellblauen Wasser und dem weißen Sandstrand. Ich finde, man kann gar nicht anders, als sich sofort dahin beamen- und den Platz mit der blonden Frau im weißen Kleid und Strohhut tauschen zu wollen. Naja, genug geträumt.  Ich wollte schon länger mal etwas mit Raffaello's backen und dank dem guten, alten Deutschen Fernsehen ist es um mich geschehen und ich bin wieder in einen Backrausch verfallen und ich hab mir die Inhaltsstoffe von den weißen Traum-Kugeln angesehen und versucht, eine Raffaellotorte zu entwerfen, die möglichst nah an das Original herran kommt.



Für den Teig braucht man:

5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 150g Palmin (oder Margarine/Butter), 150g Zucker,  200g Kokosraspeln, 150g weiße, gemahlene Mandeln, 150g Mehl, 1 Packung Vanilliezucker, 1 Packung Backpulver, 50 ml Milch


Für die Raffaellocreme:

600ml Schlagsahne,  200g gezuckerte Kondenzmilch, 100g weiße Schokolade, 100g Palmin, 5 EL Kokosaroma z.B von Cofeshop, steht bei der Kaffeabteilung und ist eigentlich für Getränke

Für die Dekoration:

10, oder so viele Raffaello- Kugeln wie ihr möchtet, und Kokosrapeln



Ready, steady- go!

Als erstes wird das Eiweiß mit dem Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

In einer anderen Schüssel werden das weiche Palmin, der Zucker und der Vanilliezucker schaumig gerührt. Wer kein Palmin Zuhause hat, kann auch Butter oder Margarine verwenden, das geht genauso gut. Ich wollte die Torte nur möglichst weiß hinbekommen und habe deshalb Palmin verwendet.
 Als nächstes werden die übrigen, trockenen Zutaten vermischt und vorsichtig unter die Zucker-Palminmischung gerührt.
Dann wird die Milch hinzugegeben, damit der Teig nicht zu trocken ist. Wenn der Teig immer noch zu trocken ist, ruhig noch einen Schuss Milch dazugeben.

Wenn ihr dann mit dem Teig zufrieden seid, wird das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig untergehoben, so wird der Teig beim Backen schön luftig und locker.

Der Teig wird in eine, mit Backpapier ausgelegte, eingefettete Springform gegeben und bei 180°C eine halbe Stunde bei Ober- und Unterhitze gebacken.

In der Zwischenzeit kann die Creme vorbereitet werden:
Für die Creme wird die Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt. Die Schokolade wird in Stücke gebrochen und mit dem Palmin und dem Kokosaroma zu der Kondensmilch gegeben. Das Rühren nicht vergessen! Man merkt gut, wann die Creme vom Herd genommen werden muss, da die Creme anfängt anzudicken und zu einer Art Pudding wird. Die Creme sollte dann erstmal im Kühlschrank kalt gestellt werden. Aber das war's ja noch nicht mit der Creme. Die Schlagsahne muss noch steif geschlagen werden und damit die Kokoscreme untergehoben werden kann.

So, wenn der Boden fertig gebacken ist, muss er kurz auskühlen und dann, am besten mit Hilfe von einem Bindfaden, in zwei Teile schneiden und den oberen Boden abnehmen. Der untere Boden sollte nun auf eine Tortenplatte gelegt- und mit einem Teil der Kokoscreme bestrichen werden. Wenn das erledigt ist, wird die andere Bodenhälfte wieder oben drauf gelegt.
Die Torte wird nun mit der restlichen Creme bestrichen und kann dekoriert werden.

Dafür habe ich die komplette Torte in einen Kokomantel gehüllt und Raffaellokugeln im Kreis herum auf der Torte platziert.

Ich finde die Torte schmeckt genauso wie die Raffaellokugeln und ist perfekt für alle Raffaello- und Kokosfans wie mich. Und auch wenn ich jetzt nicht am weißen Sandstrand liege, habe ich mir einen kleinen Teil an Urlaubsfeeling nachhause geholt.







Dienstag, 12. August 2014

Pink Pina- Colada Cake zum Beispiel für einen Junggesellinnenabschied




"Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut?"
Kennt jemand das Lied? Mir ist das Lied gerade wieder so in den Sinn gekommen. Ich kann mich noch erinnern, dass wir das Lied früher immer im Kindergarten gesungen haben. Viel mehr als den Refrain weiß ich leider nicht mehr...

Passend zum Sommer habe ich, für einen Geburtstag, eine Pina- Colada Torte gebacken, die sich das Geburtstagskind von mir gewünscht hatte. Die Torte ist so fruchtig, tropisch und frisch, dass sie wie Urlaub schmeckt. Natürlich konnte ich mir auch nicht verkneifen, ein paar Kokosraspeln pink einzufärben und sie somit in eine Tussi-Torte zu verwandeln. Sie würde sich glaube ich auch gut für einen Junggesellinnenabschied eignen.



Für den Teig braucht man:

5 getrennte Eier, 1 Prise Salz, 150g Margarine oder Butter, 150g Zucker,  200g Kokosraspeln, 100g weiße, gemahlene Mandeln, 150g Mehl, 1 Packung Vanilliezucker, 1 Packung Backpulver


Für die Creme braucht man:

600g Frisckäse, 250g Puderzucker, 2-3 EL Zitronensaft

Für die Füllung:

1 Dose Ananas oder frische





So geht's:

Als erstes wird das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

In einer zweiten Schüssel sollten  die Margarine oder Butter mit dem Zucker und dem Vanilliezucker sehr schaumig gerührt werden. Dann werden das Eigelb, die Kokosraspeln und  die Mandeln eingerührt. Das Mehl und das Backpulver werden vermischt, damit das Backpulver keine Klümpchen bildet. Die Mehlmischung kann dann auch in den Teig eingerührt werden. Zuletzt wird dann vorsichtig das Eiweiß untergehoben. Jetzt ist der Teig schön luftig und kann in eine ausgelegte, eingefettete Springform gegeben werden.
Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt und der Kuchen für 25-30 Minuten gebacken.

Während der Kuchen im Ofen backt, wird die Frischkäsecreme vorbereitet, in dem alle Zutaten, der Reihe nach miteinander cremig gerührt werden.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sollte er gut abkühlen und in zwei Teile geschnitten werden. Der untere Boden wird dann mit etwas von der Frischkäsecreme bestrichen und die abgetropften Ananasstücken darauf gelegt. Jetzt wird der obere Boden wieder auf den anderen gelegt und der Rest der Creme über den gesamten Kuchen gestrichen.

Der fertige Kuchen kann nun nach Belieben dekoriert werden. Er kann zum Beispiel mit Ananasscheiben und Coctailkirschen dekoriert oder mit Raffaellos und Kokosraspeln verziert werden. Gut dazu würden auch diese kleien Papier-Sonnenschirmchen passen. Ich hatte nur leider keine da und habe aus Holzspießen, Kordel und Dekoklebeband eine Girlande hergestellt.

Die Chance von einer Kokosnuss erschlagen zu werden ist übrigens größer, als von einem Hai attakiert zu werden.. Also immer schön merken: Niemals unter Palmen einschlafen, das kann böse enden... ;)

Montag, 4. August 2014

Der gute alte Apfelkuchen




Wir haben mehrere Apfelbäume im Garten, mit vielen verschiedenen Sorten. Ein paar von den Äpfeln sind schon reif und duften herrlich! Heute Morgen habe ich im Radio gehört, dass der Apfel das Lieblingsobst der Deutschen ist und jeder im Durchschnitt jährlich 25kg Äpfel isst. Als ich das gehört habe, dachte ich mir, ich könnte ja heute mal einen Apfelkuchen backen. Da die meisten Apfelkuchen ja eher weihnachtlich wegen des Zimtes schmecken, habe ich mich für ein Apfelkuchenrezept von meiner Mama entschieden. Es ist ein Streuselkuchen mit viel Apfel und einem frischen, vanilligen Schmandguss. Ich habe zu Ostern einen verstellbaren Herzrahmen bekommen und benutze ihn gerne für solche Kuchen.



Die Zutaten:

250g Butter,400g Mehl,100g gemahlene Haselnusskerne,200g Zucker, 6 Eier, 3-4 große Äpfel,1 Becher Schmand,1 Packung Vanilliepuddingpulver, Zitronensaft, nocheinmal 100g Zucker


So geht's:

Aus der Butter, dem Mehl, den Haselnüssen, 200g Zucker und 2 von den Eiern, mit Knetharken des Handrührgerätes einen Streuselteig herstellen.
Dann muss eure Backform eingefettet werden. Meinen Herzbackrahmen habe ich von einer Seite mit Alufolie verschlossen, damit der Schmandguss später nicht aus der Form läuft,wenn man ihn über die Apfel gießt.
Die Hälfte des Streuselteiges sollte, mit den Findgern oder mit einem flachen Gegenstand, gleichmäßig auf der Alufolie festgedrückt werden, sodass sie vollständig bedeckt ist.
Die Äpfel sollten geschwaschen und klein geschnitten werden. Ob ihr die Schale vorher entfernt und wie groß eure Apfelstücke werden sollen, entscheidet ihr am besten selbst. Wenn die Äpfel klein geschnitten sind, werden sie über den Streuselteig in der Form gegeben und mit Zitronensaft beträufelt.
Jetzt sollte der Schmandguss hergestellt werden. Dafür werden der Schmand, die restlichen Eier, dem Vanilliepuddingpulver und 100g Zucker mit dem Handrührgerät vermengt. Der Schmandguss wird gleichmäßig über den Äfeln verteilt und der restliche Streuselteig wird über die Apfel-Schmandmischung gegeben. Der Kuchen wandert dann für 30-40 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze in den Ofen.




Als der Kuchen dann aus dem Ofen kam, hat er herrlich geduftet! Ich habe ihn dann Oma und Opa geschenkt und sie haben sich sehr darüber gefreut. Meine Oma war von der Herzform ganz angetan und mein Opa liebt Kuchen sowieso über alles. Ich habe ihnen versprochen, dass in nächster Zeit noch mehrere Apfelkuchen kommen werden, da unsere Äfelbäume dieses Jahr ordentlich 'was hergeben.

Sonntag, 3. August 2014

Beach Time: Strandkuchen für eine Sommerparty



Hallo ihr Lieben!


Es sind Sommerferien und es ist wunderbares Wetter für's Schwimmen gehen. Bei uns in der Umgebung ist ein Freibad, welches gar nicht weit von mir Zuhause entfernt ist und ich regelmäßig besuche. Es ist sehr schön, da man immer jemanden trifft, den man kennt. Es gibt einen Freibadverein, der das Freibad ehrenamtlich betreibt und keinen Eintritt verlangt. Das Freibad lebt von den Einnahmen des kleinen Kiosk's und von Spenden. Wer sich das Freibad einmal ansehen möchte, kann hier auf dieses Seite vorbei schauen.

 http://www.freibad-tettens.de/

 Einmal im Jahr veranstaltet das Freibad ein Fest, hauptsächlich für Kinder. Dieses Jahr ist das Thema Wikingerfest und wer will, kann sich auch verkleiden. Es gibt einen Flohmarkt, viele Minispiele, Bastelstationen, Pommes- und Bratwurststände, Kaffee und Kuchen.
Da meine Mutter in dem Freibadverein ist, habe  ich gerne für das Freibad einen Kuchen gebacken.
Ich wollte etwas passendes zum Thema Schwimmen backen und habe mich für einen Buttermilch-Blechkuchen entschieden, den ich als Strandkuchen dekoriert habe. Mit einem kleinen Hippo, das sich in der Sonne sonnt und es sich unter den Palmen gut gehen lässt und mit einem kleinen Schokibären, der sich im blauen Sahne-wasser, eine kleine Abkühlung gönnt.




















Für den Buttermilchkuchen braucht man:

4 Eier, 200g Zucker, 1 Packung Vanilliezucker, 500ml Buttermilch, 500g Mehl, 1 Packung Backpulver, 200ml Sahne

Für den Belag:

200 ml Sahne, blaue Lebensmittelfarbe, 1 Packung Sahnefest, 100g Zucker,150g Kokosraspeln

Für die Dekoration:

Apfelringe, Zookekse, Happy- Hippo, Kit- Kat, Schokobärchen, Nesqik Knusperfrühstück, Schaschlikspieße, grüne Servietten


Die Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheitzen. Für den Teig die ersten drei Zutaten auf der Liste schaumig rühren. Das Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf das Backblech geben.
Für den ersten Belag die Kokosraspeln und den Zucker vermischen und auf einen Hälfte des Teiges verteilen. Anschließend 30 Minuten gold-braun backen.

In der Zwischenzeit 200 ml Sahne mit Lebensmittelfarbe und Sahnesteif steif schlagen und zur Seite stellen.

Für die Palmen müssen die Schokokügelchen des Nesqik Knusperfrühstückes auf die Schaschlikspieße aufgespießt werden und aus grünen Servietten Palmenblätter geschnitten werden, die dann ebenfalls auf die Spieße gesteckt werden.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sollten 200 ml Sahne über den noch heißen Kuchen gegossen werden. Dann sollte der Kuchen auskühlen, damit er dekoriert werden kann.

Dafür wird die andere, nicht mit Kokos bedeckte Hälfte des Kuchens, mit der blauen Sahne bestrichen.
Die Palmen werden in den Kuchen gesteckt und der Kit-Kat und die Apfelringe mit den Bärchen auf das Wasser gelegt. Die Apfelringe sollen als Schwimmringe für den Bären dienen.
An Land wird das Hippo zwischen den Kokosraspeln platziert und ein paar Leibniz-Tierchen im  Kokossand aufgestellt. Der Kuchen kann auch nach belieben anders dekoriert werden.


Montag, 28. Juli 2014

Ein Traum in rosa: Marzipantorte mit frischen Erdbeeren



 Hallo ihr Lieben!


 Da ich ja mehrere Torten für den Geburtstag meiner Oma backen sollte, hab ich mal bei meiner Familie so rumgefragt, was sie denn gerne für Torten hätten. Die Vorschläge Marzipantorte und Erdbeertorte kamen mehrfach. Damit für jeden etwas dabei ist, habe ich beschlossen die beiden Torten miteinander zu kombinieren und dachte mir "Challenge accepted" und habe eine Marzipantorte mit Erdbeeren kreiert.




Die Zutaten für den Boden:

100g Zucker, 5 getrennte Eier, Mark einer Vanilleschote, 100g Mehl, 1/2 Packung Backpulver, 100g weiße, gemahlene Mandeln

Für den Füllung:

 Dr. Oetker Tortencreme für Erdbeer-Sahnetorten, 600ml Sahne,1 Packung Gelantine, 400g Marzipan, 80g Puderzucker, 3 Schalen Erdbeeren, Erdbeermarmelade

So geht's:

Als erstes muss das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen werden. Dazu werden 100g Zucker, eine Packung Vanilliezucker und nacheinander die Eigelbe gegeben. Das Mehl, das Backpulver und die Mandeln mit einander vermischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Eine Springform einfetten und bei 180°C eine halbe Stunde backen und anschließend auskühlen lassen und in drei Böden schneiden.

Die Erdbeeren waschen und ein paar schöne für die Dekoration zur Seite legen.
 Etwa die Hälfte der Erdbeeren mit 150g Zucker und einer Packung Vanilliezucker pürieren und die andere Hälfte klein schneiden. Die Dr. Oetker- Creme mit 200ml warmen Wasser vermengen und die Gelantine dazu geben und kurz quellen lassen und das Erdbeerpüree dazu geben.
600ml Sahne steif schlagen und mit der Erdbeermischung vermengen. Die Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
 200g von dem Marzipan in jeweils zwei gleich große Kreise ausrollen.
Auf den ersten Boden eine Marzipanschicht legen und 1 1/2 Packungen Erdbeeren kleinschneiden und davon die Hälfte auf die Marzipanschicht  legen und 1/3 der Erdbeercreme darauf verstreichen.
Dann den nächsten Boden darauf legen und den Prozess wiederholen. Den dritten Boden darauf legen und das letzte Drittel der Erdbeercreme gleichmäßig darauf verstreichen.
200g Marzipan zu zwei Tortenrand breiten streifen ausrollen und an den Rand der Torte andrücken.
Die zur Seite gelegten Erdbeeren in gleichem Abstand auf der Torte verteilen und mit Schokoherzen und Waffelröllchen dekorieren.
Ich habe mit Zuckerschrift an die Seite der Torte noch "Alles Gute" und eine "74" geschrieben um meiner Oma auch noch einmal auf diesem Weg zu gratulieren.



Die Torte war auf dem Geburtstagskaffetisch der Renner und meine Familie war der Meinung, dass ich die Torte jetzt auf jedem Geburtstag mitbringen soll. Hach was wäre das schön, wenn es die Erdbeeren das ganze Jahr über frisch aus dem Garten geben würde...

Mittwoch, 23. Juli 2014

Ein Sommernachtstraum: Pink Cupcakes with Cream-cheese Frosting



Hallo ihr Lieben!

  Ich erinnere mich noch genau, als ich klein war, fand ich die Kirschen besonders toll, die an den Stängeln aneinander gewachsen waren, da man sich die "Zweier", wie ich sie genannt habe, über die Ohren hängen und so tun konnte, als wären es Ohrringe. Ich habe mich dann immer wie eine kleine Kirschprinzessin gefühlt und war ganz stolz.
Im Moment ist wieder Kirschzeit und da unser Kirschbaum dieses Jahr keine Kirschen trägt, konnte ich nicht wiederstehen welche zu Kaufen. Da die Hälfte der Packung schon von meiner Familie verputzt wurde, hatte ich nicht genug übrig um einen Kuchen daraus zu Backen. Ehrlich gesagt finde ich es auch viel schöner die Kirschen frisch und im Garten zu genießen als sie gleich weiter zu verarbeiten. Habt ihr auch schon mal einen Kirschkernweitspuckwettbewerb gemacht? Ich war ehrlich gesagt immer zieeemlich schlecht dadrin. Einmal habe ich mir sogar versehendlich einen Kirschkern auf meine weiße Hose gespuckt und hatte darauf hin Angst die Hose meiner Mutter zu zeigen. Sie lachte nur als ich ihr erzählt habe, wie der Fleck auf die Hose gekommen ist.


Naja, jedenfalls habe ich entschlossen aus den restlichen Kirschen frische, beerig-kirschige Cupcakes mit einem Himbeer-Frischkäse-Frosting zu machen. Da auch Frischkäse in dem Teig ist, sind sie besonders leicht und locker geworden. Wundert euch nicht wegen der Erdbeere auf dem Bild. Wir haben zuhause eine Hängeerdbeere und ich habe die reifen Erdbeeren vor den Vögeln gerettet, die die Erdbeeren genauso lieben. Sie dienen jetzt einfach nur, wie die Kirschen, als Dekoration für meine Cupcakes.



Die Zutaten:


Für 6-8 Muffins:
- 1 Ei
-80g Zucker
-1 Packung Vanilliezucker
-80g Frischkäse
-50g weiche Butter oder Magarine
-1/2 Packung Backpulver
-130g Mehl
- eine halbe Packung Süßkirschen


Für das Frosting:

-250g Frischkäse
-150g Puderzucker
-150g Butter
- ein Spritzer Zitronensaft
- 5 EL Himbeermarmelade

So geht's:

Als erstes wird das Ei mit dem Zucker und dem Vanilliezucker schaumig geschlagen und der Backofen auf 180°C vorgeheizt. Anschließend wird der Frischkäse und die Magarine zum Ei gegeben und das Mehl und das Backpulver vermischt, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Mehl-Backpulvermischung wird zu den anderen Zutaten gegeben und die Kirschen werden halbiert, entsteint und zum Teig gegeben. Ich habe ein paar Kirschen als Dekoraton zur Seite gelegt.. Dann könnt ihr entweder Muffinbleche einfetten oder mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen. Dann werden die Muffins für 20 Minuten gebacken und müssen dann komplett auskühlen, da sonst das Frosting warm wird und verläuft, was bei mir leider auch so passiert ist, da es einfach zu war ist. Ob die Muffins fertig gebacken sind, könnt ihr mit der Stäbchenprobe ganz einfach testen. Ihr braucht einfach einen Zahnstocher oder einen anderen Holzspieß, den ihr dann in die Muffins piekst und wieder herraus zieht. Wenn kein Teig am Stäbchen kleben geblieben ist, sind die Muffins perfekt.


Alle Zutaten für das Frosting gut vermengen, sodass ein leicht rosanes Frosting entsteht. Die Marmelade kann auch weggelassen oder durch andere Marmelade ersetzt werden.  Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins spritzen.
Zum Schluss die Cupcakes mit Erdbeeren, anderen Beeren oder Kirschen dekorieren.



Dienstag, 22. Juli 2014

Banana Split Pie und Kindheitserinnerungen voller bunter Streusel



Hallo ihr Lieben!

Haaach, ich liebe dieses Wetter einfach! Ihr nicht auch? Die Sonne scheint und man kann die frische Luft draußen genießen, ins Freibad gehen oder Eis essen gehen. Beim Gedanken an die Eisdiele hab ich mich daran erinnert, dass meine Schwester und ich früher gerne einen Banana Split bestellt haben, wenn wir mit unseren Eltern, im Urlaub am Meer, Eisessen gegangen sind. Ich habe das Bild heute noch vor Augen: Das Eis, die Sahne, die bunten Streusel, die Schokoladensoße, Banane und die Kirsche oben drauf.
Ich habe mir dann überlegt, dass ich ja das Eis in einen sommerlichen Banana Split Pie umwandeln könnte.
Und das habe ich auch getan und dafür möchte ich euch das Rezept zeigen.



Für den Boden:

-5 getrennte Eier
-1 Prise Salz
-100g Zucker
-1 Packung Vanilliezucker
-150g Mehl
-1 halbe Packung Backpulver
-4 EL Kakao

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und anschließend den Zucker und den Vanilliezucker dazugeben und schaumig rühren. Die Eigelbe nach und nach unterrühren. Die übrigen trockenen Zutaten vermischen und vorsichtig unterheben.
Den Teig in eine eingefettete, mit Paniermehl ausgelegte Biskuitbodenform geben und 20 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze backen.

Die Creme:

- 2 Becher Sahne
- Sahnefest
- 2 Becher Schmand
- 80g Puderzucker
-1 Dose Coctailfrüchte (abgetropft)

Für die Creme muss die Sahne mit dem Sahnefest steif geschlagen werden.
Der Schmand wird mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel gegeben und vermengt. Anschließend wird die Sahne vorsichtig untergehoben und die Creme wird zwischenzeitlich kalt gestellt.

Für den Belag und die Dekoration:

- 3 Bananen
- 1-2 Kiwi's
- Süßkirschen
- bunte Streusel
- Haselnusskrokant
-Schokoladensauce

Nun beginnt das Schichten. Der gebackene Biskuitboden wird mit Schokoladensauce großzügig bestrichen.
Zwei der Bananen und die Kiwi's werden in Scheiben geschnitten und auf dem Boden verteilt, sodass dieser vollständig bedeckt ist. Darüber wird die Creme verteilt.

Jetzt wird dekoriert:
Die Banane kann senkrecht oder waagerecht in Scheiben geschnitten werden und auf dem Kuchen verteilt werden. Die Kirschen habe ich in einen Kreis gelegt und die Stängel als Dekoration dran gelassen.
Über das Obst und den Kuchen habe ich dann mit einer Gabel noch Schokoladensauce verteilt.
Mein Kuchen wäre ja kein richtiger Banana Split Pie, wenn ich nicht noch Haselnusskrokant und süße, bunte Streusel darüber gestreut hätte um das ganze Werk zu vollenden.


Mich hat dieser Kuchen unheimlich an Kindheit erinnert und er war für diese sommerlichen Tage genau das Richtige! Ich könnte mir auch gut vorstellen, diese Torte für einen Kindergeburtstag zu backen, ich glaube sie würde echt gut ankommen.