Montag, 15. September 2014

Goodbye summer- frischgebackene Schmetterlingsbrandteigtorte mit Erdbeeren und den letzten Sonnenstrahlen





Hallo ihr Lieben...

Für die die es noch nicht mitbekommen haben, meine allerliebste Lieblingsjahreszeit ist Sommer.
Es ist einfach die schönste Jahreszeit, weil die Sonne von morgens bis Abends scheint, man viel vom Tag hat und durch das gute Wetter kann man sich auch meistens draußen aufhalten und viel unternehmen. Es sieht einfach immer so schön aus wenn die Blumen blühen, die Insekten summend durch die Gegend fliegen und man sich abends gemütlich den Sonnenuntergang angucken kann. Und wenn der Sommer dann irgendwann vorbei ist, freu ich mich schon auf den nächsten Sommer und fange im Kopf schon mit den Planungen an. Von mir aus könnte der Sommer das ganze Jahr über sein. Und da ich nicht will das der Sommer ohne richtigen Abschied an uns vorbei zieht, dachte ich mir, ich backe ich  kleine Schmetterlingsabschiedstorte und schmeiß' eine klitzekleine Sommerabschiedsfeier, damit Herr Sommer dann in Ruhe an Kollegen Herbst übergeben kann.

Jeder der ein paar meiner Beiträge gelesen hat, weiß das ich eine sehr große Familie habe und meine Kuchen und Torten niemals schlecht werden, da sie immer recht schnell verputzt sind. Und da hab ich kurzerhand zum Telefon gegriffen und ein paar meiner Verwandten zum Kaffee und Tee im Garten, unterm Apfelbaum trinken, eingeladen.

Da ich spontan Lust dazu hatte, etwas mit Brandteig zu backen, habe ich mich für eine sommerliche Brandteigtorte mit Erdbeeren entschieden, welche ich noch beim Netto um die Ecke ergattern konnte.
Ich habe mich schon richtig auf das Backen gefreut, da das das erste mal für mich war, mit Brandteig zu arbeiten. Ich schwöre es ist kinderleicht und kein bisschen kompliziert, so wie man es sich vorstellt.




Die Zutaten für den Mürbeteig:

200g Mehl
100g Zucker
1 Ei
120g Butter oder Margarine
eine Prise Salz
Zitronenschale von einer Bio- Zitrone
 + einen Gefrierbeutel


Für den Brandteig:

100g Butter oder Margarine
300ml Wasser
1 Päckchen Vanilliezucker
120g Mehl
4 Eier
1 Prise Salz
+einen beschichteten Topf


Für den Tortenbelag:

200ml Schlagsahne
1 Packung Sahnefest
1 Packung Vanilliezucker
ein Schälchen gewaschene, geviertelte Erdbeeren 

Für die Dekoration:

Minzblättchen, ein paar Blumen aus dem Garten, Schweineöhrchen (Kekse)







So geht's:

1. Als erstes habe ich mit dem Mürbeteig begonnen. Für den Mürbeteig werden Mehl, Zucker, Salz, das Ei und die kalte Butter oder Margarine miteinander in eine Rührschüssel gegeben und mit den Knetharken eures Handrührgerätes verknetet und dann mit euren frischgewaschenen Händchen die grob durchgemischten Zutaten zu einem homogenen Teig verarbeiten. Dann wird der fertige Mürbeteig in einen Gefrierbeutel gefüllt und für die Zeit, in der der Brandtteig vorbereitet wird, kühl gelagert.

2. Für den Brandteig werden das Wasser, die Butter oder Margarine, der Vanilliezucker und das Salz miteinander vermengt und in einen beschichteten Topf gegeben und miteinander aufgekocht. Dann wird das ganze Mehl aufeinmal in den Topf gegeben und alles wird gut durchgerührt. Als nähstes macht man dem Teig einbisschen Feuer unter'm Hintern und er wird mit einem Holzlöffel gut durchgerührt. Es muss solange gerührt werden, bis sich ein Klumpen bildet und sich eine weiße Schicht am Topfboden absetzt. Daran kann man erkennen das der Teig gut ist. 

3. Wenn der Teig dann gut ist, sollte er in eine Rührschüssel gefüllt und die Eier einzelt untergerührt werden. Dann ist der Teig fertig und kann in einen Spritzbeutel gefüllt werden. 
Wenn ihr gerade keinen Spritzbeutel zur hand haben solltet, könnt ihr auch einen Gefrierbeutel nehmen, ein kleines Loch in eine der Ecken schneiden und den Aufsatz einer Gebäckspritze dadurch drücken. Wenn ihr soetwas auch gerade nicht zuhause habt, tut es auch nur das kleine Loch in dem Gefrierbeutel. Jedoch sieht das Endergebnis dann nicht so schön aus, schmeckt  jedoch genauso toll.

4. Jetzt braucht ihr eine 26er Springform, die ihr mit Backpapier ausgelegt habt und den gekühlten Mürbeteig. Der Mürbeteig sollte möglichst gleichmäßig in der Springform verteilt werden. Da der Teig geküht ist, könnt ihr ihn ganz einfach, mit euren Fingerspitzen,  andrücken, da er jetzt nicht mehr an den Fingern klebt.

5.  Nun kommt der Brandteig wieder ins Spiel. Wenn ihr ihn schon in den Spritzbeutel oder euren provisorischen Spritzbeutel gefüllt habt, wird er am Rand der Springform entlang, im Kreis, in einem beliebigen Muster gespritzt. 
Dieses Teig-Duo sollte nun bei 200°C etwa 25 Minuten Ober-und Unterhitze, schön gold-braun gebacken werden.

6. Während der Boden der Torte backt, werden die Erdbeeren gewaschen, entgrünt und letztendlich geviertelt. Danach wird die Sahne mit einer Packung Sahnefest und einem Päckchen Vanilliezucker steif geschlagen. Wenn die Sahne steif ist, kann ein Teil der Erdbeeren untergehoben werden. Den anderen Teil hab ich, als Dekoration, später oben druff gelegt.

7. Wenn der Boden schön gold-braun ist, sollte er auskühlen, damit die Sahne nicht zerläuft. In der Zwischenzeit war ich draußen und habe ein paar Blümchen gepflückt und den Kaffeetisch gedeckt.

8. Jetzt sollte der Boden ausgekühlt sein und auf eine Tortenplatte oder einen Teller umdeponiert werden und dann kann die Sahne in dem 'Brandteignest' platziert werden. Dann habe ich die restlichen Erdbeeren darauf verteilt und das ganze mit zwei Schweineöhrchen als Schmetterling und ein paar Minzplättchen und Blumen dekoriert.






Pünktlich um vier Uhr kam dann meine Familie und wir haben einen schönen, gemütlichen Nachmittag miteinander verbracht und uns vom Sommer verabschiedet. Herr Sommer hat sich ziemlich gefreut und sich mit ein paar Sonnenstrahlen bedankt. Meiner Familie schmeckt die Kombination aus Brandteig und Mürbeteig besonders gut und vorallem haben sie den letzten Erdbeerkuchen für dieses Jahr von mir genossen. Der Kuchen schmeckte besonders leicht und frisch und wurde noch am selben Nachmittag, mit sehr viel Spaß, vernichtet.

Nun freue ich mich auch schon einbisschen auf Kollegen Herbst und seine bunten Blätter und vielen neuen Rezepten mit Obst aus der Saison.

Ich wünsche euch viel, viel Spaß beim Ausprobieren!

Marieke


Sonntag, 14. September 2014

Ich bin wieder da...






Soooo ihr Lieben...

Erst einmal möchte ich mich für die relativ lange Pause entschuldigen, in der ihr nichts von mir gehört habt. Und ich schwöre ehrlich, nach der kurzen Zeit als Blogger und der Zeit in der ich nichts schreiben und mit euch teilen konnte, kam ich mir vor wie ein kleines Kind was sehensüchtig die Tage bis zu seinem Geburtstag zählt. Das Bloggen hat mir wirklich unheimlich gefehlt und ich bin froh meine Finger wieder über die Tastatur meines geliebten Laptops fliegen lassen zu können.
Nun aber erstmal wieso es zu dieses Pause kam. Alles kam sehr kurzfristig und spontan auf mich zu, so dass ich gar keine Gelegenheit hatte Posts vorzubereiten oder euch vorzuwarnen.
Eigentlich war ein kleiner Kurzurlaub für ein paar Tage auf der kleinen Insel Spiekeroog geplant. Da hier an der Nordseeküste jedoch das Wetter ziemlich eskaliert ist, haben wir kurzfristig noch einen Urlaub auf der sonnigen Mittelmeerinsel Mallorca gebucht und da ich im Ausland eh kein Internet und erstrecht WLAN gehabt hätte, musste mein Laptop zuhause bleiben und sich ein bisschen erholen. In meinem Urlaub habe ich ständig an mein Blog gedacht und mich in meinem Kopf sind ganz viele neue Ideen herrum geschwirrt, die ich euch mit der Zeit vorstellen werde.

Angekommen, habe ich mich total gefreut bald los zu legen und möchte euch jetzt ein bisschen verraten was auf euch zu kommen wird oder eher gesagt, was ich mir für die nächste Zeit so vorstelle.

Als erstes möchte ich euch ein paar Einblicke in meinen Urlaub geben und euch ein paar Reisetipps und Reiseziele für Mallorca vorstellen. Zum Beispiel welche Buchten besonders schön sind, wo man am besten schnorcheln kann und man dabei nicht gestört wird und wo man günstig und gemütlich einen Kaffee oder eine Cola trinken kann. Dazu möchte ich euch dann durch eine kleine Bilderflut ein paar Einblicke geben.
 Dann möchte ich mich noch ganz offiziell von dem geliebten Sommer verabschieden und werde für den Sommer eine kleine Abschiedsfeier schmeißen und passend dazu eine Torte backen.
Außerdem wollte ich auf mein Blog eine neue Rubrik einführen,wozu ich mir noch einen Namen überlegen muss... Eigentlich hasse ich ja Backmischungen, da ich sie meistens langweilig finde und ich es schöner finde, alles selbst zu machen, einfach damit man ein gutes Gefühl im Bauch hat und da man dann ganz genau weiß, was alles in seinem Werk an Zutaten drin steckt. Aaaaber ich habe mir überlegt und schon ein paar mal gehört, dass man die Backmischungen ja durch ein gewisses Etwas, zum Beispiel durch eine außergewöhnliche Zutat aufpeppen kann und das wollte ich machen und euch ein paar Rezepte dazu vorstellen. Dafür muss ich mir aber erstmal einen passenden Namen einfallen lassen.
Und natürlich werden noch viele weitere Rezepte auf euch zukommen. Vorgestern habe ich für eine Einschulung gebacken und ich möchte euch mit dem Rezept und den Bildern dazu ein bisschen inspirieren. Ich hab auch noch ein paar coole Tipps zum selberbasteln von Schultüten auf Lager, die ich euch ebenfalls gerne zeigen möchte.

Ich hoffe ihr freut euch schon ein bisschen und bis sehr bald! Achja, falls ihr euch ein bestimmtes Rezept wünscht oder euch eine Zutat besonders gefällt und ihr dazu eine Torte, Kuchen oder irgendetwas anderes sucht, ich würde mich freuen, wenn ich euch weiterhelfen kann und werde mir dazu Gedanken machen und etwas überlegen. Über Kommentare und Feedback würde ich mich sehr freuen.

Allerliebste Grüße!

Marieke :)

Freitag, 29. August 2014

Ein köstlich duftender Apfelkuchen mit Baiser zum Herbstanfang



Hallo ihr Lieben!


Solangsam werden die Tage wieder kürzer und ehe man sich versieht, lässt einen die Sonne abends im Stich und es ist dunkel. Die Abende werden kälter und gemütlich bis in die Nacht  draußen sitzen, ist nicht mehr, stattdessen sind kuschelige Puschen und warmer Tee angesagt. Das sind für mich so ziemlich die ersten Zeichen an denen man erkennen kann, dass der Herbst beginnt.
Mein Opa erkennt den Herbst daran, dass seine Kürbisse und Äpfel im Garten reif sind und geerntet werden können. Ich freue mich immer tierisch und ein dickes, fettes Loch in den Bauch, da ich aus der besten Apfelsorte der Welt, Apfelmus, Saft und Gelee herstellen und zahlreiche Torten, Muffins und Apfelkuchen backen kann. Opa hat mir, als ich noch ein kleines Kind war immer ein paar Apfel geschält und ich habe sie dann freudig weggemümmelt. Für mich ist es einfach die beste Apfelsorte der Welt. Sie sind super saftig, knackig, leicht säuerlich, leicht rosa und weiß von innen und grün-rot von außen. Reif sind die Äpfel immer so Mitte August und müssen dann möglichst schnell weiter verarbeitet werden, da sie sich nicht lagern lassen. Ich habe neulich versucht rauszubekommen, wie diese Apfelsorte heißt, doch das ist gar nicht so einfach bei über 10 000. Apfelsorten die es in Deutschland gibt... Letztendlich, nach ein paar Stündchen am Laptop, vermute ich, dass es sich um die Sorte Stark Earliest oder Piros handelt. Wenn jemand aber anderer Meinung ist und sich mit Äpfeln etwas auskennt, kann er mir gerne einen Tipp in den Kommentaren geben, damit ich Bescheid weiß und Nachts besser schlafen kann.



Nach dem mehrere Körbe an Äpeln aufgesammelt wurde, und mein Opa sich an das Schälen gemacht hat, wird erstmal Apfelmus mit Gelierzucker, etwas Zimt und Nelken gekocht und in etliche Gläser gefüllt. Und dann wird Apfelkuchen gebacken.
Dieses Mal habe ich mich für euch einen Apfelkuchen mit knuspriger Baiserschicht entschieden. Und dieses Rezept möchte ich liebend gerne vorstellen. Für den Apfelkuchen muss als erstes ein Mürbeteig hergestellt werden.

Für den Mürbeteig:

2 Eigelb
2 großzügige TL Zimt
1 Packung Vanilliezucker
1 Prise Salz
200g Mehl
150g Butter oder Margarine
175g Zucker
1/3 Fläschchen Rum-Aroma

Für den Belag:
eine Hand voll Haselnusskrokant oder Mandelblättchen
5-6 mittel-große, leicht säuerliche Äpfel
ein Glas Apfelmus
Rosinen (so viele wie man möchte oder auch keine)
3 Eiweiß & 70g Zucker für die Baiserschicht




So geht's:

Als erstes werden die Eier getrennt und das Eiweiß steif geschlagen und anschließend 70g Zucker dazu gegeben und beides miteinander verrührt. Das Ganze wird dann ersteinmal zur Seite gestellt und in einer zweiten Schüssel wird das Eigelb, der Zimt, der Vanilliezucker, die Prise Salz, der Zucker, die Butter oder die Margarine, das Rum-Aroma und zum Schluss das Mehl zu einem homogenen Mürbeteig verrührt. Der Teig sollte dann in einen Gefrierbeutel gegeben werden und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank wandern.
In der Zwischenzeit werden die Äpfel geschält und in Stücke geschnitten und eine Springform (26er) mit Backpapier ausgelegt. Der Ofen wird auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.


Nach der halben Stunde wird der Mürbeteig gleichmäßig, mit den Fingerspitzen in der Springform verteilt und ein etwa 4 cm hoher Rand angedrückt. Damit das Ganze noch ein bisschen Biss bekommt, wird der Mürbeteigboden mit Haselnusskrokant oder Mandelblättchen gleichmäßig bestreut und mit den Apfelstücken und den Rosinen belegt. Damit der Apfelkuchen auch ein richtig apfeliger Apfelkuchen wird, wird als kleines Topping noch ein frisches Glas Apfelmus über die Äpfel gegeben. Jetzt wandert der Apfelkuchen für 35-40 Minuten in den Backofen.
Und jetzt kommt das Baiser ins Spiel. Das Zucker-Eiweiß wird über dem gebackenen, herrlich duftendem Apfelkuchen verteilt und wird nocheinmal für 10 Minuten gebacken. Solange, bis das Baiser eine schöne, hellbraune Farbe bekommt.
Ich finde man kann auch immer gut riechen, wann ein Apfelkuchen fertig ist, da dann immer das ganze Haus herrlich duftet.


 Wenn der Kuchen aus dem Ofen geholt und ein paar Minuten abgekühlt ist, kann er eeeendlich angeschnitten werden. Ich möchte euch jedoch warnen, da das Schneiden wegen des Baisers gar nicht so einfach ist. Der Baiser bricht leicht. Ich finde das alles ist aber halb so schlimm, da wenn man die erste Gabel in den Mund gesteckt hat, sofort die Augen schließt und anfängt zu Träumen.






Dienstag, 26. August 2014

Erdbeer-Tarte und ein ins Wasser gefallenes Sommerfest





Bonjour mes cheries!


Heute möchte ich euch das Rezept für eine Erdbeer- Tarte zeigen. Eine Tarte ist ein Kuchen mit sehr dünnem, zarten Mürbeteigboden. Er ist ist im Geschmack sehr neutral und lässt sich deshalb vielfältig und nach Herzenslust belegen. Ohne die Tartefüllung wäre die Tarte keine richtige Tarte und da der Tarteboden nicht gerne alleine ist und auch nicht sehr wählerisch und sich allem anpasst, kann man ihn vielfältig als herzhaftes Hauptgericht oder süße, verführerisches Dessert einsetzen. Ich habe mich für eine fruchtig, süße und cremige Kombination mit selbstgepflückten, eingefrorenen Erdbeeren mit einer Schmand-Puddingcreme entschieden und sie in meiner neuen Tarteform für den Geburtstag meiner Mama gebacken. Eigentlich war ein kleines Gartenfest mit einer kleinen Feuerstelle, Gartenbeleuchtung, Girlanden, selbstgemachter Tischdekoration, einer fruchtigen Bowle und einer Grillparty unter unseren Apfelbäumen geplant, leider hat uns das Wetter da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gezogen und wir müssten alles absagen. Anstelle des Grillfestes haben wir dann einen gemütlichen Nachmittag drinnen verbracht und dafür habe ich dann wieder ein paar Kuchen gebacken und unteranderem diese Tarte.




Für die Erdbeer- Tarte:

Boden: 

250g Mehl
150g kalte Butter oder Margarine
1 Prise Salz
2-3 EL kaltes Wasser

Füllung:

200g Schmand
250g Grießpudding
250g gefrorene oder frische Erdbeeren
50g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft




So geht's:

Als erstes wird der Tarteteig hergestellt. Dafür wird das Mehl und Salz, mit der Butter oder der Margarine, mit den Fringerspitzen, zu Krümeln zerdrückt und das Wasser hinzugegeben und alle Zutaten werden zu einem Teig verarbeitet. Dabei muss darauf geachtet werden, das möglichst nicht geknetet wird, da der Teig sonst zäh wird. Der Teig sollte dann für eine Stunde gekühlt werden.

Während der Teig kühlt wird die Füllung vorbereitet. Dafür werden der Schmand, der Grießpudding, der Zucker und der Zitronensaft miteinander verrührt. Dann werden die Erdbeeren gewaschen oder aufgetaut und in mundgerechte Stücke geschnitten, je nach dem wie groß die Stücke sein sollen. Wenn die Erdbeeren zerkleinert wurden, werden sie unter die Schmand-Puddingmasse gehoben und alles wird mit einander verrührt, damit die Creme eine leicht rosane Farbe annimmt. 

Wenn der Tarteteig 1 Stunde gekühlt wurde, wird die Tarteform eingefettet und mit etwas Mehl bestäubt, damit sich die Tarte nachher leichter aus der Form lösen lässt. Der Tarteteig wird dann mit den Fingerspitzen, gleichmäßig in der Form platt gedrückt. Dabei sollte auch Teig seitlich am Rand angedrückt werden, sodass ein tarteformhoher Rand entsteht. Der Teig, der über den Rand herraus guckt, wird mit den flachen Fingern wieder herruntergedrückt. Wenn der Teig in der Form verteilt ist, kann die Tarte mit der Erdbeercreme befüllt werden. Die Tarte wird dann bei 180°C Ober-und Unterhitze für 35 Minuten gebacken und sollte dann gut kalt gestellt werden, damit die Masse noch etwas fest werden kann.

Montag, 25. August 2014

American Brownies- Grundrezept

Hallo ihr Lieben,

heute nehm' ich euch mal mit auf eine kleine Reise in die USA und zeige euch ein landestypisches, einfaches und leckeres Browniegrundrezept. Brownies sind Schokoschnitt'chen, die es in vielen verschiedenen Variationen gibt. Bei den klassischen Brownies trifft zarter, klebriger Kern auf knackige, knusprige Kruste. Diese Traumteile werden in einer rechteckigen Form gebacken und werden anschließend in kleine Quadrate geschnitten und ich  habe mal gehört, dass Brownies angeblich durch einen Unfall entstanden sind, weil in einem Schokokuchenrührteig das Backpulver vergessen wurde. Hihi, das hätte mir auch passieren können... Jedenfalls mache ich einen riesen Kniefall vor diesem Genie...
Ich lieeeeebe es einfach Brownies zu backen, da man am Rezept immer wieder herum basteln und ständig neue Kreationen herzaubern kann. Für Schokifans sind Brownies aufjedenfall ein dickes, fettes Muss! Heute möchte ich euch ein Grundrezept zeigen, welches ihr in kurzer Zeit nachbacken und danach direkt vernaschen könnt. Ich würde ja gerne behaupten, ich hätte das Rezept von einem waschechten Amerikaner, den ich bei einem Zwischenstopp meiner Weltreise kennengelernt habe,
 aber da muss ich euch und mich selber leider enttäuschen...




Hier erstmal das Grundrezept für ungefähr 20 Brownies:

 Zutaten:

200g Zucker
3 Eier
100g Mehl
50g Kakao
1 Prise Salz
200g Butter oder Margarine
50g Chocolate- Chuncks

eine rechteckige Form, Puderzucker zum Bestäuben, eventuell Marmelade





So geht's:

Als erstes werden die trockenen Zutaten miteinander vermischt. Dann wird die Butter oder Margarine geschmolzen und unter Rühren dazugegeben. Und dann werden die Eier untergerührt und alle Zutaten zu einem flüssigen Teig verrührt. Der Teig wird dann in eine rechteckige, mit Backpapier ausgelegte Backform gegeben und bei 175°C Ober- und Unterhitze gebacken.
Zuletzt wird der Teig in 20 Brownies geschnitten und mit  Puderzucker bestäubt. Besonders gut schmecken die Brownies auch mit einer fruchtigen Marmelade nach Wahl.




Sonntag, 24. August 2014

Lebkuchentorte mit Zwetschgen-Apfelkompott und Mascarponefrosting im August



Hallo ihr Lieben,

ihr fragt euch bestimmt, in welchem Jahrhundert man auf die Idee kommt Mitten in August eine Lebkuchentorte zu Backen. Hm... ich konnte einfach nicht wiederstehen und da gerade die Welt um uns einstürzt und der Sommer sich bedauerlicherweise für dieses Jahr verabschiedet hat, dacht ich dass etwas Gemütlichkeit nicht schaden könnte und hab einfach mal wieder drauf los gebacken.
Und dann hab ich mal wieder Hexenküche gespielt und mir selbstgemachtes Zwetschgen-Apfelkompott von meiner Oma geschnappt, Lebkuchengewürz aus den Backsachen herausgekramt und Frischkäse, Mascarpone und andere Zutaten bereit gestellt um daraus wieder etwas neues zu zaubern. Man bedenke, dass ich eigentlich vorhatte eine sommerliche, erfrischende Geburtstagstorte zu backen und meiner Mama zum Geburtstag mitzubringen, um diese dann draußen im Garten, bei strahlendem Sonnenschein genießen zu können... Tja, Pustekuchen, der Sommer wollte halt nicht so wie wir.
Jetzt möchte ich euch wenigstens ein Strahlen ins Gesicht zaubern, in dem ich euch mein neues Rezept zeige.

    Ein schöner, herbstlicher Blumenstrauß darf auf dem Nachmittagskaffeetisch, passend zum Kuchen, natürlich auch nicht fehlen.





Für den lebkuchigen Boden braucht man:

3 Eier
75g braunen Zucker
75g weißen Zucker
eine Packung Lebkuchengewürz
150g gemahlene Haselnüsse
200g Mehl
1 Packung Backpulver
1 TL Backkakao
75ml Milch
1 Prise Salz


Für das kompottigste Zwetschgen-Apfel-Komplott braucht man:

500g kleingeschnittene, geschälte Äpfel
500g entsteinte Zwetschgen
500g Gelierzucker 2:1

Für das Frosting:

250g Mascarpone
200g Frischkäse natur
50g braunen Zucker
1 Spritzer Zitrone
75g Puderzucker



So geht's:

1. Zuerst wird der Boden vorbereitet. Dafür werden die Eier, eine Prise Salz, der Zucker und der Vanilliezucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Die trockenen Zutaten alle miteinander vermischen und langsam mit in die Schüssel geben. Wenn der Teig zu trocken ist, 75ml Milch dazugeben.

2. Den Ofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen und einfetten. Den Teig einfüllen und im fertig vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen. Anschließend den abgekühlten Boden in zwei-drei Böden schneiden.

3.  Für das Frosting werden alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrührt.

4.  Für das Kompott werden die Zutaten alle zusammen in einem Topf auf dem Herd erhitzt und miteinander eingekocht. Dabei das Rühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt.

5. Einer der zwei Böden wird mit dem Kompott bestrichen und der zweite Boden wird dann darauf gesetzt und der Kuchen wird mit dem Frosting eingehüllt.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut der weihnachtliche Boden mit dem cremigen, zarten Frosting und dem fruchtigen Apfel-Zwetschgenkompott harmoniert! Da treffen buchstäblich Welten aufeinander.

Ich habe den Kuchen dann noch mit einer selbstgebastelten Wimpelkette in lila Tönen dekoriert.








Freitag, 22. August 2014

Zwetschgenkuchen Nr°2 mit viel Zwetschgen und einem kleinen Gartenfest

Sooooo... Ihr wollt sicher wissen, was ich mit den restlichen Zwetschgen so angestellt habe und wie der zweite Kuchen aussieht, den ich gebacken habe. Im großen und ganzen kann ich jetzt sagen, ich hab ein kleines Zwetschgenfest mit meiner Familie im Garten, unter (wie sollte es anders sein) den Zwetschgenbäumen gefeiert. Wir haben ein paar Gartentische und Stühle aufgestellt, da ich die Kuchen gebacken habe und die Sonne uns noch ein paar strahlende Augenblicke geschenkt hat und eine kleine Familien-Gartenparty gefeiert. So haben wir uns das, mit den Zwetschgenkuchen in einer gemütlichen Runde, gut gehen lassen und die Sonne hat ihre letzten paar Strähl'chen auf unsere übervollen Bäuche scheinen lassen. Das war der letzte schöne Sommertag, an dem man hier in der Gegend noch ohne Regen draußen sitzen konnte. Aber der Sommer wollte sich anscheidend, bedauerlicherweise eine kleine Auszeit vom Sommerdasein gönnen und hat kurzerhand einfach mal "Tschüssi" gesagt und an Kollege Herbst übergeben. LIEBER HERR SOMMER, FALLS SIE DAS LESEN, ES HAT SICH AUSGEURLAUBT, JETZT IST WIEDER ARBEITEN ANGESAGT. KEINE WIEDERREDE. Naja, der Hund hat in der Zwischenzeit wieder die heruntergefallenden Zwetschgen und Pflaumen vom Boden gefressen und fröhlich mit dem Schwanz gewedelt.

Der zweite Kuchen ist ein Zwetschgenkuchen mit einem besonderen Mürbeteig und extra vielen Zwetschgen, damit möglicht viel von den Massen verwertet werden konnte... Die Gefrierschränke quellen nämlich mittlerweile über...




Das Rezept: 
1 Ei
100g brauner Zucker
120g Margarine oder Butter
200g Mehl
1-2 TL Zimt
 600g entsteinte Zwetschgen

Für die Streusel:
100g brauner oder weißer Zucker (oder Hälfte/Hälfte)
100g Mehl
100g Butter oder Margarine
1 TL Zimt



Und so geht's:

Als erstes werden Ei, Zucker, Margarine oder Butter und Zimt zusammen zu einem homogenen Teig verrührt und dieser wandert dann für eine Stunde in den Kühlschrank oder für eine  halbe Stunde ins Gefrier, je nachdem wie eilich ihr es habt. Danach wird der Backofen auf 180°C  Ober- und Unterhitze vorgeheizt und eine 26er Springform mit Backpapier ausgelegt und eingefettet. Wenn das erledigt ist, wird der Mürbeteig, mit Hilfe von Frischhaltefolie, mit den Fingerspitzen in der Springform verteilt. Es sollte aufjedenfall ein etwa 2-3 cm hoher Rand an der Seite entstehen. Jetzt werden die entsteinten Zwetschgen einfach darauf gegeben und die Streusel vorbereitet, in dem einfach alle Zutaten, mit den Knetharken des Handrührgerätes, zu Streuseln verarbeitet werden. Diese Streusel werden dann auf die Zwetschegen gegeben und gleichmäßig verteilt. Ich hatte noch so viele Zwetschgen über, das ich, just for fun, nocheinmal ein paar Zwetschgenhälften auf die Streusel gelegt und mit etwas Zimt bestreut habe. Diesen Schritt kann man sich aber reintheoretisch sparen.
Der Kuchen wird dann für 35-40 Minuten in dem vorgeheizten Backofen gebacken.




Und obwohl ich schon so viele Zwetschgen verbacken habe, habe ich immernoch sooo viele übrig und werde euch demnächst vielleicht noch eins meiner Lieblingszwetschgenrezepte zeigen, wenn ihr sie noch nicht satt habt.
Bis bald, dann nehm ich euch mit auf eine kleine Reise...