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Dienstag, 2. Dezember 2014

Türchen Nr.2: Die klassischen Kokosmakronen

Hallo ihr Lieben!

In eurem Türchen 2. Türchen erwartet euch ein Rezept für klassische, luftig lockere Kokosmakronen, für die ihr nur wenige Zutaten benötigt und die auch suuuperschnell zubereitet sind.



Die Zuaten die ihr benötigt:

4 Eiweiß (Größe M)
eine Prise Salz
zwei Päckchen Vanilliezucker
150g Zucker
200g Kokosraspeln
Backoblaten


So geht's:

Als aller erstes wird der Backofen auf 130°C Heißluft vorgeheizt. Dann werden eure Eier getrennt und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif geschlagen. Wenn das Eiweiß steif ist, kann der Zucker und der Vanilliezucker eingerieselt und untergerührt werden, sodass eine schöne Baisermasse entsteht. Als letztes werden dann die Kokosraspeln untergerührt.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech werden nun die Backoblaten gelegt und kleine Häufchen der Kokos- Baisermasse, mit zwei Löffeln, auf die Oblaten gesetzt.
Die Oblaten dienen dazu, dass sich die Kokosmakronen leichter vom Backblech lösen lassen und nicht festkleben.

Jetzt wird auf mittlerer Schiene gebacken. Wenn die Makronen an der Oberfläche einen leicht hellbraun-goldenen Schimmer bekommen, dann sind sie gut.
Wundert euch nicht, wenn die Makronen noch nicht ganz fest sind, wenn sie erkalten, trocknen sie und bekommen die gewünschte Konsistenz.

Die exotischen Weihnachtsplätzchen machen sich in der Keksdose besonders gut und sind ein luftiges Highlight am Kaffeetisch.


Tipp: Wer mag, kann unter die Baisermasse noch Marzipanrohmasse geben.


Eure Marieke ♥

Freitag, 15. August 2014

Traumhafte Raffaello- Torte




Sunny, yesterday my life was filled with rain... Upsi, da hab ich wohl vor mich hin geträumt, ich verlier' mich nämlich immer total in der traumhaften Werbung von den Raffaello's...  Ihr wisst schon, die Werbung mit dem wunderbar hellblauen Wasser und dem weißen Sandstrand. Ich finde, man kann gar nicht anders, als sich sofort dahin beamen- und den Platz mit der blonden Frau im weißen Kleid und Strohhut tauschen zu wollen. Naja, genug geträumt.  Ich wollte schon länger mal etwas mit Raffaello's backen und dank dem guten, alten Deutschen Fernsehen ist es um mich geschehen und ich bin wieder in einen Backrausch verfallen und ich hab mir die Inhaltsstoffe von den weißen Traum-Kugeln angesehen und versucht, eine Raffaellotorte zu entwerfen, die möglichst nah an das Original herran kommt.



Für den Teig braucht man:

5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 150g Palmin (oder Margarine/Butter), 150g Zucker,  200g Kokosraspeln, 150g weiße, gemahlene Mandeln, 150g Mehl, 1 Packung Vanilliezucker, 1 Packung Backpulver, 50 ml Milch


Für die Raffaellocreme:

600ml Schlagsahne,  200g gezuckerte Kondenzmilch, 100g weiße Schokolade, 100g Palmin, 5 EL Kokosaroma z.B von Cofeshop, steht bei der Kaffeabteilung und ist eigentlich für Getränke

Für die Dekoration:

10, oder so viele Raffaello- Kugeln wie ihr möchtet, und Kokosrapeln



Ready, steady- go!

Als erstes wird das Eiweiß mit dem Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

In einer anderen Schüssel werden das weiche Palmin, der Zucker und der Vanilliezucker schaumig gerührt. Wer kein Palmin Zuhause hat, kann auch Butter oder Margarine verwenden, das geht genauso gut. Ich wollte die Torte nur möglichst weiß hinbekommen und habe deshalb Palmin verwendet.
 Als nächstes werden die übrigen, trockenen Zutaten vermischt und vorsichtig unter die Zucker-Palminmischung gerührt.
Dann wird die Milch hinzugegeben, damit der Teig nicht zu trocken ist. Wenn der Teig immer noch zu trocken ist, ruhig noch einen Schuss Milch dazugeben.

Wenn ihr dann mit dem Teig zufrieden seid, wird das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig untergehoben, so wird der Teig beim Backen schön luftig und locker.

Der Teig wird in eine, mit Backpapier ausgelegte, eingefettete Springform gegeben und bei 180°C eine halbe Stunde bei Ober- und Unterhitze gebacken.

In der Zwischenzeit kann die Creme vorbereitet werden:
Für die Creme wird die Kondensmilch in einem Topf auf dem Herd erhitzt. Die Schokolade wird in Stücke gebrochen und mit dem Palmin und dem Kokosaroma zu der Kondensmilch gegeben. Das Rühren nicht vergessen! Man merkt gut, wann die Creme vom Herd genommen werden muss, da die Creme anfängt anzudicken und zu einer Art Pudding wird. Die Creme sollte dann erstmal im Kühlschrank kalt gestellt werden. Aber das war's ja noch nicht mit der Creme. Die Schlagsahne muss noch steif geschlagen werden und damit die Kokoscreme untergehoben werden kann.

So, wenn der Boden fertig gebacken ist, muss er kurz auskühlen und dann, am besten mit Hilfe von einem Bindfaden, in zwei Teile schneiden und den oberen Boden abnehmen. Der untere Boden sollte nun auf eine Tortenplatte gelegt- und mit einem Teil der Kokoscreme bestrichen werden. Wenn das erledigt ist, wird die andere Bodenhälfte wieder oben drauf gelegt.
Die Torte wird nun mit der restlichen Creme bestrichen und kann dekoriert werden.

Dafür habe ich die komplette Torte in einen Kokomantel gehüllt und Raffaellokugeln im Kreis herum auf der Torte platziert.

Ich finde die Torte schmeckt genauso wie die Raffaellokugeln und ist perfekt für alle Raffaello- und Kokosfans wie mich. Und auch wenn ich jetzt nicht am weißen Sandstrand liege, habe ich mir einen kleinen Teil an Urlaubsfeeling nachhause geholt.







Dienstag, 12. August 2014

Pink Pina- Colada Cake zum Beispiel für einen Junggesellinnenabschied




"Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut?"
Kennt jemand das Lied? Mir ist das Lied gerade wieder so in den Sinn gekommen. Ich kann mich noch erinnern, dass wir das Lied früher immer im Kindergarten gesungen haben. Viel mehr als den Refrain weiß ich leider nicht mehr...

Passend zum Sommer habe ich, für einen Geburtstag, eine Pina- Colada Torte gebacken, die sich das Geburtstagskind von mir gewünscht hatte. Die Torte ist so fruchtig, tropisch und frisch, dass sie wie Urlaub schmeckt. Natürlich konnte ich mir auch nicht verkneifen, ein paar Kokosraspeln pink einzufärben und sie somit in eine Tussi-Torte zu verwandeln. Sie würde sich glaube ich auch gut für einen Junggesellinnenabschied eignen.



Für den Teig braucht man:

5 getrennte Eier, 1 Prise Salz, 150g Margarine oder Butter, 150g Zucker,  200g Kokosraspeln, 100g weiße, gemahlene Mandeln, 150g Mehl, 1 Packung Vanilliezucker, 1 Packung Backpulver


Für die Creme braucht man:

600g Frisckäse, 250g Puderzucker, 2-3 EL Zitronensaft

Für die Füllung:

1 Dose Ananas oder frische





So geht's:

Als erstes wird das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

In einer zweiten Schüssel sollten  die Margarine oder Butter mit dem Zucker und dem Vanilliezucker sehr schaumig gerührt werden. Dann werden das Eigelb, die Kokosraspeln und  die Mandeln eingerührt. Das Mehl und das Backpulver werden vermischt, damit das Backpulver keine Klümpchen bildet. Die Mehlmischung kann dann auch in den Teig eingerührt werden. Zuletzt wird dann vorsichtig das Eiweiß untergehoben. Jetzt ist der Teig schön luftig und kann in eine ausgelegte, eingefettete Springform gegeben werden.
Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt und der Kuchen für 25-30 Minuten gebacken.

Während der Kuchen im Ofen backt, wird die Frischkäsecreme vorbereitet, in dem alle Zutaten, der Reihe nach miteinander cremig gerührt werden.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, sollte er gut abkühlen und in zwei Teile geschnitten werden. Der untere Boden wird dann mit etwas von der Frischkäsecreme bestrichen und die abgetropften Ananasstücken darauf gelegt. Jetzt wird der obere Boden wieder auf den anderen gelegt und der Rest der Creme über den gesamten Kuchen gestrichen.

Der fertige Kuchen kann nun nach Belieben dekoriert werden. Er kann zum Beispiel mit Ananasscheiben und Coctailkirschen dekoriert oder mit Raffaellos und Kokosraspeln verziert werden. Gut dazu würden auch diese kleien Papier-Sonnenschirmchen passen. Ich hatte nur leider keine da und habe aus Holzspießen, Kordel und Dekoklebeband eine Girlande hergestellt.

Die Chance von einer Kokosnuss erschlagen zu werden ist übrigens größer, als von einem Hai attakiert zu werden.. Also immer schön merken: Niemals unter Palmen einschlafen, das kann böse enden... ;)

Mittwoch, 30. Juli 2014

Oktoberfest-Torte



Hallo ihr Lieben!

Ich wurde gefragt, ob ich nicht eine Torte für einen 25. Geburtstag backen könnte. Da  ich es ja liebe zu backen, habe ich natürlich ja gesagt.
 Das Motto der Party ist Oktoberfest und die Gäste sollten Dirdl und Lederhosen tragen. Dem entsprechend wollte ich die Torte auch dekorieren.
Kennt ihr diese Milka-Snax? Da gibt es ja verschiedene Sorten und es gibt doch eine Sorte, in so einer blau-lilanen Tüte, wo solche, mit Schokolade umhüllen Brezeln drin sind. Ich habe die zwar noch nie gegessen, aber ich finde, sie passen schon mal gut zum Thema Oktoberfest.
Da ich die Torte gerne in weiß haben wollte, dachte ich mir, dass ich die Torte mit einem erfrischendem Frosting umhülle, da das im Sommer meiner Meinung nach genau das Richtige ist.
Im Boden habe ich Kokosraspeln und blanchierte, gemahlene  Mandeln untergebracht und habe mir gedacht, dass ich aus der Torte ja eine Art Pina-Colada Torte machen könnte. Also habe ich einen wunderbar lockeren Boden entworfen, den ich in der Mitte durchgeschnitten und mit Ananasstückchen belegt habe.




Die Zutaten für den Boden:

125g Butter, 120g Zucker, 150g Mehl, 1 Packung Backpulver, 3 EL Vanilliesirup, 100g gemahlene Mandeln, 150g Kokosraspeln, 5 getrennte Eier, 250ml Buttermilch


Für das Frosting:

400g Frischkäse, 125g Butter, 250g Puderzucker


Für die Füllung: 

1 Dose Ananas

Für die Dekoration:

Milka- Snax- Brezeln, Zuckerschrift, Kokosraspeln, blaue Lebensmittelfarbe

Als erstes wird für den Boden die Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen und das Eigelb und der Vanilliesirup unter gerührt. Die trockenen Zutaten werden vermengt und langsam untergerührt. Dann wird die Buttermilch dazu gegeben. Das Eiweiß wird, mit einer Prise Salz, steif geschlagen und vorsichtig untergehoben. Der Teig wird dann in eine eingefettete, ausgelegte Springform gegeben und bei 180°C etwa 35 Minuten gebacken, sodass er gold-braun gebacken ist. Der Boden sollte gut auskühlen.




In  der Zwischenzeit wird das Frosting vorbereitet, in dem einfach alle Zutaten miteinander vermengt werden.
Wenn der Boden gut ausgekühlt ist, sollte er mit einem Bindfaden in der Mitte halbiert werden. Den "Deckel" vorsichtig abnehmen und den unteren Boden mit den abgetropften Ananasstückchen belegen und anschließend eine Schicht von dem Frosting darüber streichen. Den oberen Boden wieder auf den belegten Boden legen und die ganze Torte mit dem Frosting bestreichen. Am besten geht das mit einem Teigschaber, damit das Frosting gleichmäßig verteilt wird.

Jetzt geht's an's Dekorieren. Die Brezeln werden am Rand der Torte in einen Kreis gelegt und die Kokosraspeln werden mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt und nach belieben auf der Torte verteilt.
In die Mitte habe ich mit Zuckerschrift zwei Herzen gemalt und den Namen des Geburtstagskindes und das Alter auf der Torte verewigt. Die Torte ist super angekommen und die Gäste haben vor Freude angefangen zu Jodeln. Der nächste Auftrag kommt bestimmt, wurde mir voller Überzeugung versichert.




Montag, 14. Juli 2014

Fußballweltmeister-Kokos- Kuchen

Hallo ihr Lieben!

Ganz Deutschland feiert und kann es noch gar nicht richtig glauben- Deutschland ist Fußballweltmeister 2014!
Millionen von Fans haben gestern Abend mitgefiebert. Egal ob bei Freunden, beim Public-viewing oder Zuhause. Ich habe das große Finale gegen Argentinien zusammen mit meiner Familie verfolgt und passend dazu vorher einen Kokos-Kuchen gebacken und das Rezept meiner Oma ein bisschen aufgepeppt und fußballtauglich gemacht. Mit dem Kuchen wollte ich für WM-Stimmung sorgen und ich glaube dies ist mir auch gut gelungen! Bei meiner Familie hab ich damit jedenfalls einen Treffer gelandet.

Ihr braucht:
•2 Tassen Buttermilch
•3 Eier
•3 Tassen Zucker
•4 Tassen Mehl
•2 Tassen Kokosraspeln
•grüne Lebensmittelfarbe
Und/Oder Waldmeistersirup
•1 Packung Backpulver
•1 Packung Vanilliezucker
•2 Becher Sahne
•1 Packung Sahnefest
• einen kleinen Fußball, meiner bestand aus Fontant und  Zuckerschrift


Für den Teig:

Den Backofen bei 180º C, Ober- und Unterhitze, vorheizen.
Buttermilch, Eier, 2 Tassen Zucker verrühren.  Das Mehl und das Backpulver vermischen und langsam dazugeben, damit keine Klümpchen entstehen.
Ein Backblech auslegen und einen Backrahmen in eine, euch überlassene Größe einstellen. Sie sollte rechteckig, wie ein Fußballfeld sein.  Nun auf das Backblech stellen und den Teig in den Backrahmen geben.
Wenn der Ofen vorgeheizt ist,  etwa 20-25 Minuten, auf mittlerer Schiene, backen.

Für den Belag:

In der Zeit der Kuchen im Ofen ist, kümmern wir uns um den Belag.
Die Kokosraspeln, 1 Tasse Zucker, den Vanilliezucker und grüne Lebensmittelfarbe in einer Schüssel verrühren,  bis der Zucker und die Kokosraspeln sich grün gefärbt haben und einen guten Rasen abgeben.
Ich hatte nicht genug grüne Lebensmittelfarbe und habe deswegen noch Waldmeistersirup hinzugefügt.
Nach den 20-25 Minuten die Kokosraspeln über den Teig verteilen und erneut 25-30 Minuten backen. Wenn die Kokosraspeln sich bräunlich färben sollten, einfach den Kuchen mit Alufolie abdecken.
Fünf Minuten bevor der Kuchen fertig gebacken ist, einen Becher Schlagsahne gleichmäßig über dem Kuchen verteilen und zuende backen.
 Für die Dekoration:

Den anderen Becher Sahne mit Sahnefest steif schlagen und in einen Spritzbeutel füllen.
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Feldlinien mit dem Spritzbeutel auf das Feld spritzen.
Ich habe zum Schluss um das ganze noch etwas aufzupeppen, einen Ball aus Fondant geformt und die schwarzen Rechtecke mit Zuckerstiften darauf gemalt. Den Ball habe ich dann auf den Anstoßpunkt gelegt.
Ihr könnt aber auch zum Beispiel einen Tischkickerball als Dekoration nehmen oder Fähnchen mit Flaggen drauf in die Eckpunkte stecken.
Der Kuchen sorgt jedenfalls für ordentliche Stimmung und ein schönes Fußballfeeling!